* Greifvogelflugvorführung
* Burgführung
* 1. Öst. Falknereimuseum,
* Besuch der der Eisriesenwelt inkl. Seilbahn und Führung und Shuttle-Bus,
* Tageskarte für Schwimmbad
* Minigolf,
* Besichtigung der Sieben Mühlen in Pfarrwerfen,
* Eintritt in das Salzburger Landesschimuseum in Werfenweng
* Wanderkarte und Infomappe.
Preise:
Unterkunft im Doppelzimmer pro Person: 3x Ü/F
***Gasthof/***Pension 182,00
**Gasthof/**Pension 152,00
Privatzimmer bzw. Bauernhof Kat. A 149,00
Privatzimmer bzw. Bauernhof Kat. B 131,00
Kinderermäßigung im Zimmer der Eltern: bis 6 Jahre: -50%, bis 12 Jahre -30%.
Dieses Angebot ist nur über den Tourismusverband Werfen, Markt 24, 5450 Werfen, Tel. +43(06468)5388, Fax 7562, info@werfen.at, im Vorhinein buchbar.
*Buchung, Organisation und Abwicklung des Programms;
*Unterbringung der gewünschten Kategorie für 3 bzw. 6 Nächte auf Basis Übernachtung und Frühstück;
*Gepäckstransport von Haus zu Haus während der Wanderungen;
*Wanderpass und Wandernadel;
*1 Paar Wandersocken
7 Tage/6 Nächte:
Gasthöfe/Pensionen EUR 257,00
Privatpension/Bauernhof EUR 207,00
Einzelzimmerzuschlag EUR 48,00
Aufzahlung für Halbpension möglich, Aufschlag EUR 12,00 pro Tag und Person.
7 Tage/6 Nächte:
Gasthöfe/Pensionen EUR 267,00
Privatpension/Bauernhof EUR 217,00
Einzelzimmerzuschlag EUR 48,00
Aufzahlung für Halbpension möglich, Aufschlag EUR 12,00 pro Tag und Person.
Freier Eintritt zu über 180 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, Wanderkarte und Infomappe, Unterkunft im Doppelzimmer, Preise pro Person :
7x Übernachtung/Frühstück im
***Gasthof/Pension*** EUR 356,00
**Gasthof/Pension EUR 286,00
Privatquartier/Bauernhof Kat. A EUR 279,00
Privatquartier/Bauernhof Kat. B EUR 244,00
Unterkunft im Doppelzimmer, Preise pro Person :
14x Übernachtung/Frühstück im
***Gasthof/Pension*** EUR 638,00
**Gasthof/Pension EUR 498,00
Privatquartier/Bauernhof Kat. A EUR 484,00
Privatquartier/Bauernhof Kat. B EUR 414,00
Auf Wunsch kann auch Halbpension gebucht werden. Kinderermäßigung im Zimmer der Eltern. Einzelzimmerzuschlag: pro Tag EUR 5,00. Dieses Angebot ist nur über den Tourismusverband Werfen, Markt 24, 5450 Werfen, Tel. 06468-5388, Fax 7562, info@werfen.at, buchbar.
Buchbar ab 2 Nächtigungen, € 45,--pro Person und Nacht.
Inkludierte Leistungen:
>Begrüßungsprosecco mit süßer Überraschung
>Candlelight-Dinner mit romantischem Burgblick
>Glücksballon
>Halbpension
Ab dem Ende der Jungsteinzeit vor etwa 4000 Jahren, ist nachweisbar, dass der Mensch das Gebiet des heutigen Werfens betreten hat. Funde beweisen, dass in allen Epochen der Raum Werfen besiedelt war und dass bereits unsere Vorfahren die strategisch wichtige Lage an der damals wie heute wichtigen Nord-Süd-Verbindung erkannten. Werfen stand seit Anfang des 8. Jahrhunderts unter der Grundherrschaft der Erzbischöfe, die ebenfalls die Bedeutung der geographischen Lage schätzten. Die Festung Hohenwerfen wurde im selben Jahr wie die Hohensalzburg während des Investiturstreites von Erzbischof Gebhard zu bauen begonnen (1077). 1242 wurde Werfen erstmals als Markt erwähnt. Die Bewohner waren unter der Grundherrschaft der Erzbischöfe "Leibeigene". Das Schlagwort vom "freien Bauern" war für das Spätmittelalter sicherlich nicht zutreffend, was eine fatale geschichtliche Entwicklung nach sich zog. Der Werfener entwickelte durch das naturverbundene, harte, und schicksalsreiche Leben einen eigenständigen Individualismus, wo Freiheit, Tradition und Heimabewusstsein eine Selbstverständlichkeit sind. Diese Charaktereigenschaften, die wichtige lage des ortes und seine Festung zogen nach sich, dass er immer wieder in Unruhen und Aufstände hineingezogen wurde. Was man in den Jahrhunderten zuvor durch Ausbeutung an den Untertanen verbrochen hatte, begann sich zu rächen.
Der Ruf nach politischer Reform entflammten die Bauernkriege, welche der Erzbischof für sich entscheiden konnte (1525/26). Die Unterdrückung führte in die Zuflucht zu heidnischen Ritualen und zum "Kryptoprotestantismus", welche in den Jahren 1671 bis 1681 zu einem der größten Hexenprozesse Europas führte (Zauberer Jackl) und in Folge 17 Malefikaten ihr Leben lassen mussten. Im Jahre 1731 vereinigten sich tausende "kryptoprotestantische" Bauern im Pongau. Zentren war neben Werfen auch Schwarzach, wo mit dem uralten Eidesritual des "Salzleckens" einander geschworen wurde, für den evangelischen Glauben zu leben und zu sterben. Gestorben sind schließlich auch viele bei dieser größten Vertreibung der Salzburger Geschichte. von den mehr als 20000 Portestanten, die 1731/32 ihre Heimat verlassen mussten, kamen viele niemals am Ort ihrer Bestimmung in Ostpreußen an. Mehr als 4100 Werfener verließen damals ihre Heimat.
Werfen stellt sich heute als aufgeschlossener traditions- und gastfreundlicher Ort vor, der die vielen in aller Welt lebenden Nachkommen der salzburgerischen Emigranten einladen möchte zurück in die Heimat ihrer Vorfahren zu finden, um in diesem Ort Besinnung, Freude und Kraft für die Aufgaben der Gegenwart zu suchen. Falls Sie mehr über sich oder Ihre Vorfahren wissen möchten, steht Ihnen das Bezirksarchiv Pongau, Herrn Fritz Hörman im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Verfügung, Tel. +43(0664)73700930. Besonders zu empfehlen ist die Werfener Chronik, welche im Dezember 2007 neu aufgelegt wurde und wo neben der Ortsgeschichte eine umfassende Publikation über die Reformation, Gegenreformation und Emigration 1728-32 erschienen ist. Dieser Beitrag, dem eine alphabetische Liste aller Werfener Emigranten (mehr als 4100 Namen) angeschlossen ist, wurde in 18-jähriger Arbeit von dem in Hessisch Lichtenau beheimateten Wilhelm Rasbieler geschaffen, womit die zentrale Pongauer Protestantenbewegung ausführlichst beleuchtet wird. Die Chronik ist beim Werfener Gemeindeamt, bei Herrn Fuchs erhältlich, Tel. +43(0)6468)52230