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Sitzendorf an der Schmida


 Aus der Geschichte



Der Ort wurde vermutlich zu Beginn des 11. Jahrhunderts als Angerdorf von den Grafen Sighard, Sico genannt, gegründet. Von diesem Sico ist der Name des Ortes, zuerst Sicindorf, dann Sizendorff und schließlich Sitzendorf abgeleitet.



 Sitzendorf wurde 1520 erstmals als Markt erwähnt und ist ein Zentrum des oberen Schmidatales. Beinahe in jeder Katastralgemeinde sind romantische Kellergassen zu sehen.



Der Weinbau spielte hier immer schon eine bedeutende Rolle. Sitzendorf weist heute noch eine der größten Weinbauflächen des Bezirks Hollabrunn auf.



Das Marktwappen zeigt den Passauer Wolf, wegen der Zugehörigkeit zum Bistum Passau und zwei Rebmesser.



 Seit der Gemeindezusammenlegung in den Jahren 1965 bis 1972 bilden die Gemeinden Sitzendorf, Kleinkirchberg, Sitzenhart, Pranhartsberg, Goggendorf, Braunsdorf, Roseldorf, Frauendorf, und Niederschleinz die Großgemeinde Sitzendorf.


 Sehenswertes



Pfarrkirche zum hl. Martin aus dem 15. Jahrundert

Großzügig angelegter Hauptplatz mit schön renovierten Bürgerhäusern

"Redlhaus" (ehemaliges Kranken- und Waisenhaus) mit gotischem Erker und Steinskulpturen

Hauptschule (ehemaliges Schloss)

Kellergassen



 ehemaliger evangelischer Pfarrhof

ehemaliger Schüttkasten

Immaculata-Säule am Hauptplatz

Schloss Braunsdorf

Tabormühle in Frauendorf

"Guggenbergermühle" in Goggendorf

Steinbrunnen (Bild)








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