Schon vor einiger Zeit haben die Freerider den Krippenstein für sich entdeckt. Abseits der Pisten schwingen sich die Extrem-Sportler Richtung Tal. Ihnen stehen 30 km OFF-Piste zur Verfügung.
Auch für Individualisten hat das Dachsteinmassiv etwas zu bieten, so zum Beispiel die 11 km Abfahrt vom Gipfel bis zur Talstation mit insgesamt 1.500m Höhenunterschied. Der Krippenstein ist ein optimaler Ausgangspunkt für Schitouren, aller Schwierigkeitsgrade.
Bekanntlich fängt ein jeder Sportler einmal klein an und genau deshalb gibt es auch für die Jüngsten im Krippi-Park einiges zu entdecken.
Dieses Skirennen mit alter Tradition aus den 50er und 60er Jahren war seinerzeit ein FIS-A Rennen und konnte mit Ernst Hinterseer, Hugo Nindl, Willi Bogner klingende Namen des Skisports vorweisen.
Der Streckenverlauf heutzutage ist zwar identisch zu damals, jedoch sind es heute nur mehr 15 Richtungstore, was den Level zu damals wesentlich nach oben pusht. Das ganze wird noch garniert mit der extremen Länge (590 Höhenmeter) und dem selektiven Gelände.
Jedes Jahr rasen mutige Mountainbiker die schneereichen Krippensteinpisten hinunter und sorgen für das extremste Bike Event des Winters. Inmitten zwischen Snowboardern und Skifahrern stehen einmal im Jahr auch Mountainbiker in der Gondel und schweben gemeinsam den alpinen Höhen des Krippensteins entgegen. Ein wahrer Nervenkitzel, auch für die Zuschauer
Auf dieser Sonnenseite von Obertraun liegt der Sarstein. Entlang seines Berghanges, ein Stück über dem Dorf hinter den Häusern schlängelt sich der Obertrauner Höhenwanderweg. Wenn sie mit der Bahn anreisen, dann gehen sie neben dem Bahnhof Richtung See. Nach einem kurzen Stück des Weges kommen sie zu einem beschrankten Bahnübergang. Entlang dieser Straße, auf der linken Bahnseite sie an der Kegelbahn Pizzeria und am Appartementhaus Seerose vorbei. Danach erreichen sie das Hotel Haus am See.
Jetzt beginnen sie die Stille des Tales zu genießen. Rechts neben dem Hotel überqueren sie auf einer bombierten kleinen Fußgängerbrücke am Ausläufer des Sees, den kleinen Salzhafen. Sie sehen einige Bootshütten und kleine Boote die vor sich hinschaukelnd im Winterschlaf dösen. Weiter geht es durch die Bahnunterführung auf einem schmalen Fußweg bis zur Fischergasse, auf dieser leicht ansteigend hinauf bis zum evangelischen Friedhof. Die milde Sonne wärmt sie und sie lassen den Blick über den See gleiten. Dort wo die Straße wieder beginnt bergab zu gehen, betreten sie den schmalen idyllischen Wanderweg.
Ohne Anstrengung schreiten sie den Weg entlang. Zwischen den Schneeflecken zeigen sich die ersten Schneerosen mit ihren großen weißen Blüten. Schneerosen sind in der Blumensprache, die Beschützer der Verliebten. Sie stehen für die zarten ersten Gefühle, sowohl in der Natur als auch in den Menschen. Die Sonnenstrahlen fallen zwischen den Bäumen, wie schräge feine Schleier ein und verlieren sich dann im Dunkel des Waldes.
Von friedlicher Stille umgeben führt sie der Weg weiter. Bald sehen sie links den beschaulichen Dorfplatz, nach einer weiteren halben Stunde geht der Weg leicht bergab und ist jetzt fast auf gleicher Höhe des Dorfes. Wir sehen einen schmalen Weg Richtung Bahnübergang, doch wir bleiben am Wanderweg, neben dem jetzt ein kleines Bacherl dahinplätschert. Dieses verliert sich dann in den Gärten der Häuser und nach ca. 10 Minuten ist gleich neben dem Wanderweg eine ganz kleine Karstquelle. Vielleicht ist sie noch unter dem Schnee verborgen und fast nicht zu sehen, oder sie liegt schon als kleine glasklare Wasserstelle mit moosbedecktem Grund vor uns. Man befindet sich hier im Ortsteil Reith. Dem aufmerksamen Wanderer wird kurz davor an der linken Seite ein kleiner steiler „Jagersteig“ aufgefallen sein. Wenn sich nach der kleinen Karstquelle, die mit einer Tafel auf einem Baum gekennzeichnet ist umdrehen, dann können sie den gleichen Weg zurückwandern. Bei geringer Schneelage ist es besonders schön auf den Jagersteig abzuzweigen. Auf diesem kommen sie nach ca. 3 Minuten auf die obere Forststraße. Diese Forststraße schlängelt sich eingesäumt vom Sarsteinwald dahin, und führt wieder Richtung See.
