150 Bilder und Schüttbilder, rund 75 Grafiken, 80 Messgewänder, 80 Schreine und etwa 500 Fotografien und ausgewählte Videos, die die zahlreichen Aktionen von Hermann Nitsch dokumentarisch festhalten, erwarten die Besucher.
Nitsch selbst hat sich mit seinem eigenem Museum einen lang ersehnten Traum erfüllt. "Nitsch fasste bereits in jungen Jahren einen Plan der langsam reifte, weiß Kunsthistoriker und Nitschkenner Wieland Schmied. Die Realisierung des Orgien-Mysterien-Theaters im Jahr 1999 war ein Höhepunkt im Leben des Hermann Nitsch. Es ist seine Liebe zum Weinviertel, zu den Kellergassen und Weinkellern, den Kornfeldern und den Sonnenuntergängen, der unverwechselbaren und unverdorbenen Landschaft die ihn im Schloss in Prinzendorf sesshaft werden ließen. "Für mich ist das Weinviertel der Mittelpunkt der Welt. Es ist eine Identität zwischen dem Landstrich, den ich liebe, und den Werken, die ich geschaffen haben, entstanden", so Nitsch über sich, seine Heimat und sein Werk.