Was ist das eigentlich? Es ist eine uralte ökonomische Einrichtung der heimischen landwirtschaftlichen Groß- und Kleinbetriebe. Die Schafe werden im Frühjahr einfach in den Wald getrieben. Dort weiden sie den ganzen Sommer über und grasen die frei zugänglichen Wiesen in der Natur ab.
So erledigen sich gleich zwei wirtschaftliche Faktoren von alleine. Die Landschaftspflege und die fast kostenlose Ernährung der Haustiere.
Im Herbst werden die Schafe von den Bauern wieder gesucht und zusammen getrieben.
Von der Einzäunung beim Bauern "Triamer" werden dann die am Ohr markierten Schafe "ausgerufen" und jeder Besitzer holt sich sein Tier und bringt es nach Hause. Diese Tradition besteht schon seit 200 Jahren. Sie wird von jeder Generation übernommen und heute noch gehegt und gepflegt.
Ein solches Schauspiel darf man nicht verpassen!
Den Brauchtum der kleinen Orte hautnah miterleben und mitfeiern, das wird in ewiger Erinnerung bleiben!