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Salzburg Stadt

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ANIF - Salzburgs grüner Süden heißt Sie herzlich willkommen...

Das Kleinod vor den Toren der Festspiel- und Messestadt Salzburg in 434 m Seehöhe bietet Ihnen 1.100 gemütliche und gepflegte Gästebetten in allen Kategorien.

Sie wohnen im Grünen und sind doch innerhalb weniger Minuten im kulturellen Zentrum der bekannten Mozartstadt Salzburg. So ist es in und rund um Anif: mal exklusiv, mal familiär, mal international, mal ländlich, mal erholsam, mal unterhaltsam, abwechselnd in jeder Beziehung.

Anif ist immer der ideale Ausgangspunkt !



Wasserspiele Hellbrunn

Für alle jene die an heißen Sommertagen unfreiwillig erfrischt werden wollen und das schönste Lustschloß nördlich der Alpen sehen möchten.

Ein Besuch des 400 Jahre alten Schlosses Hellbrunn und der Wasserspiele ist vor allem für die jüngeren Besucher ein großer Spaß. Und die großen Besucher lernen einen Teil der Geschichte auf unterhaltsame Weise kennen.
Dem vermutlich etwas verspielten Fürsterzbischof Markus Sittikus (1574-1619) verdanken wir diese Parkanlage mit den unterschiedlichsten Wasserspielen. Die Wasserdüsen sind dabei so gut versteckt daß jeder Besucher während des Rundgangs mindestens einmal hautnahen Kontakt mit dem Wasser bekommt.

Ganz in der Nähe befindet sich auch der Tiergarten Hellbrunn.

 

Sie wollen sich auf Ihre Salzburgreise einstimmen, nicht nur mit Reiseführern, sondern auch mit Literatur von Salzburger Autoren oder über Salzburg?

Wenn dem so ist, dann sind Sie hier richtig: Ab sofort werden monatlich Autoren oder Romane vorgestellt, die in der einen oder anderen Art einen Bezug zu Salzburg vorweisen können.

Beginnen wollen wir mit Hugo von Hofmannsthal (1874 - 1929), der - obwohl gebürtiger Wiener - Salzburg wie sonst nur Mozart geprägt hat. Sein Jedermann" ist seit 1920 der Hauptanziehungspunkt der Salzburger Festspiele.

Hofmannsthal kam in Wien als einziges Kind eines Bankdirektors zur Welt, studierte Jus und Romanistik und wollte ursprünglich die Universitätslaufbahn einschlagen. Aber schon als Jugendlicher wurde er unter dem Pseudonym "Loris" mit seinen Gedichten zum Idol einer Generation.

3 Freundschaften beeinflußten sein Leben. 1891 begegnete er dem Dichter Stefan George, zu dessen Kreis er eine Zeitlang gehörte und der ihn mit dem französischen Symbolismus vertraut machte. Zusammen mit Max Reinhardt und Richard Strauss, zu dessen Opern er Libretti verfaßte, wird er zum Initiator der Salzburger Festspiele. Hofmannsthal starb in Wien an einem Schlaganfall.

Hugo von Hofmannsthal, zeitgenössisches Foto.
© Copyright by Verlag Christian Brandstätter, Wien.

Werke:
Dramen: Der Tod des Tizian, 1892; Der Tor und der Tod, 1893; Der Kaiser und die Hexe, 1897; Das kleine Welttheater, 1903; Das Bergwerk zu Falun, 1907; Alkestis, 1911; Der Schwierige, 1921; Das Salzburger Große Welttheater, 1922; Der Unbestechliche, 1923; Der Turm, 1925.

Die Salzburger Festspiele wurden am 22. August 1920 mit Max Reinhardts Inszenierung des Jedermann vor der wunderschönen Kulisse des Salzburger Doms eröffnet.
Jedermann, das Spiel vom Sterben des reichen Mannes, entstand nach einer Vorlage des englischen Mysterienspiels Everyman aus dem 15. Jh. Die Uraufführung erfolgte 1911 unter der Regie Max Reinhardts in einem Berliner Zirkus vor 5000 Menschen und fand nur geteilten Beifall.

Foto: Dörte Lyssewski (Buhlschaft) und Ulrich Tukur (Jedermann) bei den Salzburger Festspielen 2000
Copyright Winfried Rabanus

Inhalt
Nachdem ein Herold das geistlich Spiel von der Vorladung Jedermanns angekündigt hat, beginnt das Vorspiel.
Auf einer dreigestuften Bühne beauftragt Gott den Tod, Jedermann zu holen, damit dieser über sein irdisches Leben Rechenschaft ablege. Dem auf seinen Reichtum stolzen und selbstgerechten Jedermann ist jeder Gedanke an das Jenseits fremd. Die Mahnung der Mutter, an sein ewiges Heil zu denken, vernimmt er nur unwillig.
Seine düstere Stimmung hellt sich mit dem Erscheinen seiner Geliebten (Buhlschaft) und deren Freunden auf, die sich zu einem Festmahl einfinden. Aber Jedermann wird von düsteren Vorahnungen gequält, und während des Festes erscheint der Tod und fordert ihn auf, ihm vor Gottes Thron zu folgen. Von allen Freunden verlassen und aller irdischen Güter beraubt, macht sich Jedermann auf den Weg zum Gericht Gottes, nur begleitet von seinen Guten Werken und seinem Glauben.

Foto: Maria Bill (Gute Werke), Ulrich Tukur (Jedermann) und Kitty Speiser (Glaube) bei den Salzburger Festspielen 2000
Copyright Winfried Rabanus

 
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