Die älteste Fotografie (aus dem Buch Gallneuk. in alten Fotografien)
von Gallneukirchen, zeigt den Ort um 1870.
Nach dem großen Brand von 1773 erhielt der Kirchturm das auf dem Bild
erkennbare Notdach, das erst 1877 durch den Zwiebelturm der heutigen
Form ersetzt wurde.
Marktplatz gegen Osten um 1900.
Alte Marktplätze waren nicht immer romantisch wie heute.
Bei Hitze gab es viel Staub, bei Regen versank man im Dreck.
Sonntägliches Stimmungsbild um 1935.
Zu dieser Zeit hieß der Marktplatz "Dollfuß-Platz".
1945 wurde das Feuerwehrhaus abgetragen,1970 das "Kotterhäusl".
1970 fielen auch die um die Jhdt.Wende auf dem Kirchenplatz
gepflanzten Linden.
Metallsammlung 1916:
Nicht nur Kirchenglocken wurden eingefordert, auch jeder entbehrliche
Hausrat aus Metall mußte von der Bevölkerung geopfert werden.
Die Ostansicht des Karners(Aufnahme 1911)
zeigt die bis 1942 bestehende Krämerei.
Im Keller der Kapelle sind noch zwei romantische Bögen erhalten.
Das oberste Geschoß weist ein reich gegliedertes Kreuzrippengew.
auf, ein Juwel ist das spätgotische Portal an der Nordseite.
Die kath. Pfarrkirche ca. 1895.
Die Gründung einer Kirche auf dem Thingplatz der alten
Riedmark erfolgte bereits im 9.Jhdt.
Ab 1180 wird die Kirche in Urkunden als Galluskirche bezeichnet.
Das Gebiet der ehemaligen Großpfarre Gallneukirchen, die im 12.Jhdt.
bis an die Grenze Böhmens reichte, umfaßt heute neben Gallneukirchen
noch dreizehn weitere Pfarren.