Weitere Informationen - Alpbach

Congress Centrum Alpbach

Congress Centrum Alpbach - Alpbach Tirol

Im Jahre 1997 wurde für die Planung des neuen Congress Centrum Alpbach ein tirolweiter Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Von 34 eingereichten Projekten entschied sich die Jury für den Vorschlag der Architekturwerkstatt din a4 (Conrad Messner, Markus Prackwieser, Andreas Scharmer, Othmar Zobl) aus Innsbruck.

Das neue CONGRESS CENTRUM ALPBACH konnte nach nur 222 Tagen Bauzeit fertiggestellt werden.
Gleich einem Bergkristall leuchtet eine spiralförmige angeordnete Galerie von gläsernen Wänden in der Sonne. Von dem in ihrem Zentrum liegenden Freiraum weist ein Lichtkegel in die Tiefe. In den Berg eingebettet, wird im Sinne moderner Achtung der Natur der nach außen erkennbare Eingriff sichtbar gering gehalten un der Energiehaushalt minimiert.

Das Raumkonzept

Der Vielfältigkeit des Bergdorfes Alpbach wurde ein Gebäude entgegengesetzt, das mit einfachen und klaren Elementen Räume schafft.

Die Seminarräume und Säle sind auf 2 Geschosse verteilt und über das Foyer in einen Raum miteinander verbunden. Eine Spirale aus Glas ermöglicht die Sicht auf Alpbach und seine Umgebung. Das Raumkonzept kommt dem typischen Anforderungsprofil der Alpbacher Kongressveranstalter-Plenum und Arbeitsgruppen-entgegen. Neben einem Plenarsaal finden sich fünf Parallelräume mit modernster Technik. Die Foyers können multifunktional verwendet werden: als Empfangsbereich, für Kaffeepausen oder für eine fachbegleitende Ausstellung.

Das Full Service
Unser professionelles Team unterstützt Sie gerne bei Ihrer Kongressorganisation, von der Vorbereitung (fachliche Beratung, Finanzplanung...) bis zur Durchführung (Unterbringung der Teilnehmer, Betreuung vor Ort, Gastronomie, Rahmenprogramme, Transfers...)

Unsere Referenzen

Congress Centrum Alpbach - Alpbach Tirol

1A Installateure, ARGE Alp, Austria Space Agency, Cochlear AG, Deutsches Herzzentrum Berlin, Europäisches Forum Alpbach, Ericsson
European Space Agency, Finance Trainer International, Innungen der Zimmermeister,
Max Planck-Institut, Netzwerk Essstörungen, ÖAGG, ÖVP, Siemens, SPAR, Swarovski, The New Atlantic Initiative, United Nations (UNO)
Universität Innsbruck;

Das Kongressumfeld
Das CONGRESS CENTRUM ALPBACH liegt im Herzen des "Schönsten Dorfes Österreichs". Innerhalb von 5 Gehminuten stehen 900 Gästebetten in Hotels, Gasthäusern und Pensionen zur Verfügung.

CONGRESS CENTRUM ALPBACH
Herr Georg Hechenblaikner
A-6236 Alpbach 246
Tel. 0043-5336-600-100
Fax. 0043-5336-600-200
email: info@alpbach.at

 

Fuggerstube

Ein ganz besonderer Platz in Alpbach ist die Fuggerstube im Hotel Böglerhof.

Alpbach Ausflugsziele Bild Webseite - Alpbach Tirol

Die Fuggerstube ist die älteste Stube des Hauses und stammt aus dem 15.Jhdt. Zu jener Zeit war der Böglerhof im Besitz der Augsburger Fugger, welche in Alpbach Silber und Kupfer abgebaut haben, und diente als Knappenherberge. Die Fuggerstube war der Gerichtsstand des Hauses Fugger und alle wichtigen Amtshandlungen wurden dort beschlossen.

