Ort/Stadt:

Pulkau

Weitere Informationen - Pulkau

Das Leben immer wieder neu genießen ...

Die Weinstraße Weinviertel erschließt die einzigartige Landschaft im Viertel unter dem Manhartsberg

und macht die Erfahrung von Harmonie und Vielfalt zu einem Fest für alle Sinne. Besonders im westlichen Bereich des Weinviertels hat man mit viel Engagement die ungeheure Kraft des Angebotes von "offenen Kellertüren", urigen Heurigen, Weingasthöfen und Spitzenwinzern gebündelt und so eine aufregende Menge von Genuss und Lebensfreude für Gäste aus Nah und Fern bereitet.

132 erlebnisreiche Kilometer

verbinden die Regionen Schmidatal, Retzer Land, Pulkautal und Land um Hollabrunn.

Wein begleitet den Weg, vor allem der Grüne Veltliner auf hohem Niveau und in verführerischer Vielfalt. Weitere Hauptsorten sind der Riesling und als Rotweine Zweigelt und Blauer Portugieser. Dazu kommen Müller Thurgau, Welschriesling und Muskateller, Chardonnay und Blauburgunder aber auch vermehrt Cabernet Sauvignot und Merlot bereichern das Spektrum.

Unsere Weinkeller und Kellergassen

Verträumte und romantische Kellergassen warten bei uns darauf, von Ihnen "entdeckt" zu werden.

Eine in ihrer Gesamtheit weltweit einzigartige Besondertheit sind die Kellergassen des Weinviertels. Prähistorische Erdbauten, Museen, uralte Städte sowie bemerkenswerte Kirchen und Schlösser geben dem Erlebnis Weinstraße weitere Farben.

 

"Das größte Kapital ist immer noch der Mensch mit Herzensbildung"

Der Pulkauer Kreis vereint Persönlichkeiten, die den Gedanken der geistigen und kulturellen Vielfalt Europas unterstützen und bereit sind, einen Beitrag zum echten gegenseitigen Verständnis zu leisten.

Die Förderung von Kontakten zwischen Jugendlichen aus allen europäischen Ländern steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie Kulturaustausch und Überbrückung von Sprachbarrieren.

Nach 14-monatiger Bauzeit wurde der ehemalige Schüttkasten des Pfarrhofes Pulkau aus dem 17. Jh. zu einer "Universität der Gastfreundschaft" umgebaut. Der Verein "Europahaus Pulkau - Pulkauer Kreis" mit dessen Obmann Kaplan August Paterno versteht darunter einen Ort der Begegnung für junge Menschen aus ganz Europa, die hier in freundschaftlicher Atmosphäre an Jugendaustauschprogrammen teilnehmen können.

Erfahrungen der letzten Jahre,

in denen bereits verschiedene Jugendaustauschprogramme unter der Leitung von Pfarrer Jerome Ciceu in Pulkau durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass durch diese Aktivitäten "gelebte Osterweiterung" möglich wird.

Mit viel Liebe zum Detail ist es gelungen, durch die Revitalisierung des alten Schüttkastens ein Stück Pulkauer Kulturgut neu zu beleben. So konnten einerseits ideale Rahmenbedingungen für die Begegnung von jungen Menschen geschaffen werden, andererseits blieb die ursprüngliche Gebäudecharakteristik nahezu vollständig erhalten.

Das Europahaus kann 32 Personen aufnehmen und beherbergen; neben Rezeption, Küche und Frühstücksraum im Erdgeschoß befindet sich im 1. Obergeschoß ein historischer "Kultursaal", für Seminare, Tagungen, festliche Anlässe.

Preisliste (Nächtigung inkl. Frühstück)

3 Sechsbettzimmer (Dusche) à EUR 15,- pro Person
1 Zwölfbettzimmer (Duschen) à EUR 15,- pro Person

Die Zimmer sind ausgestattet mit modernen Sanitärbereichen, Holzfußböden und originalen Holzdecken (Stockbetten in den Mehrbettzimmern).

