Umgebung ließen vermuten, dass es sich um einen bedeutenden, durch mehrere Perioden hindurch belegten Siedlungsplatz handelt.
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Eine systematische archäologische Erforschung der Geschichte der "Burg" nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und unter Einsatz modernster Methoden wurde eingeleitet. Zuerst mussten die archäologischen Strukturen jedoch vor Zerstörung geschützt werden. Dafür wurde die gesamte Anlage unter Denkmalschutz gestellt. Die Umsetzung des umfassenden Forschungsprojektes begann im Jahre 1992 mit geophysikalischen Messungen und einer anschließenden Ausgrabung am Befestigungswerk: Untersuchungsmethoden aus dem Bereich der Geophysik wurden für archäologische Zwecke eingesetzt.
Urgeschichtlicher Wanderweg und Naturlehrpfad
Schritt für Schritt wurde in den letzten Jahren, das Areal der Hochfläche "durchleuchtet". Parallel dazu wurden archäol. Ausgrabungen durchgeführt.
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Dadurch wurden einerseits die geophysikalischen Ergebnisse bestätigt, andererseits konnte die lange Besiedlung in Perioden unterschieden und einzelnen Phasen zugeordnet werden. Entlang des urgeschichtlichen Wanderweges und Naturlehrpfades, der um den Burgberg führt, werden BesucherInnen die spannenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen vorgestellt. Er führt um den Burgberg herum und findet einen Höhepunkt an der maßstabsgetreuen Rekonstruktion eines Abschnittes der Wallbefestigung mit Wehrturm. Die archäologischen Ausgrabungen bilden die Grundlage dieses exakten Nachbaues.
ZAHLREICHE FUNDE
geben Aufschluss über die Lebensweise der Kelten.
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Sowohl unter dem Turm als auch am Südhang standen Gebäude aus der Bronzezeit (1500-1000 v.Chr.). Zahlreiche Reste von zerbrochenen Tongefäßen unterschiedlicher Formen geben einen Eindruck von der Vielfalt des Geschirrs der Menschen in dieser Zeit, wobei man sich vor Augen halten muss, dass wir Behälter und Gegenstände aus vergänglichem Material wie Holz, Leder und Stoffe nicht kennen. Wir können annehmen, dass die Hochfläche während der gesamten Bronzezeit besiedelt war.
Ein Freilichtmuseum der Keltenzeit
Die Präsentation des keltischen Lebens wurde nun in Schwarzenbach zur Dauereinrichtung ausgebaut. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Schwarzenbach das VIAS-Vienna Institute for Archaeological Science mit der Errichtung eines archäologischen Freilichtbereichs betraut, wo in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt Teile der keltischen Stadt wieder aufgebaut wurden. Das Freilichtmuseum soll Einblicke in das Alltagsleben der eisenzeitlichen Bevölkerung im 2. und 1. Jahrhundert v.Chr. vermitteln, wobei neben der Architektur der Gebäude die ökonomischen Grundlagen der Menschen dieser Zeit und das Handwerk in einer keltischen Stadt im Vordergrund stehen sollen.