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Vent

Weitere Informationen - Vent

Jäger- und Hirtenstationen in Vent

"Hohle Stein" 2.050 m ....
In einer ca. 20 cm tiefen Erdschicht rund Felsen kamen viele Fundstücke und die Reste zweier Feuerstellen zum Vorschein.

Hohle Stein

Urzeitliches Jägerlager....
Wie die archäologischen Ausgrabungen ergaben, geht die früheste Nutzung dieser Station auf die Zeit um 7.600 v. Chr. zurück und belegt damit auch die erste Begehung des Rofentals durch den Menschen.

Das auf 1.950 m Höhe erbaute Freilandlager befindet sich auf einer Geländeterrasse am Zusammenfluss des Nieder- und Rofentales. Diese beiden Täler bildeten wahrscheinlich die natürlichen Grenzen eines ausgedehnten Jagdreviers, das hinauf bis an den Alpenhauptkamm reichte. So gesehen bildete dieser Platz die idealen Voraussetzungen für eine Aufbruchstelle größerer Jagdgemeinschaften.

Ausgrabungen und Rekonstruktion des Instituts für
Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck 1995-2003.

Schafübertrieb

Ein Naturschauspiel, das Jahrhunderte überdauerte.

Schafübertrieb - Vent Tirol

Mitte Juni werden zwei- bis dreitausend Schafe "zu den sommerlichen Weiden......" über das Hoch- und Niederjoch vom Schnalstal nach Vent in ihr Sommerquartier getrieben.

Mitte September ziehn die Schafe in ihr Winterquartier zurück.

Nächtigungsmöglichkeiten:
Martin Busch Hütte Tel. 0043 5254 8130 Fax. 8130 50 Email: info@hotel-vent.at
Similaun Hütte Tel. 0043 5254 8119 Fax. 81194 Email: info@vent-hotel-post.com


Kontaktperson:
Obmann der Alminteressenschaft Niedertal
Josef Götsch
Gurschlhof
I-39020 Unser Frau / Schnalstal (BZ)
Handy: 0039 349 4931900
Schnalstal/Italien

Archäologische Wanderwege

Wanderwege - gekennzeichnet sind besonders wichtige Fundstellen vor Ort mit kupfernen Hinweistafeln.

Wanderweg

Die 15 markierten Wanderwege in Vent/Schnalstal/Vinschgau und Passeiertal dienen der Spurensuche, der Suche nach der ungeschriebenen Geschichte der mittelsteinzeitlichen Jäger, der neolithischen und kupfersteinzeitlichen Bauern, der Bronze- und Eiszeit.
Als Einzelfall bieten wir entlang unserer Wege ein Beispiel aus dem Frühmittelalter, das zeigt, welch lange Tradition die Wege haben können.

Information und Broschüren "Archäologische Wanderwege":
Dr. Hans Haid
Roale im Ventertal
A-6450 Sölden
Tel. 0043 5254 2733
Email: haid.roale@netway.at

Internet:
www.cultura.at/haid

 

Wildspitze 3.774 m

Die Wildspitze ist mit ihren 3.774 m der höchste Berg Tirols und einer der schönsten Aussichtsberge der Ötztaler Alpen.

Wildspitze

Erstbesteigung im Jahre 1848 durch Leander Klotz mit einem Bauernburschen, im Jahre 1861 der Nordgipfel durch

Leander Klotz alleine und im Jahre 1902 erstmals mit Ski.

Im August 2011 errichteten die Bergführer ein neues Kreuz auf der Wildspitze, nach 77 Jahren hatte das alte Kreuz ausgedient. Dieses wurde gereinigt und in Vent - am Wanderweg nach Rofen - wieder aufgestellt, mit Blick zur Wildspitze.

Viele Wege führen ans Ziel.....

Wildspitzbilder

Vernagthütte:
Richtung Vernagtferner, ca. 10 min. hinauf bis zum Wegweiser, weiter zum Taschachferner, um den hinteren Brochkogel, über das Mitterkarjoch zum Gipfel.

"Normalweg" Breslauer Hütte:
Über bezeichnetem Steig (teilweise Markierung durch "Steinmandl") hinein zum Mitterkarferner. Über diesen auf das Mitterkarjoch. Weiter über den Taschachferner (einige Gletscherspalten) und die oft vereiste Firnschneide auf den Südgipfel.

Breslauer Hütte-über den Rofenkargletscher:
Von der Hütte in nördlicher Richtung auf gutem Steig zum Rofenkargletscher, auf den Urkundsattel, über Felsen hinauf, weiter auf den Südgipfel.