Dauer 2,5 bis 3 Stunden.
Geeigneter Zeitpunkt: an sonnigen Wintertagen Ende März in der Zeit zwischen 10:00 und 14:00 Uhr.
Die Obertrauner Loipe ist genau das Richtige für alle, die ihren Rhythmus finden wollen. Einer beinahe ganz flachen Runde von ca neun Kilometern folgt eine sehr schöne Runde durch das ebenso flache Naturschutzgebiet Koppenwinkel. Welches auch im Sommer viele Naturliebhaber anlockt.
Die Gesamtkilometeranzahl beträgt 20 km, die Loipe kann bei verschiedenen Einstiegen begonnen werden.
FIS Wettkampf-Loipe
5 km. Eine Herausforderung für Wettkämpfer und Könner. Einstieg am Parkplatz "Nordisches Zetnrum"
Loipe Ramsau
4,4 km. Abwechslungsreiche Loipe im Ortsteil Ramsau
Loipe Ramsau-Steeg
7 km. Mittelschwere Schleife verlaufend im Ortsteil Ramsau-Steeg
PanoramaNova
ein außergewöhnliches Langaluferlebnis auf über 1.000 m Seehöhe
Dorfloipe
Einstieg Sportzentrum, 15 km, auch kleinere Etappen möglich, Richtung Mitter- und Hintertal, im Anschluss Sportloipe möglich.
Kohlstatt-Loipe
Einstieg Sportzentrum, 8 km, Richtung Kohlstattsüberl
Märchenwald-Loipe
Einstieg Sportzentrum, 7 km, Richtung Vordertal
Sport-Loipe
Hintertal, ca 5km, eher schwierig
Es ist ein lieblicher Winkel
Stolz die Bäume im weißen Kleid,
ein Glitzern in der Wintersonne.
Der Koppenwinkel leuchtet hell,
der Anblick eine Wonne.
Die Sonnenstrahlen schimmern durch die Äste,
verlier`n sich dann im unberührten Schnee.
Im Schatten noch Eiszapfenrest,
am Dach der Hütte in der Näh.
Zwei Spuren nur durchschneiden,
dies unberührte Bild.
Es lässt sich nicht vermeiden,
dass Ehrfurcht mich erfüllt.
Hohe Berge mich umgeben,
der Duft der Wildnis mich berührt.
Die Natur lässt mich erleben,
wie sie mein Herz erfüllt.
Das sind Gedanken die die Unberührtheit des Koppenwinkels hervorruft. Nur das Knistern des Schnees unter den Langlaufschiern, da oder dort leises knirschen eines Astes unter der Last des Schnee. Vielleicht die Spur eines Rehes.
Ein alter Brauch wird erhalten und gepflegt – der Obertrauner Glöcklerlauf am 5. Jänner um 17 Uhr am Gemeindeplatz!
Begonnen hat alles 1969 als Ing. Ferdinand Kain, ehemaliger Dienststellenleiter der BGV Seilbahn, ein paar Obertrauner zusammen trommelte und diesen Brauch auch in der kleinen Dachsteingemeinde auferstehen ließ. Der erste Obertrauner Glöcklerlauf wurde mit 7 Kappen begonnen - heute sind es an die 50 Stück.
Wie kann man sich eine solche Kappe vorstellen?
Zuerst wird ein Holzgestell entworfen, welches die Vorgabe für die spätere Form liefert, die traditionelleren Formen sind die Sturmkappe und der Fünf- beziehungsweise der Siebenzack. Der Kreativität sind hierbei jedoch keine Grenzen gesetzt, deshalb durchlaufen Obertrauns Nächte auch ein kleines Vogelhäuschen, verschiedene Krippen sowie unzählige Kirchenformen.
Das Holzgestell wird mit schwarzem Tonpapier ummantelt, in dieses kunstvolle Figuren und Formen gestanzt und geschnitten werden um dann mit buntem Seidenpapier hinterklebt zu werden. Verziert werden die Kappen schließlich noch mit weißen Papierfransen und zur Beleuchtung von Innen dient eine einfache Kerze.
Jede Kappe ist ein kleines Kunstwerk und das Besondere daran ist, dass diese in einer Gemeinschaft entstehen, die es sonst nirgends gibt. Ab Mitte Oktober treffen sich, immer samstags, Jung und Alt in der „alten Gemeinde“ und basteln an den Kappen. Begonnen wird schon im Volksschulalter, denn es ist immer eine Menge zu tun: Fast jedes Jahr kommt eine neue Kappe dazu. Die meiste Arbeit besteht jedoch darin, die schon bestehenden Kappen zu reparieren. Die Kälte, oftmals aber auch der Regen- beziehungsweise der Schneefall setzen den Kappen sehr zu und hinterlassen grobe Schäden.
Silke und Bernd Dankelmayr ziehen nun schon seit fast 20 Jahren die Fäden im Hintergrund stecken mit ihrer Begeisterung fürs „Glöcklnern“ viele freiwillige Helfer an, ohne die es keinen Glöcklerlauf in Obertraun geben würde.
Mittlerweile durchlaufen drei Passen die Nacht am 5. Jänner, begonnen wird immer um 17 Uhr am Gemeindeplatz Obertraun. Zuerst werden verschiedene Formationen gelaufen und dann geht es weiter in die Ortsteile See, Reit und Winkl.
Angeführt von einem Vorläufer, den man am langen Stock erkennt, verzaubern die Glöckler die dunklen Straßen von Obertraun und vertreiben mit ihren weißen Gewändern, den Glocken und vor allem mit den lichterstrahlten Kappen die bösen Wintergeister. An bestimmten Straßenecken und Gasthäusern wird stehen geblieben und „A guats, nois Joahr!“ gewünscht.
Es ist schon recht anstrengend, mit teilweise bis zu 20 Kilogramm schweren Kappen, durch die Nacht zu laufen – aber auch für Pausen wird in der kleinen Gemeinde gesorgt, viele Häuser empfangen die Glöckler schon mit warmem Tee und einer kleinen Jause und verhelfen so zu einer kleinen Stärkung. „Für mich ist es sehr beeindruckend, dass schon 6-Jährige mit den Kappen durch die Nacht laufen, aber die Kinder haben die Kappen gebastelt und lassen es sich nicht nehmen diese auch zu tragen – natürlich haben wir auch Helfer am Rande, die den Kleinen ein wenig unter die Arme greifen und sie entlasten!“ so Silke Dankelmayr.
Aus einer Gruppe von nicht einmal 10 Personen, die 1969 entstand hat sich eine Gemeinschaft gebildet die sich sehen lassen kann, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich jedes Jahr am 5. Jänner, viele Besucher aus Nah und Fern von dem bunten Treiben in Obertraun verzaubern lassen!
In der freien Natur die grenzenlose Freiheit genießen, gleichzeitig den unberührten Schnee der sich teilweise nur durch leises Knirschen bemerkbar macht. - Das ist für viele Ausgleich und Entspannung zugleich.
Am Krippenstein ist dies ein besonderes Erlebnis, immer im Hintergrund König Dachstein und vor einem das Panorama der Welterberegion.
Beliebte Wanderungen im hochalpinen Gelände sind zum Beispiel der Heilbronner Rundwanderweg oder der Weg zur Aussichtsspirale am Krippenstein.
Ansprechpartner sind vor allem die Lodge am Krippenstein, sowie die Gjaidalm und das Wiesberghaus
Der Krippenstein im Winter, ist ein Anziehungspunkt den es nicht so leicht wieder gibt.
Mit der Gondel hinauf auf 2.100 m und ein prächtiges Panorama vor Augen.
Möglich ist oben dann alles. Auf der Lodge oder der Gjaidalm nur gemütlich in der Wintersonne sitzen und die herrliche Bergwelt betrachten, oder einen Schneemann bauen. Herrliche Schneeschuhwanderungen oder Schitouren übers Dachsteinplateau sind möglich.
Die 11 km lange Abfahrt ins Tal ist natürlich eine Besonderheit. Besonders für die Kinder, wenn sie am Ende des Schikurses zum ersten Mal die Abfahrt vom Krippenstein bis ins Tal schaffen, dann ist das ein wirklich großes Bergerlebnis
Alle Kinder und Ski-Einsteiger können hier ihre ersten „Gehversuche“ auf zwei Bretteln machen und ersten Schwünge in den Schnee ziehen.
