Bei der Kirche fließt der Schinderbach aus seiner spektakulären Klamm seiner Mündung in den Pigerbach entgegen.
Gleich nach der Kirche sieht man rechts eine Konglomeratwand, in die Wohnräume gehauen wurden. Doch dann wird die Schlucht allmählich enger. Links des eigentlichen Weges kann man einen kurzen Abstecher zu einem ersten kleinen Wasserfall gehen. Danach wird der Weg etwas anspruchsvoller, steigt an und umgeht die erste Engstelle. Dann trifft er wieder auf den Klammbach, der den Wanderer immer wieder aufs neue verblüfft und ihn staunen lässt. Begeisternd sind auch die Farbkompositionen und die Lichtspiele in der Gischt der Steilzonen.
Erreichbarkeit: Parken bei der Johanneskirche bzw. hinter dem Gasthof Sonne in Imst. Dort Hinweisschilder.
Zeitaufwand: 2-3 Stunden
Kronburger Schlucht
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Die Kronburger Schlucht ist weitgehend unbekannt und wird es vermutlich auch bleiben. Touristen, die mit dem Auto zur Kronburg fahren, werden die tiefe Klamm, die sie dabei überqueren, meist nicht einmal bemerken. Dabei gehört sie zu den schönsten Klammen des Tiroler Landes, allein - sie ist nicht begehbar. Es ist nicht ganz ohne Risiko, diese wunderbare Schlucht zu erwähnen. Die bergwärts gehende Besichtigung stellt ein schwieriges Unterfangen dar, das den Adrenalinspiegel ansteigen lässt und an das sich nur schwindelfreie und trittsichere Wanderer mit entsprechendem Schuhwerk wagen sollten.
Erreichbarkeit: Von Schönwies Richtung Kronburg bis zur Brücke über die Schlucht. Kurz zuvor Parkgelegenheit.
Südlich der Heiterwand, die das Tiroler Inntal vom Einzugsgebiet des Lech abtrennt, nimmt der Salvesenbach seinen Lauf. Diese Klamm ist nicht begehbar. Vom Hohen Steg, der seinem Namen vollauf gerecht wird, kann man dann schwindelerregende Blicke in die Tiefe der Klamm werfen. Wie durch einen Flaschenhals wird das Wasser durch eine kaum einen Meter breite Passage gepresst. Auf der anderen Klammseite kann man nach Tarrenz zurück gehen. Beeindruckend ist auch das Panorama mit Blick auf den Tschirgant, den beherrschenden Berg auf der gegenüberliegenden Talseite.
Erreichbarkeit: Von Imst nach Tarrenz. Dort nach links ins Salvesental bis zum Ende der Straße. Von dort zur Staumauer und orographisch links vom Bach zum Hohen Steg.
Zeitaufwand: 1-2 Stunden