Bundesland:

Burgenland

HINWEISE

Allgemeine Hinweise

In der Baukunst ist im Lauf der wechselvollen Geschichte des Landes viel zerstört worden. Dies trifft insbesondere auf die Romanik zu, aus der nur Teile erhalten sind (Pfarrkirche Güssing, Fischerkirche Rust). Aus der Zeit der Gotik stammen sowohl Kirchen (Fischerkirche Rust mit Wandmalerei und Allerheiligenaltar; Oslip, Dom zu Eisenstadt, Mattersburg, Stadtschlaining, Gaas und Eberau) als auch Burgen. Geringe Spuren hat im Burgenland die Renaissance im 16. Jh., der Zeit der Türkenkriege und anderer kriegerischer Auseinandersetzungen, hinterlassen. Aus dieser Zeit stammen hauptsächlich Burgen und Befestigungen wie Burg Forchtenstein. Im Zeitalter des Barock (17./18. Jh.) konnte sich auch im Burgenland eine rege Bautätigkeit entfalten. Kirche und Adelsfamilien wie die Esterházy, Batthyány, Nádasdy und Stotzingen waren die Auftraggeber für Kirchen, Schlösser und Ansitze. Große Künstler wie Lukas von Hildebrandt, Joseph Emanuel Fischer von Erlach, Franz Anton Maulbertsch und Martino Altomonte waren hier tätig. Bedeutende Wallfahrtskirchen sind die in Frauenkirchen (von F. Martinelli) und Loretto. Die prachtvollsten Schlösser entstanden außer in Eisenstadt (Schloß Esterházy) in Halbturn (Lukas von Hildebrandt, Fresken von Maulbertsch), in Kittsee und Kobersdorf. Im Klassizismus wurde Schloß Esterházy in Eisenstadt oder Schloß Draskovich in Güssing, umgebaut oder erweitert.

 

Aufgrund seiner nach Osten offenen Lage bestimmen kontinentale Einflüsse das Klima im Burgenland. Im nördlichen Landesteil herrscht pannonisches Klima vor und beschert dem Gebiet die längste Sonnenscheindauer ganz Mitteleuropas und die höchsten Durchschnittstemperaturen Österreichs, die höchste Temperatur wurde in Andau gemessen: 39,3° C im Juli. Im August erwärmt sich das Wasser des Neusiedler Sees auf 26 bis 30° C. Typische Merkmale sind die hohe Luftfeuchtigkeit - durch die hohe Verdunstung aus dem Neusiedler See -, ein die Sommerhitze kühlender leichter Wind und milde Temperaturen bis in den Spätherbst. Die Winter sind kalt und schneearm. Im Hügelland des mittleren und südlichen Burgenlandes sind die Sommer weniger heiß und die Winter milder.

 

Im Burgenland hat die Landwirtschaft große Bedeutung: 49,8 % der Landesfläche werden land- bzw. forstwirtschaftlich genutzt und 15 % der burgenländischen Bevölkerung sind in diesem Wirtschaftszweig tätig. Das Burgenland hat vor allem als wichtiger Produzent von Obst und Gemüse in der Nähe der Großstädte Wien und Graz. Eine besondere Stellung nimmt der burgenländische Weinbau ein, der hier schon von keltischen Siedlern vor 2700 Jahren und später von den Römern betrieben wurde. Das Burgenland ist nach Niederösterreich die zweitgrößte Weinbauregion Österreichs (36,1 % der österreichsichen Weinbaufläche) mit vier Weinbaugebieten: Neusiedler See, Neusiedler See-Hügelland, Mittelburgenland und Südburgenland. Zentrum des Weinbaus ist das Ufer und die Umgebung des Neusiedler Sees (Seewinkellandschaft). Das Pannonische Klima und die Sandböden bieten hier ideale Bedingungen. Ein seltener Wirtschaftszweig entstand in Zusammenhang mit dem Schilfgürtel des Neusiedler Sees: das reichlich vorhandene Schilfrohr dient dem Schilfplatten- und Stukkaturstrohgewerbe; auch verschiedenste Korbwaren werden erzeugt. Eine große Rolle spielt der Fremdenverkehr, vor allem im Bereich des Neusiedler Sees. Eine lange Tradition haben die Kurorte Bad Tatzmannsdorf und Bad Sauerbrunn.

