Das Geschlecht der "Liechtensteiner" mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte ist das zentrale, grenzüberschreitende Element dieser Radroute und vernetzt dabei die Liechtenstein Schlösser in Österreich und Südmähren. Das Parkareal von Valtice/Feldsberg und Lednice/Eisgrub ist eingetragenes Weltkultur- und Weltnaturerbe der UNESCO. In diesem Schutzgebiet, dessen Architektur auf einem wechselseitigen Zusammenwirken der Romantik, des Klassizismus sowie des Empire beruht, vereinen sich ästhetische Merkmale einer kunstvoll angelegten Landschaft und die eines naturnahen bäuerlichen Gebietes. Entdecken Sie den größten durchkomponierten Park Europas.
• Liechtenstein-Fürstenroute (A und CZ) grenzüberschreitend, Streckenlänge 98 km
• Wilfersdorferroute: Wilfersdorf - Reintal - Schrattenberg - Wilfersdorf, 68km
• Beschilderung: Die Radwege sind überall gut markiert, an Radwegknotenpunkten finden Sie Übersichtstafeln mit Kilometerangaben. Entlang der Wilfersdorferroute stehen an interessanten Punkten Informationstafeln zur Geschichte der Liechtensteiner.
TIPP: Vor Antritt einer grenzüberschreitenden Radtour empfiehlt es sich
Kartenmaterial für Südmähren bei den TIC-Informationsstellen anzufordern.
• Schwierigkeitsgrad: flach oder leicht hügelig, wenige kurze, steile Anstiege
• Radwegebeschaffenheit: auf österr. Seite durchgehend asphaltiert, kurze Abschnitte auf befestigten Güterwegen; der südmährische Teil der Radroute wird im UNESCO Weltnaturerbe teilweise auf Wald- oder unbefestigten Feldwegen geführt. Trekkingbikes sind daher empfehlenswert.
• Radkarte Liechtensteinroute: Die Kulturradkarte Liechtensteinroute ist im Maßstab 1: 65.000 erstellt.
• Gratis bestellen unter Menüpunkt links: Drucksorten - Prospektanforderung
TIC Lednice
Zámecké náměsti 68, 691 44 Lednice, tel.+420/519/34 09 86, www.lednice.cz
TIC Valtice
Náměstí Svobody 4, 691 42 Valtice, tel. +420/519/35 29 78, www.valtice.cz
TIC Břeclav
Náměstí TGM 3, 692 02 Breclav, tel. +420/519/32 69 00, www.breclav-city.cz
Sanft-hügelige Weingärten ohne steile Anstiege, der Blick über wogende Felder, das milde Klima und die vielen Sonnentage machen den besonderen Reiz dieser Landschaft aus.
Die Strecken führen aber nicht nur durch malerische Kellergassen und sonnendurchflutete Rieden, sondern schließen auch interessante Schlösser, Burgen und Museen diesseits und jenseits der Grenze mit ein - ideal für einen ausgefüllten Tagesausflug, ein gemütliches Wochenende oder einen abwechslungsreichen Radurlaub.
Das weit verzweigte und gut markierte Familienradwegenetz wird zum Großteil auf verkehrsarmen Güterwegen, ohne nennenswerte Steigungen geführt. Gepflegte Dorfwirtshauskultur und die "offenen Keller" laden ein zur wohlverdienten Rast und zum gemütlichen Ausklang einer Radtour.
Die Kulturradkarte Liechtensteinroute ist im Maßstab 1: 65.000 erstellt. Zusätzlich zum Routenverlauf informiert die Karte über die Beschaffenheit des Bodenbelages (Asphalt - Schotter- Erdweg), Steigungen (stark - schwach), Entfernungen, sowie über kulturelle und gastronomische Einrichtungen. Das gut beschilderte Radwegenetz ist mit einem Nummernsystem gekennzeichnet, wobei die Hauptwege mit einstelligen ( 8 ), die Nebenradwege mit zweistelligen (91) und die Verbindungswege mit dreistelligen (914) Nummern versehen sind.
Malerisch gelegene Rebhänge, idyllische Kellergassen und die mächtig aufthronenden Ruine in Falkenstein bezaubern auf Schritt und Tritt.
Ein Besuch im Weinstadtmuseum in Poysdorf sollten Sie auf jeden Fall einplanen. Verkosten Sie bei versierten Führungen kellerfrischen Weinviertel DAC und lassen Sie sich auf verführerische Sektkreationen ein.
