Begünstigt durch das milde Klima - vergleichbar mit dem Klima in Südtirol - gedeihen im Obstland Neuhauser Hügelland schon zeitig im Frühjahr bis in den sonnigen Herbst Gemüse und Äpfel in den verschiedensten Sorten, weiters Birnen, Zwetschken, Kirschen, Pfirsiche, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Holunder.
Im Herbst können in den Wäldern auch Edelkastanien und Schwammerl gesammelt und dabei die Farbenvielfalt der Laub- und Mischwälder bestaunt werden.
verwandeln das Neuhauser Hügelland von Mitte April bis Mitte Mai in ein Blütenmeer. Die Erntezeit der Früchte beginnt im Juni mit Erdbeeren, Johannisbeeren und Kirschen und endet im Spätherbst mit Äpfel und Birnen.
können auch beim ca. 10 km langen "Apfelweg", einen Themenweg im Naturpark Raab, erwandert werden. Ausgangspunkt ist der Apfelinformationsstand am Hautplatz in Neuhaus, Endpunkt das Schloss Tabor, wo in der Schlossgalerie mit Schnapsothek die Veredelungsprodukte nochmals in flüssiger Form verkostet und erworben werden können.
und findet jedes Jahr am letzten Sonntag im September bei jeder Witterung statt.
Er zeigt den Besuchern einen Querschnitt durch das bäuerliche Brauchtum im Neuhauser Hügelland und bietet den Gästen Schmankerl der Region in fester und flüssiger Form an.
Ein musikalisches Programm rund um die Uhr trägt weiters zu zwei unvergesslichen Tagen im Neuhauser Hügelland bei.
Parkplätze - auch für Busse - unmittelbar beim Mostkirtagsgelände stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.
gibt es weiters auch noch eine Gemüseproduktionsschau und eine Bienen- und Schwammerlinformationsschau sowie einen Bauernladen.
Verkostet werden können viele Arten von Obstsäften und Apfelmost, Edelbränden und Likören.
Die Neuhauser Schmankerlküche bietet Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Bauerngeselchtes, gebratenes Schweinskarree mit Boanritschert, pannonischer Bauernschmaus, Bauernkrapfen, Obst- und Krautstrudel, und anderes mehr.
Dreschen mit Dreschflegel, Mais schälen, Kürbis putzen, Obst pressen, Schnaps brennen, und anderes.
DER NÄCHSTE MOSTKIRTAG FINDET AM 25. SEPTEMBER 2011 STATT.
Der Märchenwald Mühlgraben der Familie Meister liegt im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Neuhaus/Klb. in unmittelbarer Nähe von Schloss Tabor und vom Pferdehof Ludwig und ist in den Ferienmonaten Juli und August täglich geöffnet. Die Öffnungszeit ist von 09.30 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt EUR 5,-- für Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene, sowie EUR 3,50 pro Person bei Schulgruppen. Von 1. Mai bis 30. Juni und von 1. September bis 31. Oktober ist er jeweils Samstags und Sonntags sowie Feiertags geöffnet.
Die 15 Märchenstationen sind:
Ali Baba, Aschenputtel, Froschkönig, Gestiefelte Kater, Rumpelstilzchen, Bremer Stadtmusikanten, Hänsel und Gretel, Dornröschen, Frau Holle, Tischlein deck dich, Das Tapfere Schneiderlein, Rotkäppchen, Der Wolf und die sieben Geisslein, Schneewittchen, Rapunzel.
Für die kleinsten Gäste steht weiters ein Kinderspielplatz mit vielen Spielmöglichkeiten, wie Spielhaus, Labyrinth, Rutsche, Schaukel und Wippe, Sandkiste, Go-Kart-Bahn und Tischtennistisch, zur Verfügung.
Für die etwas Größeren bietet der Erlebniswald weiters ein Wikingerschiff, ein Indianerzelt, sowie als Hochstand zwei Stelzenhäuser zum Spielen.
