"Die Perle des Strudengaus" wird das Donaustädtchen Grein von Dichtern genannt. Im Mittelalter als das "goldene Städtchen" weithin bekannt, bezaubert Grein heute mit seinem nostalischen Charme, historischen Sehenswürdigkeiten, Kulturhighlights, Rad- und Wanderwegen und kulinarischem Angebot.
Das Hist. Stadttheater Grein (1791) ist als ältestes weltliches Theater Österreichs zweifellos eine Sehnswürdigkeit von europäischer Bedeutung.
Ein liebenswürdiges "Stil-Gemisch" bestimmt die Inneneinrichtung. Eine Einmaligkeit stellen die Sperrsitze dar. Mit dem Abort - nur durch einen Vorhang abgetrennt - von dem man der Aufführung beiwohnen konnte, und dem Gemeindekotter zählen die Sperrsitze zu den vielbestaunten Kuriosa des Theaters.
Schloss Greinburg wacht seit mehr als 500 Jahren majestätisch über die Stadt Grein und den Strudengau.
Es ist das älteste Wohnschloss Österreichs und beeindruckt durch Eleganz und Größe seiner historischen Festräume: prachtvoller Akadenhof, imposanter Rittersaal und die Schlosskapelle. Einzigartig ist die mit Donaukieseln ausgelegte Sala terrena und das Diamantgewölbe.
OÖ Schifffahrtsmuseum
Die Stadtpfarrkirche Grein, ein spätgotischer Bau, ist dem Hl. Agidius geweiht. Das Altarbild von Bartolomeo Altomonte stellt den Hl. Ägidius mit der Hirschkuh dar. Beim südlichen Seitenausgang befindet sich ein spätgotischer Grabstein mit dem Hochrelief des Siegmund Prüschenk, Graf von Hardegg und Erbauer der Greinburg.
Gottesdienste: Sonn- und Feiertage 7 und 10 Uhr
Der unversehrte Stadtplatz mit seinen Renaissance-, Barock- und Biedermeierhäusern ist ein beredtes Zeugnis jener Zeit, als die Lotsen von Grein die Flöße und Schiffe durch die Schifffahrtshindernisse im Bereich von Grein führten und die Grundlage für den Wohlstand des Bürgertums bildeten.
Der Brunnen stammt aus dem Jahr 1872. Die Greiner Bürger setzten dem Grafen Leonhard Helfrich Meggau - er war Besitzer der Greinburg und vielfältig sozial engagiert - ein steinernes Denkmal.
vor der Donaufront des neuen Rathauses, in den Urkunden als "Gigerlitzbrunnen" bezeichnet, der Brunnen wurde vom italienischen Steinmetzmeister Spozzi um 1636 errichtet. Die in den Brunnen geworfenen Geldstücke sollen dem "Spender" eine glückliche Wiederkehr nach Grein verheißen.
An der Donau wurde seinerzeit vor einem ehemals gefährlichen Stromhindernis - dem Schwalleck - das Halterkreuz errichtet. Es erinnert an die wundersame Rettung eines Hirtenbuben (Halter) aus den Donaufluten.
Die gefaßten Plastiken, lebensgroße Figuren des Gekreuzigten, der beiden Schächer, sowie der drei Assistenzfiguren, Hl. Maria, Hl. Magdalena und Hl. Johannes sind von gutem spätbarockem Ausdruck.
Petroglyphen am Kalvarienberg, in Granit gemeißelte Nachrichten vorschristlicher Kulturen. Informationen über unsere Zeit in einer einfachen Symbolsprache in Stein dauerhaft festgehalten, geschaffen von dem Mostviertler Bildhauer Miguel Horn.
Dieser einzigartige Zeitmesser, des Greines Werner Riegler, ziert seit 1993 das Donauufer im bereich des Esperantoplatzes. Es handelt sich um eine Äquatorialsonnenuhr, bei der der Schatten eines erdachsenparallel gespannten Drahtseils auf eine Skala fällt. Es ist möglich die Zeit mit einer Genauigkeit von rund zwei Minuten abzulesen.