Pöttelsdorf

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Zu den ältesten Siedlungsgebieten des Burgenlandes

zählt das Gemeindegebiet von Pöttelsdorf wegen der fruchtbaren Böden und den guten klimatischen Bedingungen. Die erste Erwähnung von Pöttelsdorf in einer Urkunde, deren Original sich im ungarischen Staatsarchiv befindet und in lateinischer Sprache verfasst ist, stammt aus dem Jahr 1271. In der Zeit der Grundherrschaften widmeten sich unsere Vorfahren vorwiegend dem Acker- und Weinbau. Während der Türkenbelagerung Wiens, musste unsere Bevölkerung trotz großer Zerstörungen und Verwüstungen für die Versorgung der türkischen Armee sowie der Truppen im Hinterland aufkommen.

Nach dem ersten Weltkrieg

und der Errichtung einer Räterepublik im März 1919 wurde die bisherige Gemeinderepräsentanz von einem Arbeiter- und Bauernrat abgelöst, der bis August 1918 bestand. In dieser Zeit wurde im Zuge der Friedensverträge von Trianon Deutschwestungarn und damit auch Pöttelsdorf der Republik Österreich zugesprochen, die Übergabe erfolgte aber erst Ende 1921.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stellten das Kriegsgeschehen und dessen Folgen große Anforderungen an die Ortsbevölkerung. Beim Einmarsch der sowjetischen Streitmacht war Pöttelsdorf glücklicherweise völlig frei von deutschen Truppen. Dadurch kam es zu keinerlei Kämpfen, auch der Volkssturm trat nicht in Erscheinung.

Die von den Besatzern neu eingesetzte Gemeindeverwaltung sah sich nun vor viele Aufgaben gestellt, die nach Lösungen drängten. Ausbau des Ortskanals, Erweiterung des elektrischen Ortsnetzes, Bau einer Wasserleitung, Straßenbau, Errichtung der unteren Wulkabrücke und vieles mehr standen auf dem Programm der nächsten Jahre.

Die Pöttelsdorfer Weine

sind schon seit Jahrhunderten weit über die Landesgrenzen hinaus als vortreffliche Weine bekannt.

Bereits Fürst Otto von Bismarck wurde mit dem edlen Rebensaft beliefert und er wird bis zum heutigen Tag im Adelshaus besonders geschätzt. Seit 1996 besitzt Fürst Ferdinand von Bismarck in Pöttelsdorf einen eigenen Weingarten. Die Gründung der Winzergenossenschaft im Jahr 1956 war eine wichtige wirtschaftliche Grundlage und Verbesserung der Produktvermarktung. Mit ihrem Qualitätsrotwein Marke "Fürst Bismarck" erlangte sie weltweite Anerkennung. Nachdem der alte Winzerkeller mit seinen Einrichtungen zu klein geworden war, erfolgte 1968 ein Neubau am Ortsrand.

Auch der Ausbau der Hauptstraße und des Hauptplatzes, die Errichtung eines "Wirtschaftsparks", der Ausbau des Tourismus und dessen Einrichtungen förderten die weitere positive Entwicklung der Gemeinde.

(Auzug aus der Ortschronik)

 

Amtsstunden

Gemeindeamt Pöttelsdorf
Hauptstraße 64
Telefon: (+43) 02626 5214
Fax: (+43) 02626 5214 7
e-mail: post@poettelsdorf.bgld.gv.at


Sprechstunden des Bürgermeisters
Donnerstag 8 bis 10 Uhr
und nach Vereinbarung unter
Telefon: (+43) 0699/14059255

Gemeindevorstand

Bürgermeister Rainer SCHUBER
Vizebürgermeister Siegfried LEYER
Vorstandsmitglied Anna KURZ

Bürgermeister

weitere Mitglieder des Gemeinderates:

Gemeinderat/Kassier Alfred BOSARD
Gemeinderat Erich KURZ
Gemeinderat/Kassierstellvertreter Robert SCHANDL
Gemeinderat Christian LORGER
Gemeinderat Roman BOSARD
Gemeinderätin Regina PÖTTSCHACHER
Gemeinderat Roland JAKOB
Gemeinderat Mag. Wolfgang PÖTTSCHACHER
Gemeinderat Johann SCHUBER
Gemeinderat Mario RIBITS

 

Diese Region,

umgeben von den Ausläufern des Ödenburger Gebirges und den Hängen des Rosaliengebirges, liegt im Randbereich des pannonischen Kontinentalklimas.

Weingarten

"Pannonia" nannten die Römer ihre Provinz im südöstlichen Mitteleuropa. Hier ist der Sommer heiß und der Herbst mild und lang, so wird ein geradezu ideales Klima für den Weinbau geboten. Das wussten schon die Kelten zu schätzen, die hier, wie archäologische Funde belegen, bereits vor etwa 2500 Jahren Reben kultivierten.

