700 Quadratmeter stehen zur Verfügung für die unterschiedlichen Dimensionen des Bergsteigens, das Körper, Geist und Seele wohl tut, aber auch über die Maßen in Anspruch nimmt. Gerade in der Kombination von Bewegungsdrang und Forschungstrieb muteten sich Menschen in der Geschichte des Alpinismus viel zu. Grundlage für die Aktivitäten in der Höhe war ein Umschlagen der Gebirgswahrnehmung. Der Berg, der immer als Unding gegolten hatte, wurde im späten 18. Jahrhundert interessant, reizvoll, schön. Die Kunst reagierte auf diese Wende und beförderte sie ihrerseits, die Wissenschaft zog mit, und der Alpintourismus ließ nicht lange auf sich warten. Bis heute ist die Imagologie des Bergsteigens geprägt von der Ambivalenz des Aufregenden.