Tiscover

Hauptnavigation - Hauptnavigation überspringen
Geografischer Pfad - Geografischen Pfad überspringen
Sie befinden sich in: 
Niederösterreich > Wienerwald

Wienerwald

Inhalt - überspringen

Historisches

Geschichte der Waldnutzung

Der deutsche Kaiser Heinrich II schenkt dem babenbergischen Markgrafen Heinrich am 1. November 1002 das Gebiet zwischen Triesting und Liesing.

· Die Babenberger nutzten den Wald vor allem als Jagdgebiet und erließen deshalb schon im 12. Jh. Rodungsverbote bei Schenkungen an die Klöster.

 Als die Habsburger 1276 zu Landesherren wurden, brachten sie den Wienerwald in ihren Besitz. Er blieb bis 1755 ihr Privateigentum. 1396 wird erstmals ein Forstamt für den Wienerwald urkundlich erwähnt.

 1512 wird die erste "Waldordnung" für den Wienerwald erlassen. Die Ausbeutung des Waldes nimmt zu. Es folgen umfassende Bestandesaufnahmen der landesfürstlichen Wälder, auch zur Sicherstellung des Holzbedarfes der Untertanen. Die Ergebnisse werden in "Waldbüchern" festgehalten.

Türkenbelagerung

Während der ersten Türkenbelagerung (1529) war der Bedarf an Holz für Befestigungen und Wiederaufbau groß.

Unter Leopold I. wurde im inneren Wienerwald Klausen-Leopoldsdorf gegründet. Auf dem Wienfluß und der Schwechat wurde der Schwemmbetrieb aufgenommen. In der Folge kam es zur vermehrten Schlägerung von Tannen, die gut zu driften sind. War noch 1720 der Anteil von Buchen und Tannen gleich, begann danach eine schrittweise "Verbuchung".

 Maria Theresia erließ 1766 eine Waldordnung, unter anderem damit "...nicht mehr nach der alten, verderblichen Gewohnheit mit der Hacken, sondern mit der Sag an der Wurzen solle gefället werden." Außerdem sollten Hecken statt Holzzäune angelegt werden, Maibäume wurden verboten.

Holz war bis zur Mitte des 18. Jhs die einzige Energiequelle

Der Wienerwald lieferte das Brennholz für den kaiserlichen Hof und die Ämter. Der größte Teil stand jedoch der Bevölkerung zu einem relativ günstigen Preis zur Verfügung.

1870 sollte fast ein Viertel des Wienerwaldes geschlägert werden, um die leeren Staatskassen zu füllen. Josef Schöffel mobilisierte die Öffentlichkeit und konnte so die drohende Katastrophe verhindern.

1905 wurde vom Wiener Gemeinderat die Herstellung des "Wald- und Wiesengürtels" beschlossen.
Das neue Forstgesetz brachte 1975 die "Waldöffnung": der Wald wird mit wenigen Einschränkungen frei begehbar, ohne Bindung an die Wege.
Info-Anfrage
rechte Spalte - überspringen
Aktuelles Wetter - überspringen
stark bewölkt
3.06.
28°C/82F
Regen
4.06.
22°C/71F
Schnellbuchung - überspringen
Unterkünfte suchen




für je
Erweiterte Suche
Copyright - überspringen