Verschaffen Sie sich Einblick im humorvoll verruckten Herrnbaumgarten.
Entdecken Sie im Nonseum hintersinnige Erfindungen, erkunden Sie die bacchantische Unterwelt des Labyrinthkellers und vergessen Sie nicht ihre Einzelsocken am Sockenrundwanderweg aufzukluppen.
Die drei Schwestern: Die ganze Vielfalt des Weinviertels - nur eine Autostunde von Wien entfernt - so nah wie nirgendwo sonst.
Die Route:
Weinmarkt Poysdorf - Weinstadtmuseum - Kellergasse Radyweg - Falkensteiner Wald - Kellergasse Falkenstein - Ried Ekhartsberg - Ried Franzbergen - Kellergasse Poysbrunn - Biotop - Schauweingarten - Nonseum - Steinbruchkapelle - Bamhaklkreuz - Kellergasse Bürsting - Weinmarkt Poysdorf
Gehzeiten:
Der 3 Schwesternweg hat eine Gesamtlänge von ca. 23km. Er kann als sportliche Tagestour oder in Etappen erwandert werden; geringfügige Steigungen.
Poysdorf - Falkenstein 2 Std., Falkenstein - Herrnbaumgarten - 3 Std.,
Poysdorf - Herrnbaumgarten 2 Std.
Charakteristik:
Egal welchen Ausgangspunkt man wählt, die Wanderung entpuppt sich als
Entdeckungsreise durch einen der schönsten Landstriche des Weinviertels.
Raststätten:
Heurige in den Kellergassen, Gasthäuser in allen 3 Orten
Wanderkarte:
Wandern.komm - "Grenzenlose Wanderschaukel" im Weinviertler Dreiländereck, Maßstab 1:64.000
Der besondere Tipp:
Geführte Kellergassen- und Traktorwanderungen, Weinstadtmuseum und Weinmarkt Poysdorf, Nonseum und verruckte Vinothek in Herrnbaumgarten, Burgruine und Pfarrkirche mit seltener Darstellung der Dreifaltigkeit
Egal wie Sie es gerne möchten, die Region Weinviertler Dreiländereck wartet mit einer besonderen Spezialität auf. Markierte Rund- und Weitwanderwege mit einer Gesamtstreckenlänge von über 190 km bieten für jeden Geschmack genau das Richtige. Ein idealeres Wandergebiet werden Sie kaum finden. "Wanderschaukeln" heißt auf Schritt und Tritt erleben und entdecken.
Wandern hat immer Saison und offenbart alljährlich das lebendige Schauspiel des natürlichen Gleichgewichts einer Landschaft der Ruhe und der Harmonie. Erleben Sie den Frühling, tauchen Sie ein in ein Blütenmeer von Holunder, Flieder und Akazie und anmutig strahlenden Rapsfeldern. Genießen Sie im Sommer die Weite der wogenden Getreide- und Sonnenblumenfelder. Lassen Sie sich vom prächtigen Farbenspiel des Herbstlaubes bei einer Wanderung durch die Weinrieden verzaubern.
Die Energie der Natur fließt auf direktem Weg in Körper und Seele. Luft, Wasser, Wald, Wiese. Die Welt steht offen für Bewegungslustige. Geballte Kraft, frische Jungbrunnen, zeitlose Wanderwege. Es ist Bewegung im Weinviertler Dreiländereck
Die Broschüre "Grenzenlose Wanderschaukel" und die Wanderkarte "Wandern.komm" bringen Sie auf den Weg. Und der Weg ist das Ziel und das Erlebnis liegt im Detail.
Lassen die Zeit langsamer werden - tauchen Sie ein in die Au - blicken Sie hinter die Kulissen eines Lebensraums, der den meisten von uns fremd ist.
Der Jahreszeit entsprechend erforschen Sie das vielfältige Leben in einem gefährdeten Ökosystem; mit Augen, Ohren und Händen entschlüsseln Sie gemeinsam die Geheimnisse der Natur.
Lassen Sie sich in die Geheimnisse und Schönheiten des Wechselspiels zwischen Natur- und Kulturlandschaft einweihen. Genießen Sie zu Fuß, per Fahrrad oder im Kanu den hautnahen Kontakt mit dem Land. Die Natur ist immer ein spannendes Erlebnis.
