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Enzesfeld - Lindabrunn


Advent-Treff Enzesfeld Mit dem im Frühjahr 2001 völlig neu gestalteten "Platz der Menschenrechte" vor der Volksschule erhielt Enzesfeld zum ersten Mal ein Ortszentrum.

Zwar muss der Platz aufgrund der historisch gewachsenen Struktur des Ortes ein Verkehrsknoten bleiben, er soll aber trotzdem gleichzeitig zu einem Ort der menschlichen Begegnung werden. Ihren Beitrag dazu leistet die Litfass-Säule der Sparkasse Pottenstein genauso wie der Advent-Treff, gestartet 2001 mit 2 Hütten, fortgesetzt 2002 bereits mit 6 Hütten und 20 Teilnehmern sowie einem attraktiven Rahmenprogramm. Die Volksschule selbst wurde zwischen 1995 und 2000 zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum außen und innen von Grund auf renoviert. Im Jahre 1900 schenkte nämlich der damalige Gutsbesitzer, Baron Nathaniel von Rothschild, der kleinen und armen Bauerngemeinde Grundstück, Gebäude und Einrichtung. Einen besonderen Aufputz des Platzes bildet der große Adent-Kalender in den Fenstern der Volksschule.



Cover der CD Elisabeth Sehnal und Manfred Digruber kamen 1987 auf der Suche nach einem alten Bauernhaus nach Lindabrunn.

Hier erwarben sie ein Anwesen und renovierten es. Die beiden sangesfreudigen Zuzügler taten sich sehr bald mit dem Bauern und Weinhauer Franz Kelovitz zum "Lindabrunner Dreig´sang" zusammen. Bei der Präsentation des kleinen Bildbandes "Enzesfeld und Lindabrunn in alten Ansichten" im Herbst 2001 waren auch Franz Schwarzott mit der sterischen Knöpferl-Harmonika und Leopold Steiner mit seiner Zither eingeladen, die sich daraufhin mit Franz Kelovitz (Gitarre) zur "Lindabrunner 3er-Musi" zusammentaten. Bald entstand die Idee der Produktion einer CD, die mit Hilfe der Volkskultur NÖ realisiert wurde. Die CD widmet sich in erster Linie dem Liederschatz der Pecher. Sie soll der Nachwelt zeigen, wie bei uns bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein gesungen und gespielt wurde.



Faschingsumzug Alljährlich am Faschingsamstag veranstaltet der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein einen Faschingsumzug. Am frühen Nachmittag treffen die Teilnehmer am Platz der Menschenrechte vor der Volksschule ein. Begleitet vom Musikverein Hirtenberg und vielen verkleideten und unverkleideten Narren bewegt sich der Zug dann Richtung Lindabrunn, wo in den Heurigen und Gasthäusern fröhlich weiter gefeiert wird. Aber auch während des Marsches ist für Speis und Trank reichlich gesorgt. Das Foto zeigt die Frauen der SPÖ Enzesfeld-Lindabrunn als "Rote Hexen von Enzesbrunn und Lindafeld".










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