Die Stadt Drosendorf wird auch gerne als "Bunte Stadt" oder das österreichische Rothenburg ob der Tauber bezeichnet. Drosendorf wurde bereits im 12. Jahrhundert Stadt. Vieles in und um Drosendorf erinnert noch heute an die Vergangenheit.
Der mittelalterliche Stadtkern mit der Rolandsäule (der höchsten im deutschen Sprachgebiet), die gänzlich erhaltene Stadtmauer, die liebevoll restaurierten Bürgerhäuser am Hauptplatz, das alte Stockkastl, das Schloss hoch über der Thaya - alles zeugt von einer bewegten Geschichte.
Ob im Sommer oder im Winter - jede Ecke in der alten Stadt ist ein Fotomotiv!
Die Geraser Kunstkursteilnehmer schätzen Drosendorf wegen der Vielfalt an malerischen Motiven.
Bringen Sie uns Ihre Lieblingsfotos oder Dias von Drosendorf - für eine Internetseite oder für einen Poster - wir belohnen es mit einer Flasche Mauerzapfen, den Wein, den die Drosendorfer sonst selbst trinken.
Die Pestsäule wurde 1714 zum Dank dafür errichtet, dass Drosendorf von der Pest verschont geblieben war. Sie zeigt die drei Pestheiligen Rochus, Sebastian und Karl Borromäus, ein Relief der Hl. Rosalia und oben die Madonna und die Dreifaltigkeit.
Drosendorfs Türme und Mauern sind sehr beeindruckend.
Die Stadtmauer umschließt auf einer Länge von ca. 1800 m komplett die Stadt, die man nur durch das Horner und das Raabser Tor erreichen kann. Auf schönen Promenadenwegen können Sie die alte Festungsanlage besichtigen, gleichzeitig aber auch den Ausblick in das Thayatal genießen.
Drosendorf ist auch ein Ort für Pferdefreunde.
In Autendorf, Heinrichsreith, Wolfsbach und Zissersdorf gibt es Pferdepensionen. Die Natur um Drosendorf ladet zu weitläufigen Ausritten ein.
Informationen bei Drosendorf aktiv 0
Die Burgstadt hoch oben am Felsen wird an drei Seiten von der Thaya umflossen.
Kein Wunder, dass sie vielen feindlichen Belagerungen stand hielt. So auch 1278, als sie die Heerscharen des Böhmenkönigs Ottokar, der Drosendorf mit 18.000 Mann belagern ließ, 16 Tage lang abwehren konnte.
Ottokar verlor Schlacht und Leben, und die Habsburger regierten dann 600 Jahre lang Österreich.
Besuchen Sie auch die Dörfer um Drosendorf.
Hier gibt es Produkte unserer Bauern, vom zünftigen G´selchten bis zum besten Schnaps.
Aber auch mit der Seele baumeln kann man im Dorf. So wie hier in Wolfsbach am Bioschwimmteich mitten im Dorf neben der Kapelle.
Dieser Teich wurde übrigens 1998 mit der goldenen Kelle ausgezeichnet.
Das Hexenhaus auf der Sommerpromenade ist ein beliebter Platz um im Schatten jahrhundertealter Linden zu sitzen.
Jährlich im August findet tradtionsgemäß das Hexenhausfest statt. Diese sollte man nicht versäumen.
Im Drosendorfer Bürgerhaus, neben dem Rathaus, befindet sich auch der Jazz Keller. Das Fenstergitter zeigt, dass in diesem Haus bereits 1559 Brot gebacken wurde.
In dem besonders stilgerecht renovierten Haus sind das Büro des Impulszentrums, das Schauplatzbüro und einige Besprechungszimmer untergebracht. Es finden laufend Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern statt.