Die frühere Milchgenossenschaft gegenüber der Kirche in Ketzelsdorf ist in der ursprünglichen Form als Museum erhalten. Hier wurde die Milch täglich von den Bauern übernommen, an die Haushalte verkauft, zu Butter verarbeitet oder mit der Bahn weiter transportiert. Um 1900 gab es eine Röhrenkühlung die mit Brunnenwasser betrieben wurde. Für die Einlagerung und den Transport hatte man Eisschollen verwendet, die im Winter aus dem Ortsteich geschlagen und im "Eiskölla" gelagert wurden.
In der Milchkammer mit der Kuh auf "Du und Du", beim Wettmelken, Butterrühren und bei der Verkostung.