In Halbtags- und Ganztags-Exkursionen erleben, entdecken und erfahren Sie, alles Wissenswerte und Interessante zu den Themenschwerpunkten:
· Früchte des Feldes - Feldzauber
· Sagenumwobene Bernsteinstraße
· Dem Fossil auf der Spur
· Mythos Weide
· Fließende Grenzen - Grenzen im Fluss, und vieles mehr
Jeder Ausflug in die Natur ist auch eine Heimkehr zu sich selbst.
Info: Renate Bohrn Tel. 0664/49 01 356
Ute Nüsken Tel. 0664/93 42 879
Einzigartig ist das Milchkammermuseum in Poysdorf-Ketzelsdorf, das erste dieser Art in Österreich. In vier Originalräumen der Ketzelsdorfer Milchkammer wird die Entwicklung vom Melkschemel zur Milchindustrie gezeigt. Eine Attraktion für sich ist die Museumsmichkuh, wo alle großen und kleinen Besucher sich am Melken versuchen können.
Wer mehr über das Schnapsbrennen erfahren will, sollte unbedingt einen Abstecher zum Brennerei Nostalgielehrpfad der Familie Heger einplanen. Doch wie es sich für eine Weinstadt gehört, gibt es in Poysdorf eine umfangreiche Schau zum Thema Weinbau im Stadtmuseum, sowie eine Sonderauststellung die "Weinetikette zwischen Kunst und Kitsch" im Reichensteinhof.
Reichhaltige Sammlungen aus den Bereichen Ur- und Frühgeschichte, Jungsteinzeit und Volkskunde als Zeugen einer bewegten Geschichte finden sich im Otto Berger Heimatmuseum in Bernhardsthal und in Wilfersdorf, sowie im Stadtmuseum Poysdorf.
Dem Thema "Leben mit und an der Grenze" hat sich das Richard Simoncic Museum in Rabensburg verschrieben. Gezeigt werden volkskundliche Gegenstände, Möbel, Textilien und Fotos aus dem Dreiländereck.
Im bedeutendste Erdölfundort Östrrreichs, in Neusiedl an der Zaya, erzählen zahlreiche Exponate und Bildtafeln die Geschichte des Erdölbergbaus und die Schürfung nach dem "Schwarzen Gold".
Dass dazu auch Autos und Traktoren notwendig waren ist wohl selbstverständlich. Im Oldtimer Museum Poysdorf des MSV Veltlinerlands kommen aller Liebhaber dieser und anderer Transportmittel auf ihre Rechnung.
Als letzten Anlaufpunkt für geneigte Betrachter empfiehlt sich das NONSEUM im ver-ruckten Dorf Herrnbaumgarten. Unter den zahlreichen Anlaufstellen für Lebenshilfe, an denen wir mit Ratschlägen bestürmt werden, hat das NICHTSEUM einen besonders aufrichtigen Charakter: Es nützt wirklich niemandem, das aber sehr gewissenhaft und mit aller Liebe.
Das Stammschloss in Wilfersdorf ist Ausgangspunkt für eine Zeitreise durch die beeindruckende Geschichte dieses Fürstengeschlechts. Die jahrhunderte alte Geschichte des Fürstlichen Hauses Liechtenstein mit ihren Wurzeln im Weinviertel und die Zusammenhänge mit den ehemaligen Liechtensteinschlössern knapp an der Grenze in Tschechien, werden in einer Dauerausstellung im neu renovierten Schloss Wilfersdorf präsentiert. Laufende Sonderausstellungen und das Heimatmuseum bieten ein breites Kultur- und Ausstellungsangebot.
Beginnen Sie Ihre "Liechtenstein - Zeitreise" im Schloss Wilfersdorf. Die attraktiv gestaltete Ausstellung zeigt alles Wissenswerte über 850 Jahre Ursprung im Weinviertel. Auf der großen Stammtafel gewinnen Sie einen Überblick über das weit verzweigte Netz des Fürstengeschlechts. Alle, die heute den Namen Liechtenstein führen, stammen von der Wilfersdorfer Linie ab.
Südmähren ist eingetragenes Weltkultur- und Weltnaturerbe der UNESCO. Mit seinen imposanten Schlössern, Schlösschen und Parklandschaften wird es wird für die größte komponierte Parklandschaft Europas gehalten.