Bezüglich Mittag- und Abendessen im Haus können Vereinbarungen getroffen werden.

Barock-Kultursaal: für Tagungen, Seminare, Lesungen, Vernissagen, Feiern, Familienfeste, ...
Saalmiete ohne Küche EUR 110,-
Saalmiete mit Küche EUR 150,-

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Verein "Europahaus Pulkau"
A-3741 Pulkau, Schottengasse 7
Tel.: +43 (0)2946 27087 oder 2232 (Fax DW4)
http://www.europahaus-pulkau.org
office@europahaus-pulkau.org

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Kirche zum kostbaren Blut Christi

Sie gehört zu den eigenwilligsten Kirchenbauten Österreichs. Ihre Form ergab sich wahrscheinlich aus dem Zusammenwachsen der Corpus Christi-Kapelle mit dem quer dazu stehenden Brunnenhaus.

In den Ecken befinden sich zwei turmartige Anbauten, von denen der südliche Turm im Jahr 1703 zur heutigen Höhe von 62 m aufgebaut wurde. Die Kirche wurde mit Bewilligungen dreier Päpste aus den Jahren 1375, 1379 und 1396 durch die Minoriten auf einem Grundstück der Grafen v. Hardegg errichtet und wurde 1430 dem Schottenstift von Wien übertragen, nachdem das Minoritenkloster durch die Hussiten zerstört worden war.

Der Anlaß zum Bau der Kirche war ein angebliches Hostienwunder, das sich um 1338 ereignet haben soll. Opfer des angeblichen Hostienfrevels waren die in Pulkau lebenden Juden, denen man vorwarf, sie hätten die Hostie mit Nadeln durchstochen, worauf sie zu bluten begonnen habe.

Die Judenverfolgung griff auf mehrere Städte in Niederösterreich und Mähren über. An Stelle der Judenhäuser von Pulkau wurde die Blutkirche errichtet, 1988 wies Friedrich Lotter nach, dass das "Wunder" eine Fälschung und der "Frevel" eine Verleumdung waren.

Die Chronologie der Passion Christi umfaßt folgende Szenen:

1. Einzug Christi in Jerusalem
2. Das letzte Abendmahl
3. Ecce Homo
4. Verurteilung durch Pilatur
5. Veronica mit dem Schweißtuch
6. Kreuzigung
7. Abnahme Christi vom Kreuz
8. Grablegung

Verfolgt man die Chronologie, so geht der Blick mehrmals diagonal über den Altar. Der Kreuzungspunkt befindet sich einmal am Tabernakl und das zweite Mal an der Herzwunde der großen Christus-Statue im Schrein.

Christus, flankiert vom hl. Bartholomäus und dem hl. Sebastian als früheste Blutzeugen, trägt zugleich die Merkmale der Passion und der Auferstehung (Dornenkrone, Königsmantel und Wundmale der Kreuzigung).

Links neben dem Hauptaltar befindet sich eine Holzschnitzplastik, ebenfalls aus der Donauschule um ca. 1520. Sie stellt den Tod Mariens dar.

Im Inneren der Kirche befindet sich einer der schönsten spätgotischen Flügelaltäre Österreichs, der um 1515 vollendet wurde. Das Konzept des Altares und die Predella-Bilder stammen vom Pulkauer Meister.

Pfarrkirche St. Michael und Karner

Die Pfarrkirche steht auf einer urzeitlichen Anlage, deren Erdwälle bis heute sichtbar sind.

Ursprünglich im Besitz der Babenberger, gelangte die Kirche 1155 an das Schottenstift von Wien. Charakteristisch für diese Zeit (Romanik) ist der mächtige Chorturm, der wie ein Bergfried als Zufluchtsstätte in Kriegszeiten diente. In Friedenszeiten übernachteten hier die Pilger, die ins Heilige Land zogen. Von der ursprünglich romanischen Apsis erhielt sich nur der ¿Michael-Stein¿ an der heutigen Südwand (Strebepfeiler) des gotischen Chores.

