Sie bietet durch ihre ökologischen Nischen einer Vielzahl von Lebewesen genügend Raum zum Überleben und begünstigt so deren Artenreichtum. Das beweist das Auftreten der Zwergohreule, die Ende April aus den Savannen Afrikas in die Region Rosalia kommt, um hier zu brüten. Die natürliche Waldbedeckung des Rosaliengebirges stellen größtenteils Buchenwälder, aber auch Fichten und Rotföhren dar. Einzigartig im Burgenland ist der kleinflächige, jedoch natürliche Bestand von Schwarzföhren, der direkt an der Oberkante eines stillgelegten Steinbruchs bei Forchtenstein zu finden ist.
Die Wulka entspringt ebenfalls im Rosaliengebirge, gleich unterhalb der Rosalienkapelle und ihr Lauf ist für die Fruchtbarkeit des Wulkatales bis hin zum Neusiedlersee seit jeher von größter Bedeutung.
Einige Kilometer östlich von Mattersburg liegt das Landschaftsschutzgebiet Marzer (Rohrbacher) Kogl. Am Fuß des vom Schattendorfer Wald begrenzten Schutzgebietes schmiegt sich das Naturschutzgebiet Rohrbacher Teichwiesen in die Landschaft, dessen Kernzone ein Teich mit großem Schilfbestand ist. Der Koglberg stellt einen typischen Trockenrasen am Hang ganz oben, bis zur Feuchtwiese, mit all seinen botanischen und zoologischen Kostbarkeiten dar.
Die weiche Hügellandschaft der Region Rosalia gewährt durch ihre ökologischen Nischen zu jeder Jahreszeit abwechslungsreiche Lebens- und Erholungsräume für eine Vielzahl von Lebewesen, daher wurden weite Teile auch als Naturpark ausgewiesen. Kastanienhaine, Wein- und Obstkulturen sowie weitläufige Streuobstwiesen prägen die Landschaft. Spaziergänger wie Sportbegeisterte aller Art finden hier ein intaktes Umfeld für Spaß und Bewegung in der Freizeit.