So erhebt sicht im Westen von St. Georgen der Koglberg, der seit Urzeiten von Menschen besiedelt war. Die Reste einer Burg zeugen von den mittelalterlichen Herrschern des Attergaus. Aber bereits zur Eisenzeit lebten Kelten im Attergau, wie Funde aus Hügelgräbern in der nahen Gemeinde Berg belegen.
Vorrömische Funde
Noch vor den Römern, die um 15 vor Christus nach Oberösterreich kamen, besiedelten Kelten die Gegend um Hallstatt, von dem sich auch der Name dieser Epoche "Hallstattzeit" ableitet. Die in St. Georgen ausgegrabenen Funde datieren ebenfalls aus dieser Zeit und sind den Hallstätter Funden sehr ähnlich.
Geschichte zum Angreifen
In einer unter Leitung der Universität Wien rekonstruierten Keltenhütte werden die Lebensumstände dieser vorchristlichen Gesellschaft greifbar, während auf der "Insel der Natur" die besondere Verbundenheit der Kelten mit der Pflanzenwelt erlebt werden kann. Im Zuge des 5 km langen Keltenweges finden Sie auf Ihrer Wanderung Präsentationstafeln und Erlebnisstationen, die weitere Aspekte der Eisenzeit veranschaulichen.
Ein Besuch des Keltenweg als Kontrastprogramm und Ergänzung zum Badeurlaub am Attersee heisst:
* Mehr über den Urlaubsort im Salzkammergut erfahren.
* Eindrücke für die Zeit zwischen den Sommern am Attersee nach Hause bringen.
Die Faszination des Materials und die Geschichte des Dorfes erleben Sie bei einer Wanderung entlang des Weges im Gläsernen Tal.
Auf den rund 2,5 km zwischen dem Glasmuseum in Weißenkirchen und dem Schaudorf Freudenthal zeigen sechs Themenschwerpunkte Facetten der Beziehung zwischen den Glasmachern, ihrem Material und unserem Umgang damit. Glas ist eng verbunden mit den vorherrschenden Sinn des Menschen: dem Sehen. Erleben Sie diese faszinierende Beziehung bei Lichtmalereien, einer Glasbrücke, dem Glasmuseum und vielen anderen Attraktionen.
Das Glasmuseum
Basierend auf einer umfangreichen Sammlung, die der Pfarrer der Gemeinde mit ungeheurer Sammelleidenschaft zusammengetragen hat, zeigt das Glasmuseum die gesamte Palette der damaligen Produktion der Glashütte, von einfachen Medizingläsern bis hin zu bemalten und geschliffenen Edel-Gläsern. Für den Laien unvorstellbare Arbeitsbedingungen und uralte Herstellungsmethoden werden an Hand der Werkzeuge und Dokumente aus jener Zeit verdeutlicht.
Nach der Schließung der Glashütte Freudenthal am 25. März 1942 wurde die Glashütte abgerissen, die Freudenthaler verließen ihren Heimatort und die besondere Atmosphäre diese Ortes am Talschluss blieb über Jahrzehnte konserviert.
Erst vor kurzer Zeit haben die Weißenkirchner das Dorf Freudenthal wieder auferstehen lassen. So haben Sie jetzt die Möglichkeit, im historischen Arbeiterhaus, am Nachbau des Pochers - einer Maschine zur Glaszerkleinerung - oder im authentisch restaurierten Gasthaus einen Anklang der vergangenen Zeit zu erleben.