Weitere Highlights: Spielwald mit Indianerzelten, Seilbahn, Piratenschiff & Hexenkessel, Spielplatz mit Schaukel, Sandkiste, Spielhaus, Bahn für Bobby Car & Tricycle, Kletterkreisel, Streichelecke mit Hasen und Meerschweinchen, Ziegen und Ponys.
Wie z.B. die Burg Güssing und die Riegersburg (beide mit einem Lift als Aufstiegshilfe) oder die Schlösser Kapfenstein, Kornberg, Herberstein mit dem angeschlossenen Tierpark oder das Schloss Grad im benachbarten Slowenien.
In einer Tagestour ist das Schloss Kapfenstein sogar zu fuss sowie das Schloss Grad mit dem Fahrrad leicht erreichbar.
In der näheren Umgebung findet man große moderne Freibäder in Jennersdorf und Fürstenfeld, Badeteiche in Riegersburg und Rauchwart bei Güssing, Badesseen in Stubenberg und bei Mureck (Röcksee).
Wer längere Anfahrtszeiten in Kauf nimmt, kann dem Badevergnügen am Neusiedlersee oder dem Plattensee in Ungarn - beide in 2 Autostunden erreichbar - nachgehen.
Wer Autofahrten von 1 bis 2 Stunden in Kauf nimmt, gelangt nicht nur nach Graz, sondern auch in die steirische Bergwelt, in der Berg- und Wanderfreunde in einer Tagestour sicherlich auf ihre Rechnung kommen.
Für Weinliebhaber empfiehlt sich eine Reise auf der südsteirischen Weinstraße oder die Uhudlerkellerviertel von Eltendorf und Heiligenbrunn.
Wer gerne über die Grenzen fährt, für den sind Slowenien und Ungarn sehr nahe.
einen Teil des trilateralen Naturpark Raab-Örseg-Goricko, ist sehr vielfältig. Bei Wanderungen kann man immer wieder Besonderheiten entdecken und erforschen.
Feuersalamander, Smaragdeidechse, Hirschkäfer, Gottesanbeterin, Zebra- oder Wespenspinne, viele Schmetterlingsarten.
Blaue Akelei, Gelbe Berberitze, Hundszahnlilie, Fingerhut.
mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt, abwechslungsreichen Jahreszeiten, Obstbaumblüte und -ernte, alten Bauernhäusern mit Arkaden sowie den Zeugen der Geschichte laden förmlich dazu ein, Entdecktes und Erlebtes in Bild und Ton festzuhalten.
Herrliche Rundblicke kam man auf der Aussichtswarte der Burgruine sowie am Stadelberg, der höchsten Erhebung des südlichsten Burgenlandes - wo man bei klarer Sicht vom ungarischen Plattensee bis zur west- und obersteirischen Bergwelt sieht -, genießen.
Neuhaus am Klausenbach hat ein sehr reges Vereinsleben und viele Vereine beleben die Dorfgemeinschaft und sorgen für Veranstaltungen das ganze Jahr hindurch.
So gibt es unter anderem Feuerwehren und Verschönerungsvereine in allen vier Ortsteilen und zwei Ortsverbände des österreichischen Kameradschaftsbundes. Weitere sehr aktive Vereine sind: Obstbauverein, Musikverein, Männergesangverein, Sport- und Tennisverein.
Die Freiwilligen Helfer und Mitarbeiter sind die Grundlage bzw. die Voraussetzung für die Abhaltung von Vereinsveranstaltungen.
Die Veranstalter des Neuhauser Mostkirtages sind der Obstbauverein sowie der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Neuhaus/Klb.
Um die Pflege und Erhaltung der Kriegerdenkmäler in den Ortsteilen Neuhaus und Kalch kümmern sich die jeweiligen Ortsverbände des Österreichischen Kameradschaftsbundes.
Die Marktgemeinde Neuhaus am Klausenbach hat selbst zwei bereits aufgeschlossene und -parzellierte Bauplätze in Südhanglage am Fuße des Schlossberges zur Verfügung - jeweils ca. 1000 m² - und verkauft diese zum Preis von EUR 5,-- / m².