Im Inneren der Kirche fällt der wuchtige Triumphbogen mit den romanischen Würfelkapitellen (12. Jh.) auf. Die ehemalige romanische Adelsempore trägt die 1763 errichtete Jeßwagner-Orgel, die bei Kirchenkonzerten und Messen erklingt.

Karner

Seine Form als Rundkapelle verdankt er den Kreuzfahrern. Man wollte in der Heimat eine Nachahmung des hl. Grabes von Jerusalem haben. Um 1250 von den Grafen von Plain-Hardegg gestiftet und dem hl. Bartholomäus geweiht, wurde er um die Mitte des 14. Jh. mit den gotischen Giebelspitzen versehen. Bemerkenswert ist das spätromanische Portal mit dem Zackenfries und den Lilienkapitellen.

 

Vinothek bei der Blutkirche

In Vino Veritas

Vinothek bei der Blutkirche


Die Winzer aus Pulkau und Umgebung sind stolz auf ihre Produkte und freuen sich, Ihnen diese in der Vinothek bei der Blutkirche präsentieren zu dürfen. Sie können sich per Internet informieren (eine Auswahl von Degustierpaketen stehen zur Verfügung) und sich bei einer Weinverkostung auch persönlich von der hohen Qualität der Weine aus unserer Region überzeugen.

In Vino Veritas


Öffnungszeiten:
Ostern bis 1. Adventwochenende
Freitag 16.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.00 - 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr

Eine große Auswahl an hervorragenden Weinen erwartet Sie!
 

Der Ort, am Schnittpunkt einst wichtiger Verkehrswege gelegen, hieß ursprünglich Radendorf.

Rohrendorf a.d. Pulkau


Im 12. Jahrhundert urkundlich so erwähnt, hatte der Name einen slawischen Einschlag (Radovan). Unsere Gegend war doch über Jahrhunderte von den Slawen bevölkert. Wenn man aber die vorslawische Zeit (8. und 9. Jahrhundert) berücksichtigt, so siedelten die Kelten und Germanen Jahrhunderte lang in unserer Gegend, und diese schufen die Grundlage für unsere Muttersprache. Von ihnen stammen viele noch heute gültige Flur- und Ortsnamen.

Im "AEIOU" betitelten Manuskript des Pfarrers Gerhard Anderle aus Eichgraben sind die Wortentwicklungen in unserer Sprache alphabetisch angeführt.

Rohrendorf a.d. Pulkau


Dort findet man das Wort "road" mit folgenden Deutungen: Recht, Grenzweg oder Grenzpunkt, Rad, Radweg, Route sowie roden. In England, dort wo die Kelten von den Römern hingedrängt wurden, ist heute noch "road" die Bezeichnung für die Straße. Daraus folgernd kann man annehmen, dass das Dorf auf Grund seiner Lage an den zwei bedeutenden Straßen einfach Rodendorf (Straßendorf) genannt wurde. Genauso wird es von den Rohrendorfern heute noch ausgesprochen.

Wenn man sich die Siedlungsform des Ortes ansieht, so ist sie auch ein Paradebeispiel für ein Straßendorf, wie es Prof. Plessl in seinem Siedlungsgeschichtebuch anführt und wie es in der Festschrift zur Stadterhebung im Jahre 1985 erwähnt wurde.

 

Auf dem Abhang vom Manhartsberg bereits in der Weinviertler Ebene liegt das Angerndorf Rafing.

Rafing


Archäologische Funde in und rund um Rafing bestätigen, dass hier schon in der vorchristlichen Zeit gesiedelt wurde. Rafing entstand entlang des Thalbaches, der oberhalb des Ortes entspringt.

Wann Rafing als Siedlung entstand, kann man nur an Hand von archäologischen Funden vermuten. Steinwerkzeuge deuten in etwa auf die Jungsteinzeit.

