Weitere Informationen - Lunz am See

Im Gebiet der NÖ Eisenwurzen, wie die Landschaft zwischen Flüssen Ybbs und Erlauf genannt wird, finden sich bis in die Gegenwart zahlreiche Baudenkmäler, die an die ehemals blühende Kleineisenindustrie der Region erinnern.

Die Eisen glühen im Kulturpark Eisenstraße!
Die jahrhundertelange Geschichte ist uns ein wertvolles und vielschichtiges Erbe. Auf Schritt und Tritt begegnet man den montanhistorischen Zeugen einer großen Vergangenheit. Schmieden, Schleifen und später daraus entstandene Industriebetriebe stellten das Rückgrat für den Wohlstand der Region dar. Kühler, Flößer, Hammerherren, Fuhrwerksleute, Eisen- und Provianthändler bestimmten das Leben in der Eisenwurzen. Schätze der Vergangenheit sind aber nur das Fundament für neue Perspektiven. Der Kulturpark Eisenstraße bietet ein erlebnisreiches Freizeitangebot mit über 100 Ausflugszielen! 21 Museen und Ausstellungen, 20 Wanderwege zu ausgewählten Themen, 16 Eisenstraße-Hörsessel mit regionalen Geschichten und 6 Hammerwerke stehen bereit, um sich auf die Spuren der "Schwarzen Grafen" zu begeben.

Weitere Infos über den Kulturpark Eisenstraße und die kostenlose Schatzkarte Eisenstraße:
Kulturpark Eisenstraße
Brunnengasse 2
3341 Ybbsitz
T: +43 (0)7443 866 00
F: +43 (0)7443 866 00-22
E: service@eisenstrasse.info
W: www.eisenstrasse.info

Sehenswertes:

Hammerherrenmuseum im Amonhaus

Handarbeitsmuseum im Amonhaus

Lunzer See

Töpperbrücke

St. Johannesbrücke

Ötscherland-Express

Bahnerlebnisweg

 

Hammerherrenmuseum im Amonhaus

Museum - Lunz am See Niederoesterreich

Heinrich Paris, geboren als Offizierssohn 1864 in Polesella am Po, kam als ausgebildeter Lehrer 1884 nach Lunz und erkannte, dass die Leute aus der Gegend ihre alten Gegenstände und zum Teil auch Wertsachen nicht verwahrten. Er sammelte dieses Gut in seinem Privathaus. Als er erfuhr, dass es im Hammerherrenhaus (erbaut 1551) im 1. Stock Zimmer zu mieten gab, nahm er 3 dieser Räume. Seine jahrelang gesammelten Gegenstände wurden sortiert, zugeteilt und dementsprechend auch präsentiert. Im Jahr 1914 wurde das Museum offiziell eröffnet und von ihm bis zu seinem Tod im Jahr 1940 geführt.

Im Hammerherrnmuseum kann unter anderem die Rauchküche des Amonhauses, alte bäuerliche Gegenstände, eine Ausstellung über das Vorkommen der Höhlenbären, ein naturhistorischer Raum sowie ein Bergwerksschauraum besichtigt werden.

 

Ötscherland-Express

Komm steig ein im Ötscherland!

Ybbsthalbahn - Bergstrecke
Lunz am See - Kienberg/Gaming

Eine der landschaftlich reizvollsten Schmalspurbahnen in Österreich wird seit 1990 von einem Verein in den Sommermonaten als Dampf-Nostalgiebahn betrieben. Die Bergstrecke von Lunz am See nach Kienberg bei Gaming wurde 1898 als drittes Teilstück der schmalspurigen Ybbstalbahn eröffnet und wurde bis 1988 von Zügen der ÖBB befahren und ist die "Steilste" unter den Schmalen.

Die wildromantische Bahnlinie führt durch felsige Einschnitte hoch über dem Talgrund durch dichten Wald zu zwei einmaligen stählernen Trestleworkbrücken im Stil amerikanischer Wild-West-Bahnen nach Kienberg/Gaming und retour. Eine Bahnfahrt mit dem aus k.u.k. Zeiten stammenden Museumszug dauert je eine Stunde in jede Richtung. Ein Buffetwagen sorgt für Erfrischungen.

Der Ötscherland-Express bietet neben der Bahnfahrt folgende weitere Leistungen an:
Buffetwagen, Souvenierverkauf; Platzreservierung für Gruppen ab 8 Personen, Sonderwagen, Sonderfahrtenangebote, bes. Angebote für Reiseveranstalter, Foto- und Videofahrten, Besichtigung der Bahnanlagen und Fahrzeuge, Führerstandmitfahrten, Ehrenlokführerausbildung

Information, Sitzplatzreservierung und Bestellung von Sonderfahrten:
Tourismusverband Ötscherland
Volksfestplatz 3
3250 WIESELBURG
Tel.: 07416 52191 Fax: 07416 53087
e-mail: mostviertel@netway.at

 

Drei Seen, zahlreiche Bäche und Flüsse, Wälder, Wiesen, Almen und spärlich bewachsenes, teilweise verkarstetes Felsgelände finden wir in dieser reizvollen Landschaft.



UNTERSEE (Lunzersee):



Der größte der drei Seen, der Untersee, ist zwar vergleichsweise klein, aber typisch für viele Voralpenseen. In flachen Buchten entwickeln sich verschiedenste Wasserpflanzen: Schilf, Röhricht und Pflanzen, deren Blätter und Blüten auf der Wasseroberfläche schwimmen, wie Teich- und Seerosen.

Besonders auffallend sind die Libellen, die Kunstflugmeister des Tiereiches.

Muscheln Schnecken, Würmer und Krebse, aber auch Insektenlarven sind ein begehrtes Futter für Forellen und Saiblinge, die Hauptfischarten der Lunzer Seen. Daneben gibt es noch häufig Koppen und Elritzen.



Möglichkeiten im Sommer:

Baden (Seebad)

Bootfahren (Bootsvermietung Leichtfried)

Fischereimöglichkeiten

mehr als 100 Kilometer markierte Wanderwege



Möglichkeiten im Winter:

Eisstockschießen

Eislaufen

Langlaufen


OBERSEE:



Wie das Becken des Untersees wurde auch das Becken des Obersees (Länge: 797 m, Tiefe: 15 m, Fläche: 14 ha, Seehöhe: 1116 m)

vom Eis der letzten Eiszeit ausgeschürft. Trotzdem ist der Obersee von allen anderen Seen völlig verschieden, ein landschaftliches Kleinod.

MITTERSEE:



Die Eigenarten des Mittersees sind seine geringe Tiefe (Länge: 333 m, Tiefe: zwei bis drei Meter, Fläche: 2,5 ha, Seehöhe: 766m) und die starke Durchströmungen mit Quellwasser, das das ganze Jahr über Temperatur von nur sieben Grad Cecius hat. Da das Wasser das Seebecken sehr schnell wieder verläßt, kann es von der Sonne kaum erwärmt werden. Das aus dem See abfließende Wasser bildet den "Oberen Seebach". Der Seebach durchfließt den Untersee und mündet im Markt Lunz in die Ybbs (Ois).