Neunkirchen ist eine der ältesten Ansiedlungen im "Wiener Becken" und wurde 1094 erstmals urkundlich erwähnt. Durch das Markt- und Münzrecht war Neunkirchen im 12. Jahrhundert einer der bedeutendsten Handelsplätze. Im 13. Jahrhundert war der Ort Schauplatz einiger Turniere des steirischen Minesängers Ulrich von Liechtenstein. 1920 wurde der Markt Neunkirchen zur Stadt erhoben. Heute leben hier rund 11.000 Einwohner. Aus dem Industrieort des 19. Jahrhunderts ist eine romantische, verträumte, aber auch den Anforderungen der modernen Zeit entsprechende, Bezirks- und Einkaufsstadt geworden.