Hüttenstützpunkte:

Vernagt Hütte 2.755 m
Tel: 0043 664 1412119
Breslauer Hütte 2.848 m
Tel: 0043 664 5300898

Breslauer & Verngat Hütte

Hüttenöffnungszeiten:

Vernagthütte:

ab Mitte Juni bis Ende September und ab Mitte März bis Mitte Mai
Breslauer Hütte:
ab Mitte Juni bis Ende September
im Winter geschlossen, Winterraum geöffnet

Kartenmaterial:

Kompass 1:25.000 Inneres Oetztal-Gurgler Tal-Venter Tal 042

Alpenvereinskarte Ötztaler Alpen 1:25.000 Wildspitze 30/6

Bergführer:

Bergführerstelle Vent
Marzellweg 7
A-6458 Vent
T 0043 (0) 5254 8106
F 0043 (0) 5254 30121
bergfuehrer.vent@aon.at
www.bergfuehrer-vent.at

Alpinerlebnis
Didi Wimmler&Wendelin Klotz
Marzellweg 5
A-6458 Vent
T 0043 (0) 5254 8108
F 0043 (0) 5254 30108
info@alpinerlebnis.at
www.alpinerlebnis.at

 

Bergführerstellen Vent

Ortsbild Frühling

Alpinerlebnis
Didi Wimmler&Wendelin Klotz
Marzellweg 5
A-6458 Vent
T 0043 (0) 5254 8108
F 0043 (0) 5254 30108
email: info@alpinerlebnis.at
www.alpinerlebnis.at


Bergführerstelle Vent
Kilian Scheiber
Marzellweg 7
A-6458 Vent
Tel. 0043 5254 8106
email: info@bergfuehrer-vent.at
www.bergfuehrer-vent.at

Wanderbild

Die Bergführerstellen Vent bietet unter der Führung von geprüften Bergführern ein interessantes und anspruchsvolles Tourenprogramm an. Von herrlichen Gletschertouren zu faszinierenden Gipfelsiegen und mehrtägige Hüttenwanderungen, sowie Eis- und Gletscherkurse. Die Bergführer und ihr Team bieten ein abwechslungsreiches Programm.

Wildspitzbilder
 

Der Mann im Eis...

Vent Einführungskurs Bild

Mit der Entdeckung des Mannes im Eis am 19.09.1991 in der Nähe des Similaungletschers in den Ötztaler Alpen erfuhr die alpine Archäologie einen gewaltigen Aufschwung. Der Zufall wollte es, dass an jenem Tag das deutsche Bergsteigerehepaar Erika und Helmut Simon das Tisenjoch querten und in 3.200 m Höhe auf die 5.300 Jahre alte mumifizierte Leiche eines Mannes stiessen, dessen lückenhafte Identität in der Folge die internationale Wissenschaft beschäftigen sollte.
1,60 m gross, rund 50 kg schwer, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen, Kupferaxt, Steinmesser und Feuersteinklingen, Zundermaterial, Medizinschwamm, Birkenrindenbehälter und einer hölzernen Rückentrage, schleppte sich der in dichtes Pelzleder gehüllte, etwa 47 Jahre alte und einigermassen kränkliche Mann über den Alpenhauptgrat.

similaunhütte

Seine Herkunft, sein Ziel, der Grund seiner Mission, sein gesellschaftlicher Status und die Ursache seines Ablebens in einer Felsenmulde am Tisenjoch bilden immer noch ungeklärte Zusammenhänge.
Allerdings wissen wir heute, dass "Ötzi" nicht der Erste war, der die Herausforderung einer Alpenüberquerung annahm.
Archäologische Ausgrabungen bei Vent machen klar, dass chon ab 8.000 v. Chr. dise Region zu den Jagdrevieren der mittelsteinzeitlichen Wildbeuter gehörte. Sowohl an schützenden Hängen imj Eingangsbereich des Rofentales als auch unter dem grossen Felssturzblock des "Hohlen Steins", knapp oberhalb von Vent haben während der Sommermonate immer wieder ihre Lager aufgeschlagen.

Martin Busch Hütte Winter

Mehrere Feuerstellen und zahlreiche Geräte in Form von kleinen, feinst gearbeiteten Feuersteinklingen sind erhalten geblieben und lassen ein reges Lagerleben rekonstruieren.

 

Das malerische Vent...

Im Winter Treffpunkt für Skifahrer, Snowboarder und Tourengeher, im Sommer und Herbst Eldorado für Wanderer und Bergsteiger.

Vent Bild # der Willkommensseite für XL/XXL- und Partner-Präsentationen (z.B. austria.info, etc.)

Stille und Ruhe sind Markenzeichen- es endet die Strasse und es beginnen die Wege.
Die ganze Szenerie wird dominiert von Tirols höchstem Berg, der 3.774 Meter hohen Wildspitze.
Die Gletscher machen das Naturschauspiel perfekt:
Steigen Sie von blühenden Almwiesen hinauf ins ewige Eis - und gewinnen Sie Eindrücke, die unvergesslich bleiben.

Das Bergdorf mit Geschichte...

Mit einer urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1241 beginnt die Geschichte von Vent.

Erste Siedler waren Schafhirten, die aus dem heutigen Südtirol nach Norden gezogen sind. Fasziniert von den Gletscherseen kamen Touristen bereits im 18. Jahrhundert hierher.
Vent hat auch grosse Bürger - zum Beispiel Franz Senn, den Gletscherpfarrer...

Der Gletscherpfarrrer...

Franz Senn

- er machte Vent ab 1860 zu seiner Wahlheimat und legte den Grundstein für modernen Alpinismus, indem er Bergführer ausbildete und den Bau der Schutzhütten veranlasste.
Der Gletscherpfarrer Franz Senn, eine grosse Persönichkeit des Ötztales. Begründer des alpinen Tourismus und Mitbegründer des Deutschen Alpenvereines.

 
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