Schloss Eisgrub fungierte als Sommerresidenz und ist untrennbar mit dem Palmenhaus verbunden. Errichtet in den Jahren 1843 - 1845 war es das ertse auf europäischem Festland und beherbergt heute eine reiche sammlung an tropischen und subtropischen Pflanzen.
Im 14. Jhdt. erhielten die Liechtensteiner Valtice/Feldsberg. Als sie im 17. Jhdt. zu Reichsfürsten wurden, wurde die Stadt zur Residenz des herrschenden Fürsten. Ins Fürstentum Liechtenstein übersiedelten sie erst im Jahre 1938. Das Schloss, ein mächtiger frühbarocker Bau, gehört zu den bedeutendsten Bauten in Mähren.
Aber nicht nur friedliche Händler reisten an der Bernsteinstrasse, die mächtigen Burgruinen und Stadtmauern zeugen von einer bis in die jüngste Zeit turbulenten Vergangenheit.
Über 30 Museen, Kulturinitiativen und historische Stätten laden zur Erkundung ein!
Vom Gold des Meeres, der Bernsteinstrasse in der Geschichte und Gegenwart und dem Bernsteinzimmer.
Kellergasse an Kellergasse. Presshaus an Presshaus und mehr als hundert Weinbauern. Da wird sich doch der eine oder andere finden lassen, mit dem man die Weltlage, die Güte des Weines und so ganz diskret auch den Preis besprechen kann.
Von Boden und Klima:
Unterschiedlichste Bodenverhältnisse und das trockene pannonische Klima sind ideale Bedingungen für das Gedeihen hervorragender Weine.
Hier gedeihen Weißweine wie Grüner Veltliner, Welschriesling, Weißburgunder, Traminer oder Chardonnay, aber auch bekömmlicher Rotweine wie Blauer Portugieser oder Zweigelt.
Mit dem "Brünnerstraßler" wurde auch ein Weintypus geboren: schlanke, leichte, spritzige, säurebetonte Weißweine, denen die Verwandtschaft zu den ebenfalls hier wachsenden Sektgrundweinen unschwer anzumerken ist.
Altlichtenwarth " Pforakeller "
2144 Altlichtenwarth
02533/801806
Öffnungszeiten: Samstag ab 16 Uhr , Sonn- und Feiertag von 10 bis 12 Uhr und ab 17 Uhr
Herrnbaumgarten Vinetum Weinmarkt
2171 Herrnbaumgarten
02555/2200
Öffnungszeiten: Samstag, Sonn- und Feiertag von 13 bis 24 Uhr
Poysdorf Weinmarkt
2170 Poysdorf, Weinmarktplatz 1
02552/20371
Öffnungszeiten: Montag bis Donnertag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 20 Uhr
Samstag, Sonn -und Feiertag 10 bis 12 Uhr und 13 bis 20 Uhr
Wilfersdorf Schlossvinothek
2173 Wilfersdorf, Hauptstraße 1
Öffnungszeiten: Samstag 17 bis 20 Uhr, Sonn- und Feiertag 15 bis 18 Uhr
02573/3356 oder 3345150664/8770806
Auf rund einem Quadratkilometer Fläche bringen die Poysdorfer den Wein nicht nur praktisch, sondern auch theoretisch unter die Leut’. Da geht es durch verträumte Kellergassen und über Pfarrstiegen, über die Kellergstetten bis hin zum Weinmarktplatz. Dazwischen warten ganze Feuerwerke an Information und Impression, an Humor und natürlich auch die Kostproben. Damit der eine oder andere Weinweltenbummler in romantisch-ausgelassener Stimmung nicht über das Ziel hinausschießt, finden sich „malerische Grenzsteine“ an den Fassaden von Kellern und Häusern. Mehr als 120 Flaschenbilder, eine Art Freilicht-Flaschengalerie, begrenzen das Areal der neuen Wein-Erlebnis-Welt.
Wie kocht man mit Liebe, Phantasie und Mut? Diese Frage stellte Silvia Pilková aus Bratislava/Pressburg an das Dreiländereck Team Rosi Rahming und Brigitte Ertl. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das neue Kochbuch Donauer Rezepte - Wie kocht man mit Liebe - zeigt auf, dass zwei sprachlich unterschiedliche Nationen etwas haben, dass sie verbindet: Die Liebe zu gutem Essen.