Rafing


Der Name Rafing - früher auch Ravign, Rarving, Reving oder Raffings geschrieben - ist schwer zu deuten. Mit Hilfe des deutsch-keltischen Wörterbuches kann man annehmen, dass das heutige Rafing von Ravigh abgeleitet wird. Auf Grund der Silben Ra = die Stätte und vigh = das Dorf könnte man Rafing mit Stättendorf oder Dorfstetten übersetzen.

 

Passendorf - seit 1968 im Pulkauer Gemeindeverband - liegt auf dem Manhartsberg im Waldviertel.

Passendorf

Dieser Ort ist wie viele andere bei der Entstehung von "Ostarrichi" nach dem 10. Jh. als Angerdorf angelegt worden.

Die Gegend um Passendorf ist, wie Funde (Steinbeile, Pfeilspitzen) bestätigen, bereits im Neolithikum und in der Bronzezeit besiedelt gewesen. Dies bestätigen auch die westlich von Passendorf entlang des gleichnamigen Baches befindlichen Steinhöhlen. Vermutlich waren es Behausungen der Urzeitmenschen. Dieses Gebiet hat heute noch den Riedennamen "Steinhäuseln".

Passendorf

Der Name Passendorf, im Volksmund Possendorf (in Urkunden aus dem Mittelalter Poßndorf), könnte vom keltischen Wort pois (auch: boiß) = Wald abstammen. Nannte man in der Keltenzeit den Ort, der auch heute noch von Wald umgeben ist, einfach Waldstetten oder Waldhausen?

Passendorf ist zwar ein kleiner Ort, hatte aber einst 3 Mühlen entlang des Passenbaches und des Mixnitzer Baches.

 

Der uralte Weinbauort war bereits im Neolithikum und in der Bronzezeit besiedelt.

Leodagger

Verteidigungswälle auf dem Sonnwendberg und der Kalenderstein in der Eul (Aul) sind Zeugen dafür. Nach den ältesten Urkunden ist der Ortsname von Leutacker, Luitaeger, Liutaker, Loydackher und Loitacker zum heutigen Leodagger geworden.

Im Volksgebrauch wird jedoch das mundartliche Luidogger angewendet. Wenn man diese Nennung sprachlich untersucht und dabei ein deutsch-keltisches Wörterbuch zu Hilfe nimmt, so kann man daraus entnehmen, dass der Name aus zwei Worten zusammengesetzt ist, nämlich aus Lui = Wasser und Doag = Ort. Somit benannte man in der "Urzeit", den an dem damals vorhandenen Teich gelegenen Ort, einfach "Wasserort". Der Teich, der übrigens bis ins 18. Jahrhundert existierte, war die Nahrungsgrundlage für die Bewohner dieses Ortes.

Schilf und Weidenbäume waren als Baustoff auch reichlich vorhanden.

Leodagger

Das im Jahre 2002 aus Lehm errichtete und mit Schilf gedeckte Wartehäuschen soll an diese vorgeschichtliche Zeit erinnern. Neben Fischfang betrieben die Leodagger schon in dieser Zeit den Weinbau, denn die Gallier (Kelten), von denen die Bewohner dieser Gegend abstammten, waren bereits im 6. Jahrhundert vor Christus Weinbauern. Kommen von ihnen auch die Begriffe Keller und Kelter? Jedenfalls waren sie auch die Erfinder des Holzfasses.

In der Zeit nach Christi Geburt fand der Wein seine weltweite Verbreitung. Besonders die Klöster waren Förderer des Weinbaues. Sie errichteten die dazu notwendigen Wirtschaftshöfe. So ist auch in Leodagger vom Frauenkloster St. Bernhard ein Hof (Haus Nr. 12) bewirtschaftet worden.

 

Auf der Ebene unter dem Manhartsberg gelegen, ist der Ort als Angerndorf entlang des Thalbaches an einer fließenden Quelle angelegt worden.

Groß Reipersdorf

Als Reichpoltsdorf im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt, dürfte es von einem Reichpolt, dem Besitzer der Burg Reichenburg im Pulkautal, im Zuge der Wiederbesiedlung nach dem Ungarnsturm gegründet worden sein.