 

Die Tierwelt des Burgenlandes verdankt vor allem dem einzigartigen Biotop des Neusiedler Sees ihre besondere Vielfalt. Der Neusiedler See mit seinem breiten Schilfgürtel gilt als eines der größten Vogelparadiese Mitteleuropas. Man kann rund 280 zum Teil sehr seltene Vogelarten beobachten - davon sind ca. 150 Arten Brutvögel -, unter anderem Kormoran, Löffler, Silber-, Purpur- und Fischreiher, Kranich, Seeregenpfeifer, Säbelschnäbler, Seeschwalbe, Graugans, Stockente, Wachtel, Lachmöwe, Zwergtaucher, Uferschnepfe, Wiedehopf, Pirol, Eisvogel, Große Rohrdommel und Zwergrohrdommel. Im Sommer erwärmt sich der flache See bis auf 30 Grad, im Winter friert er regelmäßig zu, daher ist er ein klassisches Karpfen- und Hechtgewässer. In Rust und den Dörfern des Seewinkels gehören Jahr für Jahr nistende Störche auf den Hausdächern zum Ortsbild. Im flachen Weideland brütet sogar die Großtrappe, ein gansähnlicher Flugvogel. Der Naturschutz begann schon in den Dreißigerjahren; Seit 1993 besteht der Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel, der erste grenzübergreifende Nationalpark Europas. Hier sind auch Fischotter, Hamster, Wiesel, Steppenmäuse, Frösche, Kröten, Molche, Lurche, Ringelnattern, Glattnattern und Spitzkopfottern heimisch. In den Waldgebieten leben vereinzelt noch Schrei-, Schell- und Zwergadler. Noch seltener sind Adlerbussard und Steinadler.

 

Im nördlichen Burgenland dominieren Eichen-Hainbuchen-Wälder, im südlichen Eichen-Buchen-Wälder. Außerdem gedeihen Zerreiche, Schwarzföhre (nördlichste Verbreitung im nördlichen Burgenland), Flaumeiche, Edelkastanie, Linde, Tatarischer Ahorn, Zwergmispel und Felsenbirne. Auf den warm-trockenen Sand- und Felsböden im nördlichen Landesteil ist eine Waldsteppe charakteristisch. Wüstenhaft wird es in der Salzsteppe des Seewinkels (Illmitz, Apetlon, Podersdorf). Wenn im Sommer die Salzlacken austrocknen, erscheint der Boden durch die Sodasalzkristalle weiß. Die Verdunstung des Wassers ist größer als der Niederschlag. Nur extrem angepaßte Pflanzen können die heißen Sommer überdauern: Salzkresse, Salzmelde, Kamm-Laichkraut, Pannonisches Ypergras, Strandbinse, Strand-Wermut, Schaf-Schwingel, Einjähriges Kampferkraut.

 

Im östlichsten Bundesland Österreichs, das sich auf einer Fläche von 3965 km2 erstreckt, leben ca. 278.000 Einwohner, davon 11.000 in der Landeshauptstadt Eisenstadt. Das Burgenland gliedert sich in sieben politische Bezirke (Eisenstadt-Umgebung, Güssing, Jennersdorf, Mattersburg, Neusiedl am See, Oberpullendorf und Oberwart) sowie in 167 Gemeinden, davon in die Städte mit eigenem Statut Eisenstadt und Rust, 9 Stadt- und 56 Marktgemeinden. Das Burgenland grenzt im Westen an die beiden österreichischen Bundesländer Niederösterreich und Steiermark, im Nordosten an die Slowakei, im Osten an Ungarn und im Süden an Slowenien. In einem verhältnismäßig schmalen Streifen entlang der österreichisch-ungarischen Grenze reicht das Burgenland von der Donau im Norden bis zur slowenischen Grenze im Süden. Die Nord-Süd-Ausdehnung des Burgenlandes beträgt 166 km, die geringste West-Ost-Ausdehnung bei Sieggraben nur 5 km. Das nördliche Burgenland wird vom Übergang der Alpenausläufer, dem Leitha- und Rosaliengebirge, zur Ungarischen Tiefebene mit dem Neusiedler See, Mitteleuropas einzigem Steppensee, geprägt. An den Hängen des Leithagebirges wie auch rund um den Neusiedler See erstrecken sich große Rebflächen. Typisch im mittleren Burgenland sind bewaldete Riedel und Terrassen mit breiten Muldentälern. Das südliche Burgenland ist erfüllt von langgestreckten Höhenzügen, mit breiten Tälern.

 

Im Burgenland vollzieht sich der Übergang von den Alpen zur Ungarischen Tiefebene. Das Leithagebirge und die Hainburger Berge im Norden, die Bucklige Welt im Westen und die Rechnitzer Schieferinsel im Mittelburgenland zählen zu den Alpen. Gewaltige Senkungsvorgägne im Tertiär führten zur Bildung des Wiener und des Pannonischen Beckens, die vom Meer überflutet und vom Abtragungsschutt der umrahmenden Gebirge aufgefüllt wurden. Die Neusiedler Bucht ist der Westausläufer der kleinen Ungarischen Tiefebene. Diese wird im Norden durch die Hainburger Berge und im Westen durch das Leithagebirge und den Ruster Höhenzug begrenzt. Weite Teile der Neusiedler Bucht werden von der Parndorfer Platte eingenommen, die aus Schotterfluren der Donau im jüngsten Tertiär entstanden ist. Im Seewinkel folgen 10 bis 15 m mächtige eiszeitliche Donauschotter. Der Neusiedler See, der abflußlos in einer flachen Wanne liegt, ist durch eine nacheiszeitliche tektonische Absenkung des Raumes (vor 10.000 - 20.000 Jahren) entstanden. Der Wasserhaushalt dieses nur 1 bis 2 Meter tiefen Steppensees ist stark von Klimaschwankungen abhängig. Von 1865 bis 1870 war der See sogar völlig ausgetrocknet. Entlang des Ruster Höhenzuges tritt u.a. der Leithakalk auf. Diese Meeresablagerungen liefern einen ausgezeichneten Bau- und Dekorstein, der auch im berühmten Römersteinbruch von St. Margarethen abgebaut wurde.

 

- Mittlere Steinzeit (Erste spuren menschlicher Besiedelung)
- Jungsteinzeit (Seßhafter Ackerbau)
- Bronzezeit (Funde von Hockergräbern und Urnenfeldern)
- Jüngere Eisenzeit (Besiedelung durch Kelten)

Zur Zeit der Römer befand sich in diesem Gebiet das Kernland der Provinz Pannonia. Als nach der Schlacht bei Augsburg (955) deutsche Siedler aus Mitteleuropa immer weiter nach Osten vordrangen, wurde auch das Burgenland eingenommen und jene enggeschlossene Reihe von Wehrbauten geschaffen, die sich zum Teil bis heute erhalten haben.

1459 wurde das Burgenland an Österreich angeschlossen. Dieser Zusammenschluß wurde jedoch durch den Frieden von Ödenburg (1462) wieder aufgehoben, und König Matthias Corvinus verband das Land mit Ungarn. Durch Maximilian I. erneut für Österreich gewonnen, wurde das Burgenland 1647 von Kaiser Ferdinand II. kampflos den Ungarn überlassen.

1918, nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie, votierten die Burgenländer für den Anschluß an Österreich. Dieser wurde auch in den Friedensverträgen von Saint-Germain und Trianon festgelegt und nur für das Gebiet von Ödenburg eine Volksabstimmung vorbehalten.

Das Plebiszit brachte die Angliederung des Gebietes von Ödenburg (Sopron) an Ungarn. 1925 wurde Eisenstadt die neue Hauptstadt.

 

Das Burgenland war durch jahrhundertelange Kämpfe mit den Reitervölkern aus dem Osten fast völlig verödet. Seit dem 8. Jahrhundert, als Pannonien ein Teil des Frankenreiches war, wanderten bayerische und slawische Siedler ein. Nach wiederholten Einfällen von Türken oder Ungarn ließen sich kroatische Flüchtlinge in diesem Gebiet nieder. Noch heute gehören etwa 12 % der Bevölkerung nationalen Minderheiten an. Die Kroaten (7 % der Gesamtbevölkerung) leben in eigenen Dörfern (Sprachinseln) über das gesamte Burgenland verteilt, während sich die Magyaren (2% der Gesamtbevölkerung) hauptsächlich auf den Bezirk Oberwart im südlichen Burgenland konzentrieren. Im Burgenland lebt der größte protestantische Bevölkerungsanteil Österreichs (14 %). Die streng geometrische Anordnung von Dorf- und Gehöftformen ist auf die planmäßige Landnahme zurückzuführen. Das ländliche Siedlungsbild des Nordburgenlandes wird hauptsächlich vom Angerdorf bestimmt: hier erweitert sich die Durchgangsstraße in der Dorfmitte und bildet daher einen zentralen Dorfplatz. Dieser wurde früher als Viehweide benützt; heute ist er leider sehr oft verbaut. Vorherrschende Hofart ist der Streckhof; bei ihm liegen der Wohnteil, Küche, Kammer, Stall und Tenne hintereinander einheitlich unter einem Dach. Dem Burgenland hat die lange Gutsuntertänigkeit besondere Züge aufgeprägt, weshalb städtische Zentren fast völlig fehlen.

