Freistadt ist im Kern eine Stadt der Gotik. die Zeit hat natürlich das mittelalterliche Gesicht vielfach verändert. Es haben sich aber noch Gebäude und Baudetails aus der Gotik bis in unsere Zeit erhalten.
Unten stehend finden Sie einige Informationen zu den gotischen Kirchen.
KATHARINENMÜNSTER:
Die Pfarrkirche oder das "Katharinemünster" ist die einzige fünfschiffige Basilika in Österreich. Sie wird 1288 erstmals urkundlich erwähnt und war ursprünglich eine dreischiffige, flack bedeckte, romantische Basilikia. Im 14. Jhdt. erhielt sie die gotischen Gewölbe und Strebepfeiler.
GOTISCHE LIEBFRAUENKIRCHE:
Die Liebfrauenkirche vor dem Böhmertor wird 1345 zum ersten Mal als Spitalskirche erwähnt. Sie brannte 1361 ab, wurde wieder aufgebaut und 1422 von den Hussiten wieder zerstört. Um 1450 erfolgte der Bau der jetzigen Kirche. Bei der vor allem der lichtdurchflutete Chor bemerkenswert ist. Im Chor steht die spätgotische Totenleuchte aus dem Jahr 1484.
JOHANNESKIRCHE:
Die Johanneskirche im Süden der Stadt ist ihrer Bausubstanz nach die älteste Kirche der Stadt. Sie zeigt noch romanische Einflüsse und diente als Taufkirche. 1385 hat der Freistädter Bürger Hans der Taschner den Chor und die Einbauten im Chor gestiftet, sein Grabstein steht im Chor.
KALVARIENBERG-KIRCHE:
Diese gotische Kirche befindet sich in St. Peter bei Freistadt und wurde erstmals urkundlich zwischen 1241 und 1276 erwähnt. St. Peter war eine Friedhofskirche der Stadt Freistadt. Die Kalvarienbergkirche wurde als Gruftkapelle der Familie Zinispan um 1370 erbaut. Der Kreuzweg nach Freistadt wurde zwischen 1838 bis 1840 geschaffen.
Weitere Informationen zu den Gotischen Kirchen entnehmen Sie bitte dem Folder "Erlebnis Mühlviertler Gotikstrasse". Erhältlich beim TVB MV Kernland.