Weitere Informationen - Schoppernau

Höchstes Wanderglück!

Gestalten Sie Ihren Bergurlaub mit geprüften Berg- und Wanderführern! Ein abwechslungsreiches Kinder- und Jugendprogramm sowie erlebnisreiche Gipfel- und Hüttentouren für Erwachsene bereichern Ihren Aufenthalt. Wichtig ist, dass jeder für sich selbst und entsprechend seiner Lust und Freude seinen "Gipfel", sein Ziel auswählt und sich auf den Weg macht.
Fordern Sie unseren ausführlichen Prospekt "Bergsommer 2013" an.

Geführte Erlebniswanderungen

Tour 1
Von Schröcken übers Fürggele (2.145 m) zur Biberacher Hütte

Tour 2
Rund um den Widderstein

Tour 3
Panoramawanderung Annalper Joch (1.997 m)

Tour 4
Alpe Sattelegg - Alpkäsereibesichtigung (1.440 m)

Tour 5
Im Reich der Kräuter

Tour 6
Naturwunder-Wanderung: Argenschlucht - Auer Ried

Tour 7
"alpgang" - eine landschaftliche Zeitreise ...

Tour 8
Auf den Spuren von Franz-Michael Felder

Geführte Bergtouren

jeden Freitag vom 14. Juni bis 11. Oktober 2013 abwechslungsweise:

Biberkopf (2.599 m)

Braunarlspitze (2.649 m)

Hochkünzelspitze (2.397 m)

Zitterklapfen (2.403 m)

Rote Wand (2.704 m)

Die geführten Bergtouren und Erlebniswanderungen sind für Gäste aus Au-Schoppernau in der Bregenzerwald Gäste-Card inkludiert!

 

Spiel, Spass und Abenteuer in der freien Natur lautet das Motto für unsere kleinen Gäste.

Die unberührte Naturlandschaft, das angenehme, gesunde Klima und die vielen Angebote schaffen die besten Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Familienurlaub.

Jeden Dienstag (02.07. - 03.09.13)
Canyoning für Familien, Kids und Teenies

Jeden Dienstag (25.06. - 03.09.13)
Filzkurs für Kinder

Jeden Dienstag (02.07. - 20.08.13)
Kindererlebnis Viehweide

Jeden Mittwoch (10.07. - 04.09.13)
Abenteuertag mit Abseiltraining, wie Kapitän Hook von der Brücke springen, Lagerfeuer, Flying Fox Safari, Klettern uvm.

Jeden Mittwoch (10.07. - 04.09.13)
Kinderprogramm im Kinder-Erlebnisland auf dem Diedamskopf

Jeden Mittwoch (10.07. - 04.09.13)
Wald-Erlebnis

Jeden Donnerstag (18.07. - 22.08.13)
Hüttenzauber und Zauberkräuter

Jeden Donnerstag (11.07. - 05.09.13)
Kinderklettern im Klettergarten

Freitag (12.07./26.07./09.08./23.08.13)
DIDI - Ich will Feuerwehrmann werden

3. Fußballferien (11.08. - 14.08.13)
Hans Weber Fussballschule

Gratis Malbuch!

Alle Gästekinder können sich im Tourismusbüro ein Didi-Malbuch samt Malstiften abholen.

 

Vorsäßhütte

Über 400 Jahre lang stand diese Hütte im Vorsäß Vorderhopfreben in Schoppernau.

Nach ihrem Abbruch im Jahr 2000 wurde sie als Zeugin der Lebens- und Wirtschaftsweise im späten 16. Jahrhundert hier wiedererrichtet. Ein Vorsäß ist die mittlere Wirtschaftsstufe der für den Bregenzerwald typischen 3-Stufen-Milchwirtschaft.

Die Hütte kann während der Saison jeden Freitag von 14:00 - 16:00 Uhr besichtigt werden, zusätzlich Mittwochs 10.07. – 04.09. 2013!

Naturraum Wald

Im steilen Geländeeinschnitt am "Jücklar" stürzt das Wasser ca. 35 m über mehrere Felsbänder auf die Talsohle ab.

