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ARGE Textilstrasse


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Geschichte ALTE TEXTILFABRIK


Gebäudekomplex aus dem 16. Jhdt.
Zusammen mit Teich, Park und Garten stellen die Gebäude eine für die frühe Industrialisierung typische Herrenhaus-Fabriksanlage dar.
Der Gebäudekomplex, um 1900 aus Fabriksgebäuden, und Herrenhaus (sein vierfaches Walmdach ist das Einzige im gesamten deutschen Sprachraum), Mühle, Säge und landwirtschaftlichen Nutzbauten bestehend, liegt etwas ausserhalb der Stadt am Lainsitzfluß. Schon im 16. und 17. Jhdt. herrschaftliche Mühle und Hammerwerk, von 1689 bis 1866 Papiermühle und seit 1867 als Textilfabrik genutzt, weist er eine lange Tradition als industrieller Standort auf.


Papiermühle/Modewarenfabrik
Die einzigartige Dachkonstruktion, es handelt sich um einen zweigeschossigen Dachboden, diente zum Trocknen der Papierbögen.
Ab 1867 im Besitz der Firma Hackl & Söhne, die ihre Modewarenfabrik 1843 in Wien, Webgasse 20, gründete, fanden hier mehr als 500 Fabriks- und Heimarbeiter/innen Arbeit. In den Gebäuden befanden sich Websäle, Färberei, Druckerei und Appretureinrichtungen sowie die Entwurfsabteilung und natürlich der Kontor (Büro).


Teich, Park und Garten
Der Waschhausteich, die Garten- und Parkanlage vervollständigten den Gesamteindruck der Anlage.
Neben der Landwirtschaft bot auch der im englischen Stil errichtete Park sowie der französische Garten mit seinen dazugehörigen Glashäusern Arbeitsplatz für einen Gärtner und 3-4 Hilfsgärtner das ganze Jahr über.







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