Die Wohnhäuser, alle mit Kanal und Wasser aufgeschlossen, stehen teilweise schon länger mangels Nachfolger in der Besitzerfamilie leer und haben teilweise auch angeschlossene landwirtschaftliche Gebäude. Interessenten steht im Gemeindeamt eine Liste mit den fraglichen Objekten, Objekt- und Besitzerdaten mit Kontaktadressen und Telefonnummern sowie einem Ortsplan zur Verfügung bzw. diese Liste wird auf Wunsch auch gerne zugesandt.
Wussten Sie, dass die Miss Burgenland 2005 aus Neuhaus am Klausenbach kam? Die 23-jährige Birgit Gombotz setzte sich dabei gegen 14 Konkurrentinnen durch und hat auch bei der Miss Austria Wahl teilgenommen.
Wussten Sie, dass der Ortsteil Kalch der Gemeinde Neuhaus am Klausenbach schon zwei mal Landessieger im Blumenschmuckwettbewerb für Ortschaften bis 500 Einwohner war ? Zuletzt konnte 2004 der 3. Landesplatz erreicht werden.
Wussten Sie, dass aus Neuhaus am Klausenbach schon zwei mal die burgenländische Obstkönigin bzw. -prinzessin kam ?
Nur mehr Ruinenreste zeugen von der einstigen stolzen und mächtigen Grenzburg Neuhaus.
Am Schlossberg über dem Ortszentrum sind sie über Spazierwege leicht erreichbar und der Ruinenhofbereich mit Burgbrunnen und Aussichtswarte jederzeit betretbar.
Die Evangelische Pfarrkirche wurde 1794 errichtet. Turm und Glocke erhielt die Kirche 1801. 1839 musste sie erweitert werden und erhielt im wesentlichen ihr heutiges Aussehen. Das Pfarrhaus wurde 1865 gebaut und im heurigen Jahr renoviert sowie mit einem Zubau (Gemeindesaal) versehen.
Die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Neuhaus/Klb. umfasst die politischen Gemeinden Neuhaus am Klausenbach, Mühlgraben, Minihof-Liebau, Sankt Martin an der Raab, Jennersdorf und Weichselbaum.
Die römisch-katholische Pfarrkirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die Pfarrgemeinde umfasst die Gemeinden Neuhaus am Klausenbach und Mühlgraben sowie die Ortsteile Minihof-Liebau und Tauka der Gemeinde Minihof-Liebau.
Ab 1607 im Besitz der Batthyany´s, diente es anfangs als Ausweichquartier für die zerstörte Burg Neuhaus, im Glaubenskrieg 1618-1648 als Zufluchtsort für viele steirische Protestanten und ab dem 19. Jahrhundert als Sitz der Herrschaftsverwaltung mit Wohnungen für die Gutsangestellten. Im Jahr 1964 sind die letzten Gutsangestellten ausgezogen; seit diesem Zeitpunkt ist das Schloss nicht mehr ständig bewohnt.
Von 1992 bis 1998 war das Schloss Tabor im Besitz von Andreas Coutinho. Derzeit ist es in Eigentum des Vereines zur Förderung des Naturpark Raab. Nach Ablauf eines bestehenden Pachtvertrages geht es in das Eigentum der Marktgemeinde Neuhaus am Klausenbach über.
Derzeit untergebracht im Schloss Tabor ist ein Schlossheuriger sowie eine Schlossgalerie mit Schnapsothek, in der Produkte und Köstlichkeiten der einheimischen Betriebe des Obstlandes Neuhauser Hügelland verköstigt und gekauft werden können.
Schon Tradition und weithin bekannt sind die Opernaufführungen im August im Rahmen des J:opera Jennersdorf: Festivalsommer. 2009 wird im Zuge des Haydn-Jahres im Burgenland die einzige Haydn-Oper "Die Welt auf dem Mund" aufgeführt. Premiere ist am Donnerstag, den 6. August 2009. Weitere Aufführungen gibt es bis 23. August 2009. Informationen, Anfragen, Kartenwünsche und -bestellungen hiezu unter Telefonnummer 03329/43037 oder e-mail: office@jopera.at oder Homepage: www.jopera.at .