Die Domaine Pöttelsdorf, im gleichnamigen Ort - ca 10 km südlich der Landeshauptstadt Eisenstadt - hieß bis 2002 Domaine Bismarck, weil die Pöttelsdorfer Weine zu denen gehörten, die vom "eisernen Kanzler" geschätzt wurden. Die Wahl des neuen Namens drückt das Bekenntnis zum eigenen Ursprung und die Verbundenheit mit dem eigenen Terroir aus

Die Kellerei

wurde 1956 gegründet, die Rebfläche beträgt heute ungefähr 150 ha, die sich auf fruchtbaren Böden - Braunerde auf Lössuntergrund - erstrecken.

Domaine Pöttelsdorf

Die Weingärten werden von 150 Winzerfamilien nach strengen Qualitätsauflagen bestellt. Die bedeutendsten Rieden heißen Oberbuchgraben, Viehtrift, Gmirk, Hegl und Alm.
Durch die warme und lange Vegetationsperiode begünstigt, gedeihen hier vor allem die roten Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt und Cabernet Sauvignon.

Die Domaine Pöttelsdorf verfügt über eine sehr gut ausgestattete, kürzlich aufwendig umgebaute Kellerei mit modernen Edelstahltanks, einem traditionellen Fasskeller und einem neu gestalteten Barriquelager, mit fast 500 Eichenbarriques eines der größten in Österreich.

Der Kellermeister

Rainer Kurz ist seit 25 Jahren für den Ausbau der Weine verantwortlich.

Weg der Traube

Er machte die Domaine Pöttelsdorf mit "Exzellenz, Attaché, Baronesse, Fass 2" & Co zum burgenländischen Top - Rotweingut mit höchsten nationalen und internationalen Prämierungen. Dank der jetzt über Jahre bewiesenen Leistungen und den klaren Qualitätssteigerungen folgt nun der Lohn. 2005 - der Stern von Falstaff und die " Top 3 " Platzierung bei der International Austrian Wine Challenge.

Bei einem spektakulären Multimedia - Besichtigungsprogramm in der "Weinerlebniswelt" erschließt sich hier dem Besucher der "Weg von der Traube" vom Weinberg bis ins Glas.

 
Wirtschaftspark

Schon vor 10 Jahren beschloss man in Pöttelsdorf das bereits bestehende Areal in der Nähe von "Glatters Edelpute" zu einem etwa 10 Hektar großen Wirtschaftspark auszuweiten. Wie sich in der Zwischenzeit zeigte, fand diese Möglichkeit eines passenden Standortes reges Interesse bei expandierenden Unternehmen. Knapp zwei Dutzend Betriebe haben sich unterdessen im Wirtschaftspark Pöttelsdorf angesiedelt, was beweist, dass Standort und Kooperation mit der Gemeinde den Erwartungen der Betriebe voll entsprechen:

- ideale Lage im Städteviereck Mattersburg - Wr. Neustad t- Eisenstadt - Sopron
- bestens aufgeschlossene ebene Flächen
- gute Verkehrsanbindung (Schnellstraße S4 - A2; S31 - A3)
- großzügige Unterstützung seitens der Gemeinde

Der beste Standort in der Region

Bestehende Anschlussleistungen:


- Niederspannung an Grundstücksgrenze
- Hochdruckgasleitung
- Wasserzuleitung
- Kanal
- Telekommunikation
- asphaltierte Straßen, Straßenbeleuchtung, Grünanlagen, Gehsteig, Straßenplanung kann jederzeit den Bedürfnissen angepasst werden
flexible Grundstücksgrößen je nach Wunsch

Erwerbsform der Grundstücke:
Optionsverträge der Gemeinde mit den Besitzern sind vorhanden.
Die Grundstücke stehen auf Abruf zur Verfügung.
Flexible Grundstücksgrössen

Finanzierungshilfen:
Betriebsansiedlung fördern die EU, Land (Ziel 1)
Sonderförderung durch die Gemeinde (arbeitsplatzbezogen)

Gemeindeamt Pöttelsdorf
Hauptstraße 64
7023 Pöttelsdorf
Telefon +43 (0) 2626 5214-0
Fax +43 (0) 2626 5214-7
e-Mail: post@poettelsdorf.bgld.gv.at

Viktor Kaplan Denkmal

Zum zehnjährigen Bestandsjubiläum des Wirtschaftsparks wurde im September 2005 das Viktor Kaplan Denkmal errichtet.

V.Kaplan Denkmal

Ing. Herbert Heiss (Firma HLF Heiss) war einer der ersten, der seinen Betrieb hier ansiedelte. Er stiftete das Denkmal, das am Rande eines idyllisch gelegenen Teiches im Wirtschaftspark steht.

 
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