Das Haus verdankt seine Entstehung der Zeit nach dem 30-jährigen Krieg, als sich in St. Gilgen die Hausindustrie der Spitzenklöppelei entwickelte.
Die Darstellung rund um die Salzburger Klöppelspitze ist daher ein wichtiger Ausstellungsschwerpunkt in diesem Spitzenkrämerhaus, in dem man in Form von Kursen die Kunst des Klöppelns erlernen kann.
Auch nahe Verwandte von Wolfgang Amadeus Mozart wohnten in diesem Haus, in dem eine bemerkenswerte religiöse Sammlung untergebracht ist.
Originalgläser der St. Gilgener Glashütte, in der auch die berühmten "Wolfgangiflaschln" erzeugt wurden, sind hier ausgestellt. Eine originalgetreue Nachbildung kann man im Museum erwerben. Zudem befindet sich in diesem Museum eine, vom Biologen und Nobelpreisträger Dr. Karl von Frisch, 4.700 Stück umfassende Tiersammlung, die sich im speziellen mit den Insekten der Gegend befasst.
1994 wurde das Heimatkundliche Museum mit dem österreichischen Museums-Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung ausgezeichnet, sowie 2001 mit dem ersten Salzburger Museumsschlüssel und 2004 mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel.