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Schleifstein

DER SCHLEIFSTEINABBAU IN GOSAU

Salz hatte man gesucht, aber nicht "weißes Gold" sondern ein anderer Schatz wurde in der frühen Neuzeit unterhalb des Plassens gefunden.

Die am sogenannten "Löckermoos" auf der Ressenalm gelegenen Schleifsteinbrüche liegen auf ca. 1350 m Höhe. Sie waren lange Zeit - ähnlich wie der Salzbergbau - eine wichtige Erwerbsquelle der Gosauer Bevölkerung. Heute erinnern noch die idyllischen "Steinhauerhütten" an das florierende Gewerbe.

HARTE ZEITEN

Bereits 1563 schlossen sich die Gosauer Schleifsteinhauer zu einer Innung zusammen, die sich vier Jahrhunderte lang bewähren sollte.

Mit dem Fortschreiten des 20. Jahrhunderts ging es mit dem Gewerbe aber dann recht bald bergab. Waren es zur Zeit der Monarchie noch 20 - 25 Waggonladungen, die jährlich verkauft werden konnten, so waren es zwei Jahrzente später nur noch 70 Prozent davon und in den sechziger Jahren gar nur noch drei bis vier Waggons jährlich. 1969 jedenfalls stellte das genossenschaftliche Unternehmen seine Tätigkeit offiziell ein.

WEITER GEHT'S

Ganz ist es mit dem Gosauer Schleifsteinabbau aber Gott sei Dank nie zu Ende gegangen.

Da war der letzte hauptberufliche Steinhauer Johann Pomberger, der ab 1969 noch für einen relativ kleinen Kundenstock produzierte. Seit 1989 gibt es wieder mehrere Steinhauer, die das alte Gewerbe - allerdings nebenberuflich - aufrecht erhalten. Und über mangelndes Interesse an ihren Produkten können sie nicht klagen.
Interessierte, Einheimische und Gäste, können im Zuge der Gosauer Kulturwochen mehr über den Schleifsteinabbau erfahren. (Siehe Veranstaltungen)
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