In seiner wechselvollen Geschichte löste eine Herrschaft die andere ab. Am längsten verwalteten Groß-Reipersdorf die Klosterschwestern von Imbach. Ihnen verdanken wir die älteste gotische Lichtsäule im Weinviertel.

Auch künstlerisch tat sich im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einiges.

Groß Reipersdorf

Wegen Erschöpfung der Zogelsdorfer Sandsteinbrüche wurde in Groß-Reipersdorf ein uralter Steinbruch wieder entdeckt. Eine Steinmetzfamilie übersiedelte um 1870 von Kühnring nach Groß-Reipersdorf und begann hier ihre Arbeit fortzusetzen. So wurde der alte Steinbruch, der schon im 12. und 13. Jh. die Bau- und Bildhauersteine für die Michaelskirche und den Karner lieferte, neu belebt und der Nutzung zugeführt.

Im Urgeschichtskeller der Familie Puschnik ist ein Querschnitt der Sedimente des vor 20 Millionen Jahren hier vorhandenen Meeres zu sehen. Weiters ist in diesem Kleinmuseum die historische Wohnkultur unserer Gegend von der Wohngrube über erste einfache Holzhäuser bis zum Fachwerkbau und die Anlage eines kompletten Angerdorfes im 15. Jahrhundert in Miniatur zur Schau gestellt.

Groß Reipersdorf
 

Ambros-Geist-Siedlung Pulkau:
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Tel. 0 29 46/22 76
Hr. Robert Schiel, Rathausplatz 1, 3741 Pulkau

 

Bauherrenmappe für Häuslbauer und Renovierer

Bgm. Manfred Mariart (re) u. Bauamtmitarbeiter Robert Schiel

Bauherrenmappe für Häuslbauer und Renovierer


Anlässlich der Neuauflage der seit 2004 allerorts bekannten Bauherrenmappe auf dem Stadtamt präsentieren Bürgermeister Manfred Marihart und sein Mitarbeiter im Bauamt, Robert Schiel, dieses nunmehr topaktuelle Informationsmedium.

Es bietet jedem Häuslbauer und auch Althaussanierer eine Hilfestellung in sämtlichen baulichen Belangen: Finanzierungsbeispiele, Tipps und Informationen für die Energieversorgung, Infos zur richtigen Versicherung, die Angabe von Bezugspersonen beim Bauamt unserer Gemeinde, sowie Bauverfahren, Bauantrag und andere wichtige Themen, aber vor allem viele Handwerker unserer Region aus den verschiedensten Branchen.

Als besonderes Zuckerl sind in der Bauherrenmappe die aktuellen Wohnbauförder-Richtlinien abgedruckt. Die Fülle an lückenlosen Informationen, die Sie in der kostenlosen Bauherrenmappe finden, soll den Weg zum Traumhaus erleichtern - aber vor allem helfen, richtig zu kalkulieren.

Mit dem richtigen Wissen lässt sich beim Hausbauen nicht nur Zeit, sondern auch Kosten sparen.

 

MR Dr. Christian Ehrenhold - Prakt. Arzt
3741 Pulkau, Bahnstraße 4
Tel.: +43 (2946) 2380
Fax.: +43 (2946) 238017
eMail: ehrenhold@ennet.at
Mittwoch geschlossen.

Dr. Angelika Mattes - Prakt. Arzt
3741 Pulkau, Hauptstraße 22
Tel.: +43 (2946) 2200
Donnerstag geschlossen.

Rogner Dr. Stefan - Amtsarzt
Bründlstraße 20
3741 Pulkau, Österreich
Tel. +43 (2946) 2886

DDr. Andreas Brunnthaler - Zahnarzt
3741 Pulkau, Bahnstraße 4
Tel.: +43 (2946) 27192
Freitag geschlossen.

