Unter Kaiser Franz Joseph wurde 1882 mit dem Bau der Hermesvilla begonnen. 1918 kommt der Tiergarten unter die Verwaltung des Kriegsgeschädigtenfonds und wird am 20. April 1919 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
1935 Hektar des Tiergartens sind Wald (hauptsächliche Buchen und Eichen) Am Johannser Kogel kann man noch Reste eines 400jährigen Eichenbestandes finden - mit Bäumen, die einen Stammumfang von mehr als 4 Meter haben! Dieser Teil des Waldes ist ein Naturwaldreservat. Der derzeitige Wildbestand umfasst rund 1000 Wildschweine, 90 Hirsche, 250 Damhirsche, 120 Rehe und 700 Mufflons. Am späteren Nachmittag finden Hirsch- und Wildschwein-Schaufütterungen statt. Die Fütterungsstellen werden an den Toren bekannt gegeben.
Im Tiergarten befinden sich drei Rasthäuser (Hermesvilla, Rohrhaus, Hirschgstemm), eine Aussichtswarte (Hubertuswarte am Kaltenbründlberg; 508 Meter), ein Naturlehrpfad (vom Lainzer Tor bis zur Hermesvilla; Länge: 1 Kilometer) und fünf Kinderspielplätze. In der Hermesvilla finden ganzjährig naturkundliche und kulturgeschichtliche Ausstellungen statt.