Neben dem Übungslift (Tellerlift) steht auch ein Zauberteppich (Förderband) sowie eine kleine Lifthütte - sozusagen als „Labestelle“ - zur Verfügung.
Ein optimales Übungsfeld und gute Vorbereitung zum Einstieg in die FreesportsArena Krippenstein ist damit garantiert
Am Wochenende und in den Ferien von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Montag bis Freitag von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Andere Betriebszeiten nach telefonischer Vereinbarung jederzeit möglich. (Tel.: 0664/5199338)
Während der Öffnungszeiten Teeausschank bei der Schilifthüte!
Hier haben Sie die Möglichkeit, alle Arten des Wintersportes auszukosten. Mit einer der längsten Abfahrten Österreichs (11 km) haben Sie hier ein unvergeßliches Wintersport-Paradies.
Ob Langlaufen, Wandern oder einfach nur Spazieren gehen - hier haben Sie alle Möglichkeiten offen!
Winter in Obertraun - immer wieder ein Erlebnis!
Diese Veranstaltung hat sich seit 1980 zu einem Fixpunkt des touristischen Angebotes im Inneren Salzkammergut entwickelt.
So werden Sie mit Fackeln vom Parkplatz Koppenrast durch winterliche Landschaft zum Höhleneingang geleitet (Fußweg ca. 15 Minuten).
Der musikalische Teil, der seit den letzten Jahren von einer Gruppe
einheimischer Didgeridoo-Spieler in der „Krokodilhalle“ dargeboten wird, stellt immer wieder eine Bereicherung des Programms dar. Die Obertrauner Gastgeber laden Sie zudem ein, am offenen Lagerfeuer Kartoffel zu grillen oder sich mit heißen Getränken zu stärken, die sowohl die Stimmung bei den mitunter arktischen Temperaturen zu heben vermögen, als auch gelegentliche Wartezeiten verkürzen.
Dauer der Führung mit Wegzeiten ca. 1,5 Stunden.
Deshalb wagte sie kein Freier heimzuführen und den Vater bekümmerte schwere Sorge um ihr Los, wenn er einst nicht mehr wäre. In seiner Not rief er den Berggeist, den erbarmte sein Jammer, er erschien ihm als Greis in wallendem Silber-Haar, das bis zum Saum des Mantels reichte, gab ihm eine graue Rolle und befahl ihm: "Gehe in der dritten Vollmondnacht auf jene breite Fläche dort, lege die Rolle um deine Schulter, sie wird zum Mantel werden. Nimm deine Tochter auf den Mantel; wenn der Mond über dem Berg steht, wird sie sehen. Doch hüte dich in dieser Zeit ein böses Wort zu sprechen, oder auch nur einen bösen Gedanken zu hegen, sonst wehe allen, die sich im Bereich des Tuches befinden."
In der festgesetzten Vollmondnacht kam der Riese dem Angebot nach. Da sah er einen kleinen Mann heranschleichen. Es war der Ritter Däumling, den der Geiz antrieb, um die blinde Braut zu werben. Zornerfüllt stieß der Riese einen Fluch aus und wollte einen Stein nach dem Verwegenen schleudern. Da erfüllte ein Tosen und Donnern die Luft, ein Rutschen und Schwanken folgte. Als die erschreckten Talbewohner aus den Häusern stürzten, sahen sie oben an Stelle der blühenden Almen wildes Felsengeröll. Noch heute kann man in der Felsgestaltung den Körper des Riesen Krippen erkennen, an seine Schulter gelehnt, die blinde Tochter. In einiger Entfernung ragt der steinerne Däumling auf.
auf denen das Vieh ganz besonders nahrhafte Gräser und Kräuter zu weiden fand.
Kein Wunder, dass die Sennerinnen in den Almhütten Milch, Butter und Käse in Überfluss hatten, übermütig wurden und all den Reichtum zu verschwenden begannen.
