Altlichtenwarth,
1232 erstmals urkundlich erwähnt, liegt im sonnenreichen Hügelland des nordöstlichen Weinviertels, nahe dem Dreiländereck Österreich - Tschechien - Slowakei.
Die Pfarrkirche, eine spätromanischer Quaderbau, wurde als Wehrkirche errichtet und beinhaltet einen gotischen Freskensyklus (1310).
Der Ort schmiegt sich an den Südhang des Hutsaulberges (274 m Seehöhe), welcher in den Kriegstagen, April 1945, hart umkämpft war. Auf dessen Anhöhe wurde 1923 ein Kriegerdenkmal mit Aussichtswarte errichtet.
Am Fuße des Berges befindet sich eine Kriegsgräberanlage. Hier haben 59 fremde Soldaten ihre letzte Ruhestätte gefunden.
Altlichtenwarth besitzt ein besonders schönes Kellerviertel, das sich in sieben Etagen entlang des Silberberges erstreckt. Der Weinbau hat hier eine lange Tradition.