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Spitz

Ruine Hinterhaus - Spitz

Ruine Hinterhaus

Bei der Erbauung der Burg wurden die Geländerverhältnisse so weit wie möglich ausgenützt, der nach Südosten und besonders nach Nordwesten steil abfallende Felsriegel bietet ja einen natürlichen Schutz. Der alte Burgweg ist noch erhalten, er begann im Spitzer Graben und war so angelegt, dass die Angreifer ihre rechte, schildlose Seite der Burg zuwenden mussten.
Die Burg ist nicht in einem Zug entstanden, sondern die einzelnen Teile entstammen verschiedenen Zeitaltern. Als ältester Bestandteil ist die Hauptburg zu sehen, sie stand schon im 12. Jahrhundert. In den beiden folgenden Jahrhunderten wurde dann die östliche Vorburg mit den flankierenden, bauchigen Rundtürmen vorgelegt, ebenso die Anlage des Zwingers. Die westliche Vorburg entstand erst um 1462, also in einer Zeit, da die Burgen wegen der aufkommenden Feuerwaffen ihre Bedeutung verloren. Die Anlage verschiedener, voneinander getrennter Burgteile, sollte nach den Grundsätzen spätmittelalterlicher Festungsbaukunst dem Angreifer die Eroberung der Burg erschweren, da jeder Verteidigungsgürtel einzeln genommen werden musste.
In dieser Burg hausten, zwar nicht allzu bequem, im 13. u. 14. Jahrhundert die Ritter von Spitz, die der Herrschaft derer von Kuenring unterworfen war. Ungefähr 120 Jahre herrschten die Kuenringer in unserer Gegend.

Marktgemeinde Spitz

3620 Spitz, Österreich


Tel.: +43 (0) 2713 2248
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