Das Schloss Pöggstall wurde im 13. Jhdt. ursprünglich als Wasserburg erbaut. Erweiterungen und Umbauten im 15. und 16. Jhdt. (unter der Herrschaft der Rogendorfer).
Aus der Zeit der Verwandlung der Burg zum Schloss stammt das Rondell, das runde, mächtige, vom Schloss getrennt stehende Vorwerk.
Das Rondell ist eine kulturhistorische Rarität in Pöggstall.
Der neu gestaltete Schlossgarten mit verschiedenen Prangersäulen u. anderen steinernen Zeugen der Vergangenheit sowie der idyllische Schlossteich laden zum Ausspannen ein.
Ausstellungen im Schloss Pöggstall
Die einzige im Original erhaltene Folterkammer Österreichs.
Neben der Folterkammer als Zeugnis alter Gerichtsbarkeit dokumentiert eine Außenstelle des Niederösterreichischen Landesmuseums im "Museum für Rechtsgeschichte" Strafmethoden durch die Jahrhunderte: Pranger und Richtschwerter, Streckleiter und weitere Foltergeräte werden unter anderem gezeigt.
Das Museum für Rechtsgeschichte ist 2008 und 2009 wegen Umbauarbeiten geschlossen, geplante Wiedereröffnung ist im Jahr 2010.
Friedlicher ist zweifelsohne das Heimatmuseum (mit Landwirtschaftlichen Geräten, sakralen Gegenständen Waffen, Werkzeugen usw.), das zusammen mit der Folterkammer bei Führungen besichtigt werden kann.
Die Dokumentation des Malers und Grafikers Franz Traunfellner beinhaltet eine Restrospektive auf das Werk des großen Künstlers, der im Jahr 1986 verstarb. In Holzstichen, Radierungen und Lithographien hielt er vor allem die Landschaften und Menschen des Waldviertels fest.
Beginnen Sie auch hier Ihre Wanderung am Traunfellnerweg! (Nr. 64)
Imkermuseum:
Mit lebenden Bienen und einem Schaubienenstock.
Bei Führungen: Anmeldung unter 0664/1618944
Rogendorfer Ausstellung:
Das Leben des bedeutendsten Herrschergeschlechts von Pöggstall sowie deren ruhmreiche Taten werden beschrieben.
Bemerkenswerte Grabsteine der Rogendorfer können Sie noch heute in der Kirche "St. Anna im Felde" besichtigen.
Franz Traunfellner Dokumentation
Sonderausstellung:
Melodie und Rhythmus einer Landschaft