Silvia Pilková, die schon seit ihrer Kindheit leidenschaftlich kocht, begleitet Sie vom ersten bis zum letzten Rezept. Begeben Sie sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise mit Krautsuppe, Pressburger Ente mit Wein, Brimsenocken mit Speck, Bublanina, Grenadiermarsch und Wiener Tascherl. Das Kochbuch "Donauer Rezepte - Wie kocht man mit Liebe" 120 Seiten mit Illustrationen, Preis EUR 8,- zuzügl. Versandkosten
Sie bieten im gemütlichen Rahmen Weinviertler Hausmannskost und so mancher gute Tropfen aus der Region kann hier verkostet werden. Gerne werden auch Kellerbesichtigungen bei örtlichen Winzern organisiert.
In jedem der Betriebe liegt für die Gäste aktuelles Informationsmaterial über das touristische Angebot der Region auf. Aber die besten Geheimtipps verrät Ihnen der Wirt ganz persönlich.
Gasthaus Bayer, 2170 Walterskirchen, Hauptpl. 6,
Tel. 02552/2606, gasthaus.bayer@aon.at
Ruhetag: Mo. bis 14 Uhr, Mi.
Gasthaus Neunläuf, 2193 Hobersdorf, Wienerstraße 4
Tel. 02573/25999 neunlaeuf@aon.at , www.neunlaeuf.at
Ruhetag: Mo.
Walddiele, 2163 Guttenbrunn 85
Tel. 02554/85593
Ruhetag: Mo. + Di
Gasthaus Schleining, 2165 Klein Schweinbarth 11,
Tel. 02554/85345
Ruhetag: Mi + Do ab 14 Uhr
Gasthaus Schweng, 2143 Großkrut, Poysdorferstr. 5
Tel. 02556/7344 hotel.schweng@nanet.at
Ruhetag: Di
Gasthof Zesch, 2172 Schratenberg, Kirchenplatz 6
Tel. 02555/2334
Ruhetag: Mi ab 13 Uhr
Das östliche Weinviertel, speziell der Bezirk Mistelbach, ist geprägt durch eine sanft-hügelige Landschaft, sonnendurchflutete Weinrieden und wogende Getreidefelder. Hier im „pannonischen Weinviertel“, findet das Wild ideale Bedingungen für eine stressfreie Lebensweise in freier Natur. Die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und das abwechslungsreiche Nahrungsangebot aus Kräutern und Gräsern sind unmittelbar für den Wohlgeschmack des Wildfleisches verantwortlich.
Wildfleisch, oder Wildbret, wie es in der Fachsprache bezeichnet wird, ist ein hochwertiges Nahrungsmittel, das sich besonders durch leicht verdauliches Eiweiß, einen geringen Fettanteil, einen niedrigen Cholesteringehalt und eine feinfaserige Muskelstruktur auszeichnet.
Der Abschuss von Wild in freier Wildbahn kann als „Urproduktion“ schlechthin bezeichnet werden. Die Tiere sind geprägt durch ihre natürliche Lebensweise, sie erfahren keine Arzneimittelbehandlung und müssen keine langen Transporte über sich ergehen lassen. Außerdem werden die Wildbestände nachhaltig bewirtschaftet, denn es wird nur das geschossen, was auch wieder "nachwächst“.
Die Gastronomie im Weinviertler Dreiländereck lässt sich vorwiegend von den JägerInnen der umliegenden Gemeinden mit frischem Wildfleisch versorgen. Schwerpunktthemen wie Wildbretwochen und Maibockspecials bieten dem Gourmet übrigens nicht nur eine ungewöhnliche Fülle an frischem Reh- und Schwarzwildfleisch, sondern eine breite kulinarische Palette an wilden Genüssen.
Falkenstein, Poysdorf, Herrenbaumgarten - drei Weinorte wie drei Schwestern, die durch den Wein verbunden und dennoch grundverschieden sind:
Genießen Sie verträumt romantische Stunden in Falkenstein. Durchwandern Sie malerisch gelegene Rebhänge, verweilen Sie in der idyllischen
Kellergasse und lassen Sie sich von und der mächtig aufthronenden Ruine bezaubern.
Kommen Sie zu aufregend prickelnden Genüssen nach Poysdorf. Besuchen Sie die
Weinerlebniswelt Vino Versum, verkosten Sie bei versierten Führungen kellerfrischen Weinviertel DAC und lassen Sie sich auf verführerische Sektkreationen ein.
