Die Gründe dafür sind das pannonische Klima und die fruchtbaren Braunerdeböden mit Lößuntergrund. Mit seiner dunklen, rubinroten Farbe, seinem feinen Duft nach Brombeeren und dem fruchtigen Geschmack fasziniert der hier gekelterte "Blaufränkische" den Genießer. Die Winzer kredenzen jedoch gerne aus ihrer Sortenvielfalt vom Zweigelt, dem Cabernet Sauvignon über den Chardonnay, Pinot Blanc und Welschriesling ein Glas ihren Gästen.
Spitzenwinzer der Region haben sich zur VINUM ROSALIA zusammengeschlossen und präsentieren ihre Weine gemeinsam. Zahlreiche Prämierungen in der internationalen Weinszene sind der Lohn gewissenhafter Arbeit.
Den Wein mit allen Sinnen zu erleben - das ermöglicht die Kellerei "Domaine Pöttelsdorf" in ihrer Weinerlebniswelt.
Die Domaine Pöttelsdorf zählt mit ihren mehrfach preisgekrönten Rotweinen - Gold für Attaché 2001 und Silber für Vanessa 2001 auf der Vinalies Internationales in Paris 2004 sowie Silber für Attaché 2001 und für Vanessa 2001 auf der Monde Selection in Brüssel 2004 - schon lange zu den weltbesten Weingütern.
Genießer überzeugen sich bei einer kommentierten Weinverkostung von den Pöttelsdorfer Qualitätsweinen und finden hier auch alles rund um das Thema Wein: Gläser, Weinbücher und viele andere schöne Accessiores.
Der Urlauber merkt schnell, dass das die Aufforderung zur gemütlichen Rast in einem Weinbaubetrieb ist. Neugierig geworden, fragen wir bei unserer Einkehr den freundlichen Weinbauern nach dem Ursprung des grünen Fingerzeigs:
…schon Kaiserin Maria Theresia – oder war es doch Joseph II.? – hat den Weinbauern gestattet, das von ihnen selbst hergestellt Produkt, den Wein, auszuschenken. Um jene Häuser zu kennzeichnen, in denen ein solcher Ausschank stattfindet, wurden diese mit einem „grünen Buschen“ gekennzeichnet.
Nein, nicht IRGENDEIN Nadelgehölz wurde dafür verwendet, es mussten die Zweige der Föhre sein! Die Farben der daran befestigten Bänder – weiß und rot – geben Auskunft über das Angebot – nämlich Weiß- oder Rotwein.“
Manchmal wird auch ein grüner Kranz verwendet, leuchtet die eingearbeitete Glühbirne ist der Heurige für Gäste geöffnet.
Längst dürfen Weinbauern nicht nur Wein ausschenken, auch das passende Speisenangebot halten sie für Gäste bereit. Und wenn’s heute ein paar Kalorien zu viel waren, dann kann man diese morgen bei einer Wanderung oder einer Radtour durch die Region Rosalia rasch wieder loswerden!