1989 erfolgte der Erwerb der am Pöstlingberg befindlichen maximilianischen Befestigungstürme am Pöstlingberg durch die LINZ AG (vormals ESG).
Einer dieser Türme fand als Bergstation der Pöstlingbergbahn Verwendung und in einem weiteren wurde mit der Grottenbahn eine Märchenwelt geschaffen, die Besucher aller Altersgruppen gleichermaßen begeistert und im Laufe der Jahre zu einer Fremdenverkehrsattraktion geworden ist. Ein elektrisch angetriebener Zug mit Drachenkopf und Darstellungen aus dem Zwergenreich wie "Der Besuch beim Zwergenkönig" oder "Die Schneckenpost" sowie die dritte Fahrt mit dem Drachenzug, wobei die Grotte im Lichterglanz erstrahlt, bildeten die Höhepunkte.
Getreue Nachbildung des Linzer Hauptplatzes
Im Jahr 1936 erweckte die getreue Nachbildung des Linzer Hauptplatzes das Kellergewölbe der Grottenbahn zum Leben.
Doch die Geschehnissen des 2. Weltkrieges ließen auch die Märchenwelt nicht unberührt. Sie wurde im Jahr 1945 von einer Fliegerbombe schwer beschädigt. Man entschloss sich, diese Attraktion wieder aufzubauen und so wurde die Bildhauerin, Frau Prof. Friederike Stolz, mit der Neuschaffung der Zwergenwelt beauftragt. Bereits im Jahr 1948 konnte die Grottenbahn wieder eröffnet werden. Zum Hauptplatz konnten nun auch lebensgroße Märchendarstellungen in den Seitengassen bewundert werden. 1993 entschloss sich die Unternehmensleitung zur Einführung von Erlebnistagen. An diesen Tagen werden zusätzliche Attraktionen für Groß und Klein angeboten.
Erweitertes Angebot
Im Jahr 1994 wurde das äußere Erscheinungsbild der Grottenbahn neu gestaltet und mit Saisonbeginn 1995 fertiggestellt.
Im neuen Kassenraum wurde ein Verkaufsshop eingerichtet. Der Drache, das neue Maskottchen, wurde im Dezember 1995 auf den Namen "Sebastian" getauft. Seit 1997 speit der Drachenzug "Feuer" und die Märchengruppen wurden durch Lichteffekte modernisiert. Um die Sicherheitsstandards dieser beliebten Traditionsbahn noch zu erhöhen, wurden während der Winterpause 2000/2001 ergänzende Sicherheitsmaßnahmen (wie zwei weitere Notausgänge und v.a.m.) umgesetzt. Am 23. März 2002 kehrte die Zwergengruppe "Der kranke Hase" in die Grottenbahn zurück. 2003 erfolgte die künstlerische Neugestaltung der Toilettenanlagen mit einem "Zwergen-WC". Die Neugestaltung der Märchengruppen "Dornröschen" und "Der gestiefelte Kater" waren die Erneuerungspunkte im Jahr 2004. Eine neue Nebelmaschine für den DrachenLenzibald wurde 2005 angekauft. So kann er am Ende seiner letzten Runde wieder Feuer zu speien. 2006 stand ganz im Zeichen der 100-Jahr-Feier der Grottenbahn. In der heurigen Grottenbahnsaison überraschen bewegliche Elemente in einigen Zwergengruppen die Besucher. "Der Fischer" verfügt jetzt über eine bewegliche Angel, "Die böse Hornisse" beeindruckt mit ihrem Flügelschlag, die Spinne im Zimmer des "Philisophen" krabbelt in ihrem Netz. Die Kristalle im Palast des "Zwergenkönig" faszinieren mit einem Wechsel der Lichter und "Hans im Glück" freut sich über einen drehenden Schleifstein.