Dr. Balcar Julia - Tierärztin
Kirchengasse 7
3741 Pulkau
Tel.: +43 (2946) 27101


 

Bürgermeister Manfred Marihart (li)
StADir. Friedrich Hofbauer (re)

Bürgermeister Manfred Marihart
Sprechstunden: Montag und Donnerstag vormittags
3741 Pulkau, Rathausplatz 1
Tel.: +43 (2946) 2276
Fax.: +43 (2946) 2863 30
E-Mail: gemeinde@pulkau.gv.at

StADir. Friedrich Hofbauer,
Gemeindekasse, Friedhofsverwaltung
Tel.: +43 (2946) 2276 20
Fax.: +43 (2946) 2863 30
E-Mail: f.hofbauer@pulkau.gv.at

Walter Wagesreiter (li), Robert Schiel (re)

Pulkau, Weinstadt mit Tradition im Retzer Land Bürgermeister und Gemeindebedienstete Bild Webseite

Walter Wagesreiter
Gemeindeabgaben, Weingartenmeldungen, Katastermappen
Tel.: +43 (2946) 2276 21
Fax.: +43 (2946) 2863 30
E-Mail: w.wagesreiter@pulkau.gv.at

Robert Schiel
Bauamt, Standesamt, Staatsbürgerschaft und Verwaltung
Tel.: +43 (2946) 2276 10
Fax.: +43 (2946) 2863 30
E-Mail: r.schiel@pulkau.gv.at

 

Neues Buch über die Pulkauer Kleindenkmäler

Die Stadtgemeinde Pulkau ist sehr reich an Kleindenkmälern, welche auch die Hochachtung unserer Vorfahren vor dem Schöpfer bezeugen.

Buch "Gottes Steine"

Alois Puschnik hat sich lange Zeit mit diesem wertvollen Kulturgut aus vergangenen Zeiten beschäftigt. Bei seinen Nachforschungen ist er auf sehr interessante Erkenntnisse gekommen.

Bisher waren es nur mündliche Überlieferungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Der Autor hat nun in diesem Buch alles niedergeschrieben und somit ein wertvolles Dokument für unsere Heimat und unsere Nachfahren geschaffen." schreibt der Bürgermeister der Stadtgemeinde Pulkau, Manfred Marihart, in seinem Vorwort.

In dem umfangreichen Buch sind die 110 Kleindenkmäler aller Katastralgemeinden der Stadtgemeinde dokumentiert.

Das Buch "Gottes Steine" kann bei der Stadtgemeinde Pulkau (Telefon: +43 22946 2276, Fax: +43 2946 2863 30 oder gemeinde@pulkau.gv.at) bezogen werden.

 

Erklärung des Ortsnamens

Unser Gemeindewappen


Der Name des Ortes und des durchfließenden Flusses ist wahrscheinlich germanischer Herkunft (Fulkawa - Volkach) und wurde über das altslawische Pulkaha zum heutigen Pulkau.

Gemeindewappen: Im Jahr 1437 wurde dem Markt Pulkau von Herzog Albrecht V. das Gemeindesiegel samt Wappen verliehen. Das Siegel zeigt in einem schwarzen Schild zwei silberne, einander zugeneigte, ungedeckte Schenkkrüge (Weinkrüge).
Farben der Stadtfahne: Schwarz-Weiß.

Die Geschichte von Pulkau: bis 19. Jh.


3000 v.Chr.: Funde aus der jüngeren Steinzeit weisen auf eine Besiedelung des einstigen Meeresbodens hin

4.u.5.Jh.: Kampen, Boier, Quaden, Rugier und Langobarden siedeln hier
568: Die Awaren siedeln hier

791-796: Unter Karl dem Großen erfolgt die erste Besiedlung mit fränkischen Siedlern

1055: Die Grundherrschaft liegt in den Händen der Grafschaft Hardegg
1080: Erste urkundliche Erwähnung der Pfarre Pulkau

1155: Das Patronatsrecht kommt auf das Wiener Schottenkloster. In dieser Zeit fällt der Baubeginn der St. Michaelskirche

1216: Weinbau wird erstmals urkundlich erwähnt

1308: Pulkau erhält das Marktrecht

1400-1422: Bau der gotischen Hl. Blutkirche
1422: Hussiteneinfall in Pulkau
1437: Pulkau erhält durch Herzog Albrecht V. das Marktsiegel und das Wappen verliehen