Ein Blick schweift in einen eschen- und ahornreichen Schluchtwald. Der Waldgeißbart kennzeichnet diesen kleinflächigen Waldtyp und Gesteinen der sog. Liebsteiner Decke. Die dichten Wurzeln dieser Pflanze verhindern eine Abtragung des Erdreichs. Ein artenreicher Waldsaum mit Vogelbeere, Grauerle, Hasel, Salweide und verschiedenen anderen Sträuchern bildet Richtung Südosten den Übergang vom Wald zur offenen Weidelandschaft.

Kräutergarten

Besonders sehenswert ist der Kräutergarten mit über 180 Pflanzen und Kräutern für Mensch und Vieh. Dazu gibt es jeden Mittwoch eine Führung.

Kneippsche Anwendungen:
Wichtigstes Prinzip bei Anwendungen im kalten Wasser ist ein vorher erwärmter Körper. Arm- und Fußbad daher nie mit kalten Gliedmaßen beginnen!
Armbad (Herzbad, Kreislauf anregend):
Beide Arme tief eintauchen, bis nach ca. 1/2 Minute ein starker Kältereiz - Kribbeln oder Ziehen - im Arm zu spüren ist.
Wassertreten:
Die Füße bei jedem Schritt im "Storchengang" aus dem Wasser heben.
Taulaufen:
Mit bloßen Füßen 2 bis 5 Minuten durch nicht zu niedriges, taufrisches Gras laufen.

"Gesund bleiben und lange leben will jedermann, aber die Wenigsten tun etwas dafür"
Sebastian Kneipp

 

Ein Leben in Schoppernau

Sozialreformer und Literat Franz Michael Felder(1839 - 1869)

Felder - privat
1839 wurde Franz Michael Felder in Schoppernau geboren. Er entstammte dem bäuerlichen Mittelstand, dessen Eigenbesitz zu jener Zeit zu mindestens zwei Dritteln verschuldet war. Felder besuchte eine zweiklassige Volksschule und interessierte sich schon als Schüler für alles Geschriebene. 1861 heiratete er Anna Katharina „Nanni“ Moosbrugger aus Au. Sie war, wie Felder, sehr belesen und schrieb Gedichte. Die Beziehung schildert er in seinen Büchern als sehr harmonisch und liebevoll. Gemeinsam hatten sie fünf Kinder. Nanni starb 1868. Felder folgte ihr wenig später nach. Er starb 1869 mit nur 29 Jahren.

Felder - der Sozialreformer

Der Bauer Franz Michael Felder gilt als erster Sozialreformer Vorarlbergs.

Er versuchte, die damals für viele Bewohner der Region schwierigen sozialen Zustände von Grund auf zu ändern und nahm dabei Anregungen von Lassalle und aus der aufblühenden deutschen Genossenschaftsbewegung.
Um die fast uneingeschränkte ökonomische Vorherrschaft der Käsehändler zu brechen, gründete Felder die erste landwirtschaftliche Genossenschaft.


Gegen Katastrophenfälle richtete er einen Viehversicherungsverein ein.
Zur Hebung der Bildung der Bauern und Handwerker gründete er in seinem Haus eine Volksbibliothek.

Sein genossenschaftliches Reformmodell sollte in der Folge auch auf die industriellen Bereiche Vorarlbergs übertragen werden. Zu diesem Zwecke gründet er mit Freunden die Vorarlbergsche Partei der Gleichberechtigung.

Felder - der Literat

Franz Michael Felder war belesen und selbst literarisch tätig.

Er hatte einige Zeitschriften abonniert, unter anderem die sozialkritische „Gartenlaube“, für die er auch schrieb. Seine Sozialkritik und gesellschaftlichen Utopien hat er in mehreren Romanen, den „Sonderlingen“ und „Reich und Arm“, entwickelt. Vom Tod bereits gezeichnet, verfasste er seine Autobiografie „Aus meinem Leben“. Ein mustergültiges Beispiel historischer Selbstdarstellung, sein reifstes Werk.

Seit 1863 war Felder mit dem Leipziger Germanisten Rudolf Hildebrand befreundet.

Das Andenken an Franz Michael Felder ist in Schoppernau aufrecht. Im neuen Gemeindezentrum ist ihm ein architektonisch und gestalterisch außergewöhnliches Museum gewidmet.

Wer auf Felders Spuren wandern möchte, kann dies, geführt von einer Broschüre und dezenten Tafeln.