Der Anreger zur Erbauung der Giselawarte war höchstwahrscheinlich der Linzer Kaufmann Johann Pollack. Die Fertigstellung der Giselawarte im Jahre 1857 soll am Tag der Geburt der Prinzessin Gisela, einer Tochter Kaiser Franz Josefs, erfolgt sein. Daher kommt der Name "Giselawarte".
Durch das Wachsen des Waldes war ein Aufbau nötig (Jahr 1881), um die Aussicht zu erhalten. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte im Jahr 1959 der Aus- und Umbau der Warte. Da der Baumbestand die Sicht nach Norden völlig versperrte, wurde die Warte um zwei Stockwerke erhöht. Die Aussichtsplattform wurde in diesem Zuge mit einem Flugdach versehen (Höhe der Warte 18 m).
Von der Giselawarte bekam Lichtenberg auch seinen volkstümlichen Namen.

