Anstelle des heutigen Baues stand eine um 741 errichtete St.-Willibald-Kirche (Holzkirche). Ein zweiter Kirchenbau (romanisch) fällt aufgrund einer Inschrift im Triumphbogen der heutigen Kirche in das Jahr 1077. Im Zuge einer Innenrenovierung 1959 wurde im Bogenfeld über dem gotischen Südportal ein Fresko aus dem Ende des 14. Jahrhunderts (um 1390) entdeckt. Die im Jahr 1683 zerstörte Kirche wurde 1691 unter Verwendung gotischen Mauerwerks von dem Baumeister Zacharias Gundian wieder aufgebaut.
Der kostbare Hochaltar stammt aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Die Darstellung auf dem Hochaltarbild aus dem Jahr 1802 zeigt die Heiligste Dreifaltigkeit bei der Krönung Mariens zur Königin des Himmels und der Erde. Der Aufbau des Altares ist spätbarock, mit mächtigen Säulen und großen Engelsfiguren auf den Gebälkkröpfen.
Das große Kruzifix mit gotisierendem Körper über dem Eingang in die Willibaldkapelle stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 1966-1970 wurde die imposante spätmittelalterliche Wehrmauer (15./16. Jahrhundert) freigelegt und restauriert und der Vorplatz neu gestaltet.
Bei einer Außenrenovierung wurden gotische Maßwerkfenster und mittelalterliche Baudetails entdeckt.