 

Praktische Hinweise

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind in offizielle Kategorien eingeteilt; die Skala reicht vom Luxushotel (fünf Sterne) bis zum einfachen Hotel (ein Stern).
*****Luxushotels ****erstklassige Beherbungsbetriebe ***gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe **mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe *einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

 

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).
Mindestalter: für Segelfliegen 16 Jahre, für Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten 16 Jahre, Motorfliegen 17 Jahre, Ballonfahren 17 Jahre und Fallschirmspringen 17 Jahre.
Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.

 

Die Geschäfte in den Städten sind im allgemeinen von Montag bis Freitag 9-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr geöffnet. Einige Geschäfte sperren in der Mittagspause zu (12-14 Uhr). Lebensmittelgeschäfte öffnen oft schon vor 8 Uhr und schließen um 18.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat sind die Geschäfte in den Städten bis 17 Uhr geöffent.
In den großen touristischen Zentren halten die Geschäfte auch am Wochenende offen.

Die Banken sind meist von Montag bis Freitag, 8-12.30 und 13.30-15 Uhr (Donnerstag bis 17 Uhr) geöffnet.

 

Die Umstellungsphase ist vorbei: Ab 1. März hat der Schilling in Österreich ausgedient. Der feste Umrechnungskurs beträgt ATS 13,7603 pro Euro 1,00.

Euro-Scheck

Der Euro-Scheck wird in Österreich nicht mehr akzeptiert. Reise- oder Travellerschecks können natürlich weiterhin in allen Banken Österreichs getauscht werden.


Geld-Automaten/Bankomat

In allen Geld-Automaten in Österreich können Sie seit dem 1. Januar bis zu Euro 400,00 pro Tag (ATS 5.504,12) beziehen.


Umtausch nach dem 1. März 2002

Sollten Sie aus dem letzten Urlaub noch Schillinge übrig haben, dann können Sie diese unbefristet und kostenlos bei der Nationalbank tauschen. Die Adresse der Nationalbank im Burgenland:


Burgenland - Eisenstadt

Esterhazyplatz 2, 7001 Eisenstadt, Tel. 0 26 82/627 18-0

 

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und bildet mit den anderen EU-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, den EU-Binnenmarkt.

Grundsätzlich werden keine Zollkontrollen innerhalb der Schengen Staaten mehr durchgeführt, Stichproben sind jedoch jederzeit möglich.
Richtmengen für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern zum Eigenbedarf: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 10l Spirituosen, 90l Wein, 110l Bier

Duty Free-Einkäufe sind bei direkten Reisen innerhalb der EU nicht mehr möglich. Richtmengen für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern zum Eigenbedarf: 200 Zigaretten, 100 Zigarillos, 50 Zigarren, 1l Spirituosen (22 %) oder 2l Spirituosen (weniger), 50 g Parfums und 0,25l Arzneimittel für den persönlichen Bedarf während der Reise, andere Waren als die zuvor Genannten bis zu einem Gesamtwert von 175 Euro pro Reisenden.


Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten ab einem Einkauf von € 75,00 möglich.


Im Geschäft füllt man das TAX-FREE-Formular (Geschäftsstempel) aus, und sobald man den EU-Raum verlässt, fordert man von der Zollbehörde des Ausreiselandes den Zollstempel an. Es wird nicht nur der österreichische, sondern ersatzweise auch ein Zollstempel eines der EU-Länder anerkannt.

