HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Die ältesten Kunstschätze sind Fundstücke aus der Hallstattzeit (Bleifiguren), ebenso viele bedeutende Funde und Ausgrabungen der keltischen Siedlungsperiode und aus der Römerstadt Virunum am Zollfeld, die im Landesmuseum in Klagenfurt aufbewahrt werden.

Die Romanik (10. - 13. Jh.) schuf ast ausschließlich Kirchen (typische romanische Pfeilerbasilka) wie der Dom zu Gurk. Zu den bedeutendsten Kunstschätzen des hohen Mittelalters zählen die Freskenzyklen, welche die Wände der Kirchenräume schmücken (Gurk, Friesach). Auch die Gotik fand vor allem in zahlreichen Kirchenbauten ihren Ausdruck. Riesige farbige Glasfenster setzten neue Akzente. Auch gotischen Wandmalerei (Werke des Meisters Thomas von Villach in Thörl-Maglern, Gerlamoos) und Tafelmalerei in Verbindung mit der Schnitzkunst erreichten in Flügelaltären ihre Vollendung.

Im 16. Jahrhundert begann, von Italien ausgehend, der Einfluss der Renaissance mit ihren herrlichen Arkadenhöfen stärker zu werden (Schloss Porcia in Spittal an der Drau). In der Barockzeit wetteiferten Kaiser, Kirche und Adel mit prunkvollen Schlossbauten, Kirchen und Klosteranlagen. Viele romanisch-gotische Kirchen wurden barockisert. Der bekannteste Kärntner Barockmaler war Joseph Ferdinand Fromiller. Vorallem schön verzierte Hausfasseden erinnern an die Biedermeierzeit im 19. Jahrhundert.

 
Abendstimmung am See - Kaernten

Kärnten ist ein Land klimatischer Gegensätze. Dem rauhen Klima der Hohen Tauern steht das gemäßigte, mediterran beeinflusste Klima des Seengebietes gegenüber. In den inneralpinen Tälern, fallen die Niederschläge allgemein niedriger aus. Der Alpenhauptkamm wirkt als Wetterscheide, so hat Ferleiten (1147 m) auf der Nordseite der Tauern 1285 mm Jahresniederschlag, Heiligenblut (1378 m) auf der Südseite lediglich 859 mm.

Im Süden Kärntens (Karnischen Alpen) steigen die Niederschläge wieder an (2700 mm/Jahr). Das Klagenfurter Becken gehört in den Sommermonaten zu den klimatisch bevorzugten Räumen Österreichs mit beständigem Sommerwetter. Die Bergketten halten außer den Regenwolken auch den Wind ab, somit werden die Kärntner Seen weniger durchmischt und erreichen die hohen, lang anhaltenden Wassertemperaturen (25-28 °C).

Im Herbst und Winter haben die Berg- und Gipfellagen deutlich mehr Sonnenschein und klare Luft (gute Fernsicht!) als die Täler und Becken, die oft tagelang unter einer Nebeldecke liegen. Vor allem im Klagenfurter Becken ist das Phänomen der "Temperaturumkehr" festzustellen. In Becken sammelt sich die Kaltluft - sie ist zu schwer, um aufzusteigen - und kühlt sich weiter ab. Über dem Kaltluftsee, der oft bis in eine Höhe von 1000 m reicht, wird die Luft dagegen von der Sonne erwärmt.

 
Schmetterling - Kaernten

Der Wald bietet Lebensraum für verschiedene Nagetiere (Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen) sowie dem Wild (Rehe, Rothirsch). Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder, seltener sind Iltis, Hermelin oder auch Wiesel. In Höhen über 1300 m findet man den Schneehasen. Im Hochgebirge (1300 m - 2700 m Höhe) ist das Murmeltier heimisch.

Das charakteristische Tier in den Alpen ist die Gemse. Der Steinbock konnte stellenweise wieder eingebürgert werden. Häufig sind in der Luft kreisende Bussarde, Sperber und Habichte zu beobachten. Seltener sind Steinadler, die in wenigen Paaren an der Waldgrenze brüten. Die Gewässer Kärntens sind fischreich, zu ihrem Bestand zählen vor allem Forellen, aber auch Äschen, Zander, Hechte, Saiblinge, Schleien und Karpfen.

In der Nähe von Gewässern leben Ringel- und Würfelnattern. Die große, bis zu 1,80 Meter lange Äskulapnatter bevorzugt warme Plätze. Sie wanderte wie die Sandviper aus dem mediterranen Raum hier ein. Die Kreuzotter dagegen gibt es überall. Der Alpensalamander ist vorzugsweise in der Dämmerung und bei Regen unterwegs. Auf