Mit altgewordenen Käselaiben legten sie ein Pflaster von der größten Hütte bis zum Brunnentrog hinunter und mit der köstlichen Butter fetteten sie ihre Schuhe ein! Nun kam eines Tages ein hungriger Gast zu den Sennerinnen hinauf, ein alter, eisgrauer Mann, dem man die Erschöpfung nach dem weiten, steilen Aufstieg wohl anmerkte. Er wankte der Hausbank zu und bat bescheiden um einen Trunk Milch und ein Stück Brot. Aber die mitleidlosen Mägde kannten kein Erbarmen! Doch siehe da: vor den entsetzten Blicken der Sennerinnen wuchs der Alte plötzlich ins Riesenhafte und rief mit donnernder Stimme: "Dem Dachsteinkönig habt ihr Rast verwehrt - so sei euch künftig Hab und Gut zerstört! Der Schnee bedecke euch und Alm und Herden und nie mehr soll's hier oben aper werden!"
Als des Dachsteinkönigs mächtige Gestalt entschwunden war, zogen im Nu von allen Seiten dunkle Wolken über den Himmel und es begann zu schneien - zu schneien schier ohne Ende!
Die nachfolgende Kälte ließ die dicke Schneeschicht erstarren; und damit war alles Leben unter ewigem Eis begraben.
braust die wilde Jagd alljährlich über die schneeverhüllten Berge, Wälder und Ortschaften des Salzkammergutes.
Aus den Gebirgen des Ennstales kommen die unholden Geister auf Rossen und Böcken unter Geheul und Sturmessausen geritten. Am Dachstein macht die tolle Schar Halt. Da werden die verwunschenen Sennerinnen aus ihren eisgrünen Kammern geholt und es geht zum schaurigen Tanz auf den Gosaugletscher und die Gjaidalm am Krippenstein. Dann aber werfen sich der Anführer und die Windsbraut mit dem brandroten Haar und all die unseligen Jagdgesellen auf ihre Reittiere und lärmen auf ihren nächtlichen Zügen über Goisern um im anbrechenden Morgen die Jagd zu beschließen. So erging es auch einmal einem Spielmann aus Goisern, der zu Silvester einer fröhlichen Runde zum Tanz gegeigt hatte. Als er in später Nachtstunde heimzu eilte, kam der heidnische Schwarm daher und schleppte den Armen durch die eiskalten Lüfte mit sich fort bis zum Traunstein, setzte ihn am tiefverschneiten Gipfel hin und stob mit grässlichem Gelächter nach allen Windrichtungen auseinander.
Als der Geiger am Neujahrstag unter Mühe und Gefahr endlich den Abstieg bezwungen und Gmunden erreicht hatte, war sein Haar schneeweiß geworden. Er mochte nichts Näheres über sein nächtliches Erlebnis aussagen; sicher ist nur, dass man ihn sein ganzes Leben nie mehr lachen sah!
Von den Felskämmen bis in die tiefer gelegenen Wälder herrschen Bedingungen, wie sie idealer nicht sein könnten. Ganze 1.500 m Höhenunterschied bieten ein abwechslungsreiches Freigelände, wo jährlich internationale Freerider - fern jeder Beschränkung - die grenzenlose Freiheit erleben.
Checkt euer Lawinenverschüttetensuchgerät LVS vor jeder Abfahrt und schaltet es auch ein.
Tragt einen Helm, Rucksack mit Schneeschaufel, Lawinensonde und Erste-Hilfe-Set.
Beachtet einen möglichen Wetterumschlag, insbesondere aufziehenden Wind, Nebel und Erwärmung.
Bevor ihr Vollgas gebt, informiert euch über die aktuelle Situation aus dem Lawinenlagebericht.
Beachtet die Lawinenwarnleuchten und Hinweisschilder. Befolgt die Weisungen der Pisten- und Rettungsdienste.
Im Zweifel NIE: Vertraut nicht bereits vorhandenen Spuren. Sie sind keine Garantie für Lawinensicherheit und können in eine völlig falsche Richtung führen.
Ridet nie allein abseits der Skipiste. Beobachtet euch immer gegenseitig und seid reaktionsbereit.
Meidet die steilsten Stellen im Hang. Fahrt in steilere Hänge unbedingt einzeln und in großen Abständen ein.
Achtung: Im freien Gelände befinden sich Dolinen (Dolinen oder Erdfälle sind Einstürze oder trichterförmige Vertiefungen in der Erdoberfläche, die durch das Lösen der Gesteine im Untergrund oder durch das Einbrechen von Höhlen entstanden sind).
Speichert euch für Notfälle die Tel.Nr. der Liftgesellschaft (06131-531 2805) und der Bergrettung (140) in eurem Handy.
Info:
Es wird empfohlen, in die Variante Angeralm (freies Skigelände, lange, anspruchsvolle Variante) nach 15:00 Uhr nicht mehr einzufahren.