Metallsammlung 1916:
Nicht nur Kirchenglocken wurden eingefordert, auch jeder entbehrliche
Hausrat aus Metall mußte von der Bevölkerung geopfert werden.
Die Ostansicht des Karners(Aufnahme 1911)
zeigt die bis 1942 bestehende Krämerei.
Im Keller der Kapelle sind noch zwei romantische Bögen erhalten.
Das oberste Geschoß weist ein reich gegliedertes Kreuzrippengew.
auf, ein Juwel ist das spätgotische Portal an der Nordseite.
Die kath. Pfarrkirche ca. 1895.
Die Gründung einer Kirche auf dem Thingplatz der alten
Riedmark erfolgte bereits im 9.Jhdt.
Ab 1180 wird die Kirche in Urkunden als Galluskirche bezeichnet.
Das Gebiet der ehemaligen Großpfarre Gallneukirchen, die im 12.Jhdt.
bis an die Grenze Böhmens reichte, umfaßt heute neben Gallneukirchen
noch dreizehn weitere Pfarren.