Das fertig ausgefüllte Formular sendet man an:
Global Refund Austria AG
A-1030 Wien, Trubelgasse 17-19
Telefon +43 1 / 798 44 000
Fax +43 1 / 798 40 44

 

Reisepaß oder gültiger Personalausweis genügen für die Einreise und bei einem Aufenthalt, der nicht länger als für drei Monate geplant ist. Für Kinder unter 16 Jahren genügt eine Eintragung in den Paß der Eltern.

 

In Österreich sind bleifreies Normalbenzin (91 Oktan), Euro-Super (bleifrei 95 Oktan), Super Plus (98 Oktan, bleifreies Benzin mit Bleiersatz für ältere Kraftfahrzeuge), Diesel und Flüssiggas erhältlich.

 

Für Hunde und Katzen ist bei der Einreise nach Österreich ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mit aktuellem Tollwutimpfungsnachweis erforderlich. Das Impfzeugnis muß bei der Einreise mindestens 30 Tage alt und darf nicht älter als ein Jahr sein.

 

Ärztliche Hilfe
Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet. Wer keinen international gültigen Urlaubskrankenschein (wird von den Kassenärzten akzeptiert) bei sich hat, muß die Behandlung bezahlen.

Apotheken
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8-12 und 14-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst: bei jeder geschlossenen Apotheke findet man einen Hinweis auf die nächstgelegene geöffnete Apotheke.

 

Die allgemeinen Verkehrsvorschriften unterscheiden sich nicht von denen anderer europäischer Länder.
Höchstgeschwindigkeiten:
Landstraßen 100 km/h, Autobahnen 130 km/h
Die Alpenstraßen sind vor allem auf Nebenstrecken teilweise einbahnig, reich an Kehren und erfordern oft überdurchschnittliches fahrerisches Können. Die Paßstraßen sind im Winter häufig gesperrt. Ganzjährig geöffnete Alpenübergänge: Brennerpaß, Fernpaß, Reschenpaß, Arlbergpaß.

 

1. Januar: Neujahrstag

6. Januar: Fest der Hl. Drei Könige

März/April: Ostermontag

1. Mai: Staatsfeiertag

Mai/Juni: Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam

15. August: Mariä Himmelfahrt

26. Oktober: Nationalfeiertag

1. November: Allerheiligen

8. Dezember: Mariä Empfängnis

25. Dezember: Christtag

26. Dezember: Stephanitag

Schulferien:

Weihnachten (2 Wochen)
Februar (1 Woche Energieferien)
11. November (Martini - Landesfeiertag)
Ostern (1 Woche)
Juli/August/Anfang September (8 Wochen Sommerferien)
2. November (Allerseelen)

 

Feuerwehr122 Polizei133 Pannenhilfe ARBÖ123 ÖAMTC120

 

Öffnungszeiten der Postämter: 8-12 und 14-18 Uhr, Hauptpostämter in den größeren Städten: 0-24 Uhr.
Porto ins Ausland: Briefe öS 7, Postkarten öS 6.

Telefongespräche innerhalb von Österreich sind nach Zonen gestaffelt und zwischen 18 und 8 Uhr sowie am Wochenende verbilligt. Öffentliche Münzfernsprecher: für Ortsgespräche braucht man 1-Schilling-Münzen, für Ferngespräche 10-Schilling-Münzen.
Bargeldlos kann man mit Telefonwertkarten telefonieren (in Postämtern zu öS 95 bzw. öS 50 erhältlich).

Vorwahl von Österreich nach Deutschland0049 Italien0039 Schweiz0041 Frankreich0033 Großbritannien0044

Vorwahl für Österreich von Deutschland, Italien, Schweiz: 0043
Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne "0" gewählt.

Auskunft über Telefonnummern Inland1611 Deutschland1612 Europa (ohne Deutschland)1613 Außereuropäische Länder1614

 

Das Burgenland bildet eine klimatische Übergangszone zwischen Mittel- und Südeuropa, also zwichen See- und Kontinentalklima. Das pannonische Klima ist dafür verantwortlich, daß das Burgenland die längste Sonnenscheindauer von Mitteleuropa und die höchsten Durchschnittstemperaturen von Österreich besitzt.

Die Sommer sind extrem heiß und regenarm. Infolge der Wasserverdunstung des Neusiedler Sees ist die Luftfeuchtigkeit im nördlichen Burgenland zumeist hoch, was wiederum den Weinbau extrem begünstigt.

Der lange, milde Herbst lockt auch immer mehr Gäste in den Monaten September bis Oktober in das Burgenland.

 
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