1437-1790: Richter und Marktrat
1486: Die Ungarn unter Matthias Corvinus besetzten Pulkau

1618-1648: Im 30jähr. Krieg wird Pulkau wiederholt besetzt, die Schweden setzen beide Kirchen und 18 Häuser in Brand
1647: Der älteste Verein, die Müllergenossenschaft, wird gegründet
1678-1680: 600 Pesttote
1679: Das barocke Rathaus erstrahlt in seinem Glanz

1712: Am 25. 1. wird Kaiser Karl VI. in Pulkau von den niederösterreichischen Städten empfangen
1742: Im 2. schlesischen Krieg wird Pulkau durch die Preussen besetzt

1805 u. 1809: Franzosenbesetzung
1833: Am 8. Okt. besucht Kaiser Franz I. mit s. Gemahlin Karolina Augusta Pulkau
1845: Kaiser Ferdinand und Erzherzog Franz Josef weilen in Pulkau
1850: Die freie politische Gemeinde entsteht
1898: Gründung der Bürgerschule

 

1945 - 1955: Russische Besatzungsmacht in Pulkau

1968: Eröffnung des Sonnenwaldbades Pulkau und Neubau der Hauptschule Pulkau; Neuinstallierung des Standesamtes und Staatsbürgerschaftsverbandes Pulkau

1970: Öffentliche Wasserversorgung; Neugestaltung der Freizeitanlagen im Pulkautal mit Sportplatz, Campingplatz und Tennisplätzen; Errichtung des Landschaftsschutzgebietes "Oberes Pulkautal"

1975: Öffentliche Abwasserentsorgungsanlage

1980: Errichtung einer Solaranlage im Waldbad

1982: Eröffnung der Kläranlage

1985: Der Markt Pulkau erhält das Stadtrecht

1988: Eröffnung des Kulturzentrums Pöltingerhof und Neugestaltung des Hauptplatzes; Erdgasversorgung in Pulkau und Groß-Reipersdorf

1989: Neugestaltung des Rathausplatzes; Neubau des Feuerwehrhauses in Pulkau

1992: Die Vinothek wird eröffnet

1994: Eröffnung des Stadtsaales

1997: Der neuerbaute Kindergarten wird eröffnet

1998: Bau der Abwasserbeseitigungsanlage in Leodagger; Einweihung der neuerbauten Volksschule

1999: Die ehemalige Volksschule wird zu einem Wohnhaus mit 16 Wohnungen umgebaut

2000: Das Europahaus Pulkau wird eröffnet; Abwasserbeseitigungsanlage und Erdgasversorgung in Rohrendorf an der Pulkau

2001: Eröffnung des neu gestalteten Kreisverkehrs Kreuzung B35/B 45/L 41

2002: Weihe des neuen Dorf- und Feuerwehrhauses Rafing

2003: Einsegnung des wiederbeschaffenen Reliefs "Die Beweinung Christi" aus dem Pulkauer Flügelaltar 1520; Eröffnung des neuen Kinderspielplatzes und Neugestaltung des Parks; Ortsbildgestaltung in Leodagger und Rohrendorf an der Pulkau; Erneuerung des Turmdaches und Aufsetzung des Turmschmuckes - St. Michaels-Kirche (Pfarrkirche);

2004: Baubeginn der Wohnhausanlage Ambros-Geist-Siedlung mit 9 Wohnungen; Baubeginn der Wohnhausanlage mit 15 Seniorenwohnungen

2005: Bau der Transportleitung für die Abwasserbeseitigungsanlage in Groß-Reipersdorf

2006: Bau der Transportleitung für die Abwasserbeseitigungsanlage in Rafing; Eröffnung der Seniorenwohnhausanlage in der Kirchengasse; In der Turmuhr der Hl. Blutkirche wurde eine neue Getriebeeinheit mit Zentralantrieb sowie Magnetschlaghämmer für Stunden- und Viertelstundenschläge eingebaut; Neuinstallierung der Straßenbeleuchtung in Pulkau und der Katastralgemeinden

 

Ein starkes Stück Natur erleben!

