Über das erste, vermutlich noch aus Holz errichtete Kirchlein lassen sich keine weiteren Angaben machen. Der gotische Vorgängerbau der heutigen Kirche, von dem sich im Kern noch das Presbyterium erhalten hat, dürfte in der zweiten Hälfte des 15. Jh. entstanden sein; vielleicht während der Amtszeit des Passauer Domdechanten und späteren Bischofs von Lavant und Breslau, Johann Roth, der als Pfarrer von St. Georgen (1460-1490) zahlreiche Kirchenneubauten im Attergau förderte.
1633 restauriert, mußte diese gotische Kirche dann im späten 18. Jh. einem im Langhausbereich wesentlich vergrößerten Neubau weichen: 1783 ließ man durch den einheimischen Maurermeister Kogler das bestehende Gotteshaus errichten, unter Beibehaltung des gotischen Chores, dessen Gewölberippen aber abgeschlagen wurden.
Um die Jahrhundertwende wurde die Kirche unter dem auch als Chronist und Historiker (Pesudonym J.F. Atergovius) bekannten Pfarrer Dr. Josef Lohninger (Amtszeit in Unterach 1896-1902) renoviert und um die Lourdeskapelle erweitert.
Die jüngste, 1984 begonnene umfassende Restaurierung der Kirche wurde am 24. Mai 1987 feierlich abgeschlossen, so daß sich das Unteracher Gotteshaus anläßlich der Feierlichkeiten seines 1000jährigen Bestehens im Jahr 1990 in würdigem Glanz präsentieren konnte.
Altarbild von Bartholomäus Altomonte