Die Seeforelle zählt zum Urbestand und war der häufigste Nutzfisch. Seit den 70er Jahren ist der Bestand stark zurückgegangen, daher versucht man seit einigen Jahren mit großem Aufwand den natürlichen Fischbestand sowie die Seeforellenpopulation wieder aufzubauen - und der Erfolg gibt uns recht. Dafür wurde die Agrargemeinschaft mit dem "Umweltpreis des Landes Kärnten" ausgezeichnet. Heute leben 22 Fischarten im Weissensee. Dem Angler wird eine Fischwaid geboten, die an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen ist. Zu den beliebtestens Fängen zählen die Seeforelle, Renke, Hecht, Karpfen Schleie, Zander uvm. für Angelprofis
DER HECHT
Der erste Besatz erfolgte 1949. Seit dem hat sich ein guter Bestand entwickelt.
Es werden jedes Jahr zwischen 500 und 1000 Stück entnommen. Bevorzugte Angelmethode ist das Schleppangeln. Durch Schwemmholz, umgestürzte Bäume und Holzpflöcke im See hat der Hecht optimale Unterstände und man ist beim Schleppfischen echt gefordert. Die große Sichtweite dieses klaren Bergsees macht die Hechte natürlich noch misstrauischer und man sollte den Hechtfang nur frühmorgens oder abends ausüben, wenn noch Ruhe am See herrscht.
DER ZANDER und DIE REINANKE (RENKE, MARÄNE)
Der Zander wird eher selten gefischt, aber dieses Prachtexemplar muss ich Ihnen einfach zeigen.
DIE RENKE - wurde 1934 eingesetzt, aber erst 50 Jahre später entdeckte man, dass sich ein sehr guter Coregonenbestand entwickelt hat. Heute werden jährlich bis zu 5000 Stück entnommen. Gefangen werden sie ausschließlich mit der Nymphenhegene durch Schwimmerfischen oder Renkenzupfen. Einen guten Fangplatz zu finden ist keine Schwierigkeit, da sie sich eigentlich überall aufhalten. Im Frühjahr sind sie im Uferbereich, wenn es wärmer wird, ziehen sie sich in die Tiefe zurück. Wenn Sie die richtigen Nymphen an der Hegene haben, dann werden Sie besonders in der Abenddämmerung ziemlich sicher einige Renken fangen.