Am 22. Juni 1985 fand der Festakt anlässlich der Gemeindepartnerschaft zwischen den Gemeinden Pulkau statt.

Klösterle am Arlberg im Sommer

Durch diese Partnerschaft wurde eine damals bereits 17 Jahre andauernde Freundschaft zwischen der Harmoniemusik Klösterle am Arlberg und der Trachtenkapelle Pulkau gekrönt. Es war ein Fest unter Freunden.

Die freundschaftlichen Kontakte zwischen beiden Gemeinden werden ständig verbessert, ausgebaut und intensiviert. Es erfolgen ständige gegenseitige Besuche der Gemeindedelegationen zu den verschiedensten öffentlichen Anlässen in den Partnergemeinden. Weiters herrscht reger gegenseitiger Besuch zwischen Gemeindebürgern, einerseits hauptsächlich in der Schisaison durch Bürger aus Pulkau in Klösterle am Arlberg und anderseits in den Monaten Mai bis Oktober (auch Weinlese) durch Bürger aus Klösterle am Arlberg in Pulkau.

Geschenke beider Gemeinden als äußeres Zeichen der Partnerschaft sind in den Partnergemeinden auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Ein Baumhaus, gefertigt aus einer 450 Jahre alten Fichte aus der Gemeinde Klösterle, befindet sich am Waldlehrpfad in Pulkau und eine 200 Jahre alte Baumpresse (Weinpresse) aus Pulkau schmückt den Vorplatz der Kulturhalle in Klösterle am Arlberg.

Tourismusbüro Klösterle
Arlbergstrasse 59 a
A-6754 Klösterle am Arlberg, Österreich
Tel. +43 (5582) 777
Fax +43 (5582) 590
E-Mail: tourismus@kloesterle.com

Klösterle am Arlberg im Winter
 

Gigantische Schneeskulpturen in Klösterle/Vorarlbg

20 Jahre Partnerschaft zwischen Klösterle am Arlberg und Pulkau wurden am vergangenen Wochenende 11./12.3.06 gefeiert.

Das Pulkauer Rathaus aus Eis und Schnee

Anlässlich dieses Jubiläums wurde das Pulkauer Rathaus aus mehreren tausend Kubikmetern Eis und Schnee in Originalgröße im Schigebiet Sonnenkopf in Vorarlberg nachgebaut.

Zum eisigen Fest am Sonnenkopf waren zwei Busse aus dem Retzer Land angereist. Auch Landeshauptmann DI Dr. Erwin Pröll, Pulkaus Bürgermeister Manfred Marihart und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde Pulkau ließen sich das Spektakel zum 30. Geburtstag des Schigebiets und anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft der beiden Gemeinden nicht entgehen.

Partnergemeinden Pulkau und Klösterle am Arlberg

Von Vorarlberger Seite konnte Erich Brunner, Geschäftsführer der Sonnenkopf-Bahnen und Wahlpulkauer, Landesrat Erich Schwärzler und Dietmar Tschohl, Bürgermeister von Klösterle, begrüßen.

Die Skulptur wurde in der Rekordzeit von nur zehn Tagen unter der Leitung des jungen Künstlers Christoph Strolz errichtet.

Sensationelle Kunstwerke aus Eis und Schnee

Die Trachtenkapelle Pulkau sowie die Harmoniemusik Klösterle sorgten für die musikalische Umrahmung des Festes, dessen Höhepunkt sicherlich die Verkostung der Pulkauer Weine im nachgebauten Weinkeller des "vergänglichen" Rathauses war. Bürgermeister Manfred Marihart: "Ich bin stolz auf diese Partnerschaft, von der beide Seiten profitieren. Und ich freue mich, dass das Rathaus von Pulkau Modell für diese gigantische Skulptur aus Eis und Schnee gestanden ist".

 
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