Allgemeines Die Marktgemeinde Senftenberg, hervorgegangen aus den ehemals selbständigen Gemeinden Senftenberg, Imbach, Priel, Senftenbergeramt und Reichaueramt, zählt derzeit 1971 Einwohner, rund 730 Häuser und umfasst ein Gebiet von 35 qkm.
Der Ort erstreckt sich über das untere Kremstal und schließt die begleitenden Hochflächen ein. Demgemäss ist der landschaftliche Charakter des Gemeindegebietes von überaus reizvollen Gegensätzlichkeiten geprägt. Das Bild zeigt den Unteren Markt mit der Burgruine.
Lage Senftenberg liegt in einer Biegung des Kremstales, dort wo es am schönsten und romantischsten ist. Ein wenig verträumt, ein wenig verwinkelt und sehr, sehr liebenswert. Gaststätten, Heurige und die freundliche Bevölkerung sorgen für das leibliche Wohl und die gesellige Unterhaltung.
Weinbau Der Terrassenweinbau in Senftenberg hat Geschichte, die Gemütlichkeit beim Verkosten der Weißweine, wie Urgesteinsriesling und Grüner Veltliner, hat Tradition.
Als Bekenntnis zum Qualitätsprinzip wurde der "Kremstaler Konvent" gegründet.
Essen und Trinken Ein edles Tröpferl verkosten, im romantischen Heurigenhof die Hauerjause, oder in gemütlicher Atmosphäre der Gasthäuser bodenständige Spezialitäten genießen - nehmen Sie sich Zeit, Land und Leute kennen zu lernen.
Der Imbacher Bauernmarkt Im alten Presshaus des ehemaligen Klosters findet jeden Samstag, jeweils von 9 Uhr bis 12 Uhr, der Imbacher Bauernmarkt statt.
Sport Für sportlich ambitionierte Gäste steht am Imbacher Pfeningberg eine professionelle Motocross-Strecke zur Verfügung. Wir bieten damit die in weiter Umgebung einzige Motocross Piste an.
Die Imbacher Orgel Die Orgel der Pfarrkirche Imbach stammt aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts. Sie ist eine der wenigen erhaltenen Instrumente dieser Zeit in Österreich. Eine werkgerechte Restaurierung legte Wert auf die Erhaltung bzw. Wiederherstellung des ursprünglichen Klangcharakters.
Versöhnungskapelle Imbach Die auf dem ehemaligen Burgberg im Jahre 1999 errichtete ökumenische Kapelle soll dem friedlichen Zusammenleben der Menschen verschiedener Konfessionen dienen. Der Zugang gegenüber der gotischen Hallenkirche ist als Meditationsweg mit 12 künstlerisch gestalteten Marterln ausgeführt. Diese einmaligen Darstellungen weisen auf die Konflikte der Weltreligionen hin.
Ruine Senftenberg Der malerische Blickpunkt des Ortes ist die auf steilem Felsen gelegene Burgruine Senftenberg mit wuchtiger Schildmauer und mächtigem Bergfried.
Die großteils naturbelassene Landschaft, der Waldgürtel rund um den Ort und lauschige Platzerl am Ufer des Kremsflusses sorgen für einen ruhigen Urlaubsaufenthalt in guter Luft und herrlicher Umgebung.
Heuriger, Buschenschank Die Bezeichnungen meinen dasselbe, ein Lokal, in dem Eigenbauwein ausgeschenkt wird. Und zwar nicht das ganze Jahr über, sondern übers Jahr verteilt immer wieder tage- oder wochenweise.
Einer der Urväter des Heurigen war der römische Kaiser Probus, der während seiner Regentschaft in den Jahren 276 bis 282 den Weinbau auch in den Provinzen erlaubte. Kaiser Josef II. gestattete am 17. August 1784 "jedem die Freiheit, die von ihm selbst erzeugten Lebensmittel zu verkaufen und auszuschenken". Das war der Beginn jener Heurigenkultur, wie wir sie heute kennen.