Verschaffen Sie sich Einblick im humorvoll verruckten Herrnbaumgarten. Entdecken Sie im Nonseum hintersinnige Erfindungen, erkunden Sie die bacchantische Unterwelt des Labyrinthkellers und vergessen Sie nicht ihre Einzelsocken am Sockenrundwanderweg aufzukluppen.
Buchen Sie - vorausgesetzt der Charme der drei Schwestern hat sie überzeugt - Ihr detailverliebtes Tages- oder Wochenausflugprogramm unter +43(0) 2552/20 444. Mehr Informationen, Packages und Angebote unter
An der B 49 zwischen Rabensburg und Bernhardsthal finden sich Hallstattzeitliche Hügelgräber, die sogenannten Tumuli. Nach einem Spaziergang empfiehlt sich eine Bootsfahrt am größten Landschaftsteich des Weinviertels in Bernhardsthal oder eine Wanderung durch das Augebiet entlang der Thaya.
Im Osten die Slowakei, im Norden Tschechien und rundum die hügelige Landschaft des Dreiländerecks. Am Südhang dieser Erhebung schmiegt sich Altlichtenwarth, eines jener reizvollen Haufendörfer, denen das nördliche Niederösterreich seinen Charme verdankt. Tradition und Geschichte treffen hier auf modernst betriebenen Weinbau. In der neu renovierten Vinothek "Pforakeller" bietet eine Gruppe junger Winzer - die Weinbaugemeinschaft "Silberfloh" - ihre sortenreinen Qualitätsweine an.
Ob per Rad, per Pedes oder mit dem Auto - viele Wege führen zur Wartberg-Warte in den Großkruter Weinbergen. Hier wurde im Jahre 1911 ein Aussichtsturm als " Frostwehr" errichtet. Nach einem notwendig gewordenen Abriss, entstand im Jahr 2000 nach Originalplänen ein neuer Aussichtsturm.
Vom Schweinbarther Berg mit seinem berühmten
Südmährer Kreuz gegen Norden erhebt sich stolz die Burg zu Nikolsburg/Mikulov und gibt den Blick frei ins südmährische Land, in die Slowakei und sogar bis zum Schneeberg.
Über dem Weinort Falkenstein thront weit sichtbar die Ruine, um 1050 als Grenzfestung erreichtet.
Öffnungszeiten: 1. April bis 31. Oktober, Sa-, Sonn- und Feiertag von 14.00 bis 18.00, Führungen um 15.00 und 16.30 Uhr oder zu anderen Terminen nach Vereinbarung.
Der Garten Europas: Zwischen Lundenburg/Breclav, dem neugotischen Schloss in Eisgrub/Lednice und der Barockresidenz in Feldsberg/Valtice liegt eine bezaubernde Welt aus Parks, Gärten, Teichen und Wäldern, ergänzt durch zahlreiche kleine Bauwerke: von Schlösschen über Kapellen und Kolonnaden bis zu einem Minarett und einer künstlichen Ruine. Die Liechtensteiner, denen das Eisgruber Landgut gehörte, schufen hier die ausgedehnteste komponierte Landschaft in Europa, die zu Recht von der UNESCO in das Verzeichnis des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
Zum Beispiel beim Schloss, das zweifellos die bedeutendste Dominante der Stadt neben dem Heiligen Berg/Svatỳ kopeèek darstellt und unübersehbar an die ruhmreichen Zeiten erinnert, als Nikolsburg faktisch die Hauptstadt Mährens war. Bis heute ist Nikolsburg auch die Hauptstadt des Weinbaus, und dies nicht nur deshalb, weil sie der Region ihren Namen gegeben hat - Weinbaugebiet Nikolsburg - sondern wohl auch deswegen, weil sich direkt im Schloss ein einzigartiges Weinbaumuseum mit einem Riesenfass befindet, in dem der Überlieferung nach schon ein ganzes Orchester einschließlich Kapellmeister Platz gefunden hat.
Durchzogen von einem Netz aus Kanälen, alten Flussarmen und Tümpeln sind diese Wälder eine einzigartige Landschaft und wurde so in die Liste der Konvention von Ramsar eingetragen. Das Gebiet ist reich an Baumpilzen, die die absterbende Biomasse ersetzen und damit zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichts beitragen.