Gestalten Sie Ihren Bergurlaub mit geprüften Berg- und Wanderführern! Ein abwechslungsreiches Kinder-und Jugendprogramm sowie erlebnisreiche Gipfel- und Hüttentouren für Erwachsene bereichern Ihren Aufenthalt. Wichtig ist, dass jeder für sich selbst und entsprechend seiner Lust und Freude seinen "Gipfel", sein Ziel auswählt und sich auf den Weg macht.
Fordern Sie unseren ausführlichen Prospekt "Bergsommer 2011" an.
Tour 1
Schröcken übers Fürggele (2.145 m) zur Biberacher Hütte
Tour 2
Warth - Hochkrumbach zur Mindelheimerhütte (2.080 m)
Tour 3
Au-Schoppernau - Reizvolles zwichen den Grenzen - Schwarzwasserhütte (1620 m)
Tour 4
Au-Schoppernau - Alpkäsereibesichtigung zur Alpe Sattelegg (1.440 m)
Tour 5
Au-Schoppernau - Kräuterwanderung
Tour 6
Au-Schoppernau - "Naturwunder-Wanderung: Argenschlucht - Auer Ried
Tour 7
Au-Schoppernau - "alpgang" eine landschaftliche Zeitreise zwischen Viehweide, Berggut, Vorsäß, Alpe und Wildheu
Tour 8
Au-Schoppernau - "Auf den Spuren von Franz-Michael Felder"
jeden Freitag vom 10. Juni bis 07. Oktober 2011 abwechslungsweise:
Biberkopf (2.599m)
Braunarlspitze (2.649m)
Heiterberg (2.188m)
Zitterklapfen (2.403m)
Rote Wand (2.704) NEU!
Die geführten Bergtouren bzw. Erlebniswanderungen sind für Gäste aus Au-Schoppernau gratis!
Die unberührte Naturlandschaft, das angenehme, gesunde Klima und die vielen Angebote schaffen die besten Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Familienurlaub.
Jeden Montag (04.07. - 05.09.2011)
Kinderklettern im Klettergarten
Jeden Dienstag (05.07. - 06.09.2011)
Canyoning für Familien, Kids und Teenies
Jeden Dienstag (28.06. bis 13.09.2011)
Filzkurs für Kinder
Jeden Dienstag (05.07. - 23.08.2011)
Kinderlebnis Viehweide
Jeden Mittwoch (06.07. - 07.09.2011)
Abenteuertag mit Abseiltraining, wie Kapitän Hook von der Brücke springen, Lagerfeuer, Flying Fox Safari, Klettern uvm.
Jeden Donnerstag (21.07. - 25.08.2011)
Hüttenzauber und Zauberkräuter
Jeden Freitag (15.07. - 02.09.2011)
Entdeckungsreise Wald
Freitag (15.07./29.07./12.08./26.08.2011)
DIDI - Ich will Feuerwehrmann werden
Alle Gästekinder können sich im Tourismusbüro ein Didi-Malbuch samt Malstiften abholen.
Nach ihrem Abbruch im Jahr 2000 wurde sie als Zeugin der Lebens- und Wirtschaftsweise im späten 16. Jahrhundert hier wiedererrichtet.
Ein Vorsäß ist die mittlere Wirtschaftsstufe der für den Bregenzerwald typischen 3-Stufen-Milchwirtschaft.
Die Vorsäßhütte kann jeden Freitagnachmittag (20.05. - 21.10.2011) und jeden Mittwochnachmittag (13.07. - 07.09.2011) besichtigt werden.
Der Blick schweift in einen eschen- und ahornreichen Schluchtwald. Der Waldgeißbart kennzeichnet diesen kleinflächigen Waldtyp und Gesteinen der sog. Liebsteiner Decke. Die dichten Wurzeln dieser Pflanze verhindern eine Abtragung des Erdreichs.
Ein artenreicher Waldsaum mit Vogelbeere, Grauerle, Hasel, Salweide und verschiedenen anderen Sträuchern bildet Richtung Südosten den Übergang vom Wald zur offenen Weidelandschaft.
Nach den tristen Jahren des 30-jährigen Kriegs begann eine rasante Aufbauphase. Die überschwängliche Barock-Architektur jener Zeit widerspiegelt die neu gewonne Lebensfreude.
Einige der prachtvollsten Barockkirchen in Süddeutschland, der Schweiz und sogar im Elsass wurden im 17. und 18. Jahrhundert von Baumeistern und Handwerkern der Vorarlberger Barockbauschule errichtet. Die meisten Baukünstler entstammten der "Auer Zunft".
Zu den bedeutendsten Werken zählen die Wallfahrtskirche in Birnau (D), die Kirchen der Klöster Kempten (D), St. Gallen (CH), Einsiedeln (CH) und Weingarten (D).
Die Idee, dass sich ein ganzes Dorf auf den Bau von Barockkirchen spezialisiert, hatte Michael Beer. Um 1650 gründete er eine Handwerkerzunft, die sogenannte "Auer Zunft". Sie vereinte Baumeister, Maurermeister, Zimmerleute, Steinmetze und Stukkateure. Auch aus anderen Vorarlberger Gegenden kamen begabte Handwerker.
Zwischen der Mitte des 17. Jahrhunderts und dem Ende des 18. Jahrhunderts waren insgesamt rund 850 Bauhandwerker im Einsatz. Mit bis zu 600 Mitgliedern bildete die Auer Zunft jedoch das Zentrum der bekannten Vorarlberger Barock-Baumeisterschule. Zwischen 1670 und 1699 verdiente fast die gesamte männliche Bevölkerung in Au und Schoppernau ihren Lebensunterhalt im Bauhandwerk.
Als ein Erfolgsfaktor der Auer Zunft galt die enge persönliche Verbundenheit ihrer Mitglieder - sie waren großteils untereinander verwandt. Über Generationen hinweg waren dieselben Familien führend. 53 Meister trugen den Namen Moosbrugger, 33 hießen Beer, sieben Thumb und sieben Kuen.
In der überdurchschnittlichen Ausbildung des Nachwuchs lag ein weiterer Erfolgsfaktor. Von 1650 bis 1787 absolvierten rund 1.800 Personen eine Lehre, während der sie Statik, Geometrie, Materialkunde, Kostenrechnung und einige weitere Fertigkeiten lernten. Nach ihrer Lossprechung begaben sich die Lehrlinge auf Wanderschaft und verbrachten die Winter in der Heimat mit Weiterbildung.
Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts verlor die Auer Zunft an Bedeutung. 1868 wurde sie schließlich aufgelöst.