Die Stube ist im Originalzustand erhalten und hat sogar zwei Brände, welche den Böglerhof heimgesucht haben, überlebt. Einzig allein musste die Decke der Fuggerstube aufgrund eines Brandes erneuert werden und stammt aus den 60er Jahren.

Heute ist die, in dunklem Zirbenholz getäfelte, Stube das a la carte Restaurant des Hauses und besticht durch ihr spezielles Flair. Schon beim Betreten der Fuggerstube spürt man die außerordentliche Atmosphäre des 500 Jahre alten Raumes. Genießen Sie außergewöhnliche Momente innerhalb der alten Wände, die die lange Geschichte eines Ortes der Begegnung und des Genusses erzählen.

Weikart Getreidemühle und Brechelstube

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Vor 50 Jahren standen im Alpbachtal noch 25 derartige wasserbetriebene Getreidemühlen und die Bauern mahlten darin gemeinsam das angebaute Getreide. Die ehemalige Stettauer Mühle wurde auf Fundamentresten wieder aufgebaut, um sie für diese und nachkommende Generationen zu erhalten. Das an jedem Mahltag frische Mehl aus gereinigtem Weizen können die Besucher gerne mitnehmen.

Die Brechelstuben dienten zum Rösten von Flachs, um die Halme danach brechen zu können und die inneren Fasern nach viel Weiterbearbeitung zu Leinen zu weben.

Beide Gebäude liegen am mittleren Höhlenweg zwischen Alpbach und Inneralpbach. Erbaut vom Club Alpbach mit Unterstützung der Gemeinde Alpbach. Mahlbetrieb mit kostenloser Besichtigung. An Mahltagen ist auch die Brechelstube geöffnet und dort wird multimedial der Arbeitsvorgang vom Flachsanbau bis zum Leinen weben gezeigt.

Weitere Auskünfte unter
+43 (5336) 5204 oder +43 (664) 4322774

Bauernmusuem

Einige hundert Meter oberhalb der kleinen Kirche in Inneralpbach steht am Waldrand der Bauernhof „Vorder-Unterberg“.

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Der Hof wurde in den Jahren 1636 bis 1638 von heimischen Zimmerleuten erbaut und war bis 1952 bewohnt.

Im Jahre 1975 wurde der Wohnteil des Bauernhofes von der Gemeinde Alpbach gepachtet, die ursprünglichen Einrichtungen sowie die alten bäuerlichen Geräte ergänzt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Herr und Frau Schießling, die Besitzer des Hofes, fungieren nun als Museumsführer und weisen gern auf die Besonderheiten des Bergbauernmuseum hin:

Auf die Bauernstube, in der über den Kachelofen noch das alte Gewand hängt, als hätte der Bauer soeben seinen Rock ausgezogen. Auf die Rauchkuchl mit einer Menge alter Pfannen, Schüsseln und Häferl. In dieser Küche wird heute noch der beliebte und wohlschmeckende Alpbacher Speck geräuchert. Im 1. Stock befinden sich die Schlafzimmer der Eheleute und der Kinder mit wertvollen Alpbacher Kästen und Truhen, zum Teil voll Bettzeug aus dem 18. Jahrhundert, das selbst gewebt, genäht und bestickt wurde. Eine Besonderheit stellt die alte Hauskapelle dar.

geöffnet Ende Mai bis Mitte Oktober
11.00 bis 16.00 Uhr am Montag, Donnerstag, Samstag, Sonntag
Eintritt: Erwachsene: € 2,50 bzw. Schüler: € 1,-
Gruppentarife (ab 10 Personen gültig) pro Person € 2,-

Alpbach 34
Tel.: +43 5336 5607

 

Wer jemals hier war, weiß wovon wir sprechen!

1993 erhielt Alpbach im Rahmen des europäischen Blumenschmuckwettbewerbes der „Entente Florale“ den Titel „Schönstes Blumendorf Europas“ verliehen.

