Die Geschichte des Stollens:
Ein erster schriftlicher Bericht über den Bergbau am Kolm in Dellach existiert aus dem Jahr 1779. Im Jahr 1957 wurde der Bergbau entgültig gelöscht. 2004 wurde das Mundloch des Stollens wieder freigelegt. Der Stollen befand sich in einem baulich so gut erhaltenem Zustand, dass er ohne Probleme befahren werden konnte. Univ. Prof. Dr. P. Deetjen, Universität Innsbruck, führte die medizinisch-wissenschaftliche Beurteilung durch. Nach balneologischen Kriterien erfüllt der "Barbarastollen" alle Voraussetzungen eines Heilstollens. Die Anerkennung zum Heilstollen erfolgte durch die Sanitätsbehörde, Amt der Kärntner Landesregierung, im Jahr 2007. Seit Anfang August 2008 läuft der Therapiebetrieb.
Höhlentherapie:
Unter Höhlen- bzw. Speläotherapie versteht man die Behandlung von Atemwegserkrankungen in Naturhöhlen oder speziellen Bergwerksstollen. In feuchten Höhlen ist die relative Luftfeuchtigkeit nahe dem Sättigungsgrad, also bei 100 %. Schwebestoffe und Allergene in der Luft werden daher gebunden und schlagen sich an den feuchten Wänden nieder. In diesen Stollen findet man also allerreinste Atemluft.
Indikationen:
- Asthmabronchiale
- Infektanfälligkeit der Atemwege
- Chronische Erkrankungen des Nasen-Rachen-Raumes
- Chronisch obstruktive und restriktive Lungenerkrankungen
- Chronische Bronchitis
- Laryngitis chronica