1130 - erste urkundliche Erwähnung
1235 - Marktrecht und Marktgerichtsbarkeit
Der Name der Ansiedlung (Gezendorf, Gezintorff, Götzeinsdorf) geht auf den Gründer der Ortschaft zurück. "GEZO" ist der Kosename für einen Mann mit "GER"Speer. Der letzte bekannte Götzendorfer Ritter Stephan war 1435 mit Barbara Harrach (Rohrau) verehelicht.
Als Herrschaftsbesitzer sind nachweisbar:
1180 - Herzog Heinrich von Mödling
1341 - schenkte Herzog Albrecht II. von Österreich den Ort dem Nonnenkloster St. Clara zu Wien
1346 - wird Hadmar Stuchs II. von Götzendorf genannt
1496 - schenkte Georg Stuchs den Besitz Götzendorf seiner Gemahlin Margaretha
1411 - übernehmen die Pellendorfer die Herrschaft, ab
1524 - scheint Hanns Maroltinger als Besitzer auf
1572 - wird der Besitzer Aophonsus von Gamiz zum Ritter erhoben.
Von der Herrschaftsbesitzerin Gräfin Anna Barbara Balassa sind noch einige Schriften aufbewahrt; als sie 1677 verstarb, erwarb
1679 - Gottlieb Graf von Windischgrätz die Herrschaft
1756 - wird der Besitz an Karl Graf Batthyany veräußert, der die Herrschaft bis zur Grundentlastung 1850 innehatte.
1977 konnten die Grundfesten der ehemaligen Wasserburg ausgegraben und damit der Standort mitten im Ort bewiesen werden. Das Bild des G.M.Vischer zeigt diese Burg im Jahre 1672.