Alpbach Alpbach, das schönstes Blumendorf Bild Webseite - Alpbach Tirol

Wer Alpbach gesehen hat, weiß, warum sich der malerische Ort mit Auszeichnungen wie „Schönstes Dorf Österreichs“ und „Schönstes Blumendorf Europas“ schmücken darf. Die umliegende, herrliche Gebirgslandschaft, die Lage auf einem Sonnenplateau, die gepflegten Häuser im typischen Alpbacher Holzbaustil sowie die gelebte Identität mit lokaler Kultur und Tradition sind die wesentlichen Elemente der Einzigartigkeit des Tiroler Bergdorfes.

Einzigartige Architektur

Der Alpbacher Baustil ist bis über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt.

Alpbach Alpbach, das schönstes Blumendorf Bild Webseite - Alpbach Tirol

Auf Initiative von Kommerzialrat Alfons Moser, Alpbacher Bürgermeister von 1945 bis 1979, beschloss der Gemeinderat im Jahre 1953 die örtliche Bauordnung und verordnete bei Neubauten die Anpassung an den hergebrachten Alpbacher Baustil.
Im August 1983 wurde Alpbach in einem Fernsehwettbewerb des ORF aufgrund des einheitlichen Holzbaustils und des Blumenschmuckes zum „Schönstes Dorf Österreichs“ gewählt.

Das Merkmal dieser alpinen Architektur ist für jedermann sofort erkennbar. Bei allen Häusern in Alpbach darf lediglich das Parterre aus Mauerwerk bestehen, ab dem 1. Stock bestehen alle Häuser aus Holz. Zudem gibt es eigene Vorschriften bzgl. Dachschräge, Dachplatten, Höhe der Gebäude u.ä.!

Die einzige Ausnahme bildet das Congress Center Alpbach - ein Meisterwerk an Design, Ambiente, Funktionalität und hochwertiger Konferenztechnologie. Im Sinn der Bewahrung des besonderen Alpbacher Ortsbildes wurde das Haus in den Berg gebettet und mit einem spiralförmig angeordneten Tageslichtkegel ausgestattet. Die Aussicht von der Terrasse auf das Dorf und die Umgebung ist einzigartig.

Geschichtliches & Wissenswertes

Alpbach Alpbach, schönstes Blumendorf Europas Bild Webseite - Alpbach Tirol

Obwohl der Name Alpbach erst im Jahre 1150 erstmals urkundlich erwähnt wird, erfolgte die Besiedlung bereits vor und um die Jahrtausendwende durch die Bajuwaren.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts fand man am Gratlspitz, Schatzberg und im Luegergraben Kupfer- und Silbererz. Die Handelsfamilie der Fugger aus Augsburg betrieb damals den Erzabbau in Schwaz und Kitzbühel und übernahm diesen auch im Alpbachtal. Der Böglerhof war der Sitz der fuggerischen Verwaltung und des Berggerichtes. Zwei Wirtshäuser gab es bereits damals, den „Böglerhof“ und den „Jakober“, letzteren nur als Branntwein-Schenke. Wegen des zu geringen Ertrages wurde der Bergbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellt.

Aufgrund der Abgeschlossenheit (eine Fahrstraße am Talboden nach Alpbach gibt es erst seit 1926) entstand eine eigene Bau- und Wohnkultur (Alpbacher Bauernmöbel), aber auch das Brauchtum blieb deshalb länger erhalten als in vielen anderen Tälern des Landes.

Tourismus gibt es seit der Jahrhundertwende. Im Jahre 1938 verzeichnete Alpbach bereits 110 Gästebetten. Heute sind es rund 3.300 Betten mit rund 330.000 Gesamtnächtigungen pro Jahr. Der Tourismus ist der Haupterwerb der heimischen Bevölkerung doch noch immer gibt es 105 bewirtschaftete Bauernhöfe, in etwa gleich viele wie vor 100 Jahren.