Sie wurde zur Grenzverteidigung gegen Böhmen errichtet und steht auf einem Felsen, der von der Thaya umflossen wird. An der schmalsten Stelle befindet sich heute noch die "Böhmische Mauer", eine vorgeschobene Befestigung weit außerhalb der eigentlichen Burg. Bis 1620 war die Wehranlage im Besitz der Freiherren von Hofkirchen, die in der Reformationszeit aber enteignet wurden.
Häufig wechselten dann die Besitzer, der Verlust der Funktion als Herrschaftsmittelpunkt führte zum Ruin der Burg. Die Burg wurde in keinem Krieg zerstört, sondern von ihren Besitzern aufgegeben.
2 Türme sind begehbar. Eine kleine Ausstellung über den Kartographen G.M. Vischer (1628-1696), von dem die ältesten Ansichten der nö. Burgen stammen, rundet das Programm ab.
Der Weitwanderweg 630 führt von Raabs direkt zur Ruine Kollmitz (eine Strecke ca. 1,5 Stunden Gehzeit).
Öffnungszeiten
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Die Ruine Kollmitz ist das ganze Jahr frei zugänglich.
Der Hungerturm in der Vorburg und der Bergfried in der Hauptburg sind gefahrlos begehbar und bieten wunderbare Aussichten auf die Ruine und die Umgebung.
Die beiden Türme sind nur zu den Öffnungszeiten der Jausenstation zu besichtigen. Die Schlüssel erhalten Sie bei der Jausenstation.
Führungen nach Voranmeldung möglich.
Öffnungszeiten der Jausenstation auf der Ruine Kollmitz
(Mai bis Oktober bei Schönwetter):
täglich 10 - 17 Uhr, in den Sommermonaten bis 18 Uhr
Martina Rieder Tel. 0664/ 46 15 881
Mit der NÖ Card gratis zu besichtigen!
Kontakt
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Verein zur Erhaltung der Ruine Kollmitz
Mag. Erich Kerschbaumer
Kollmitz
3820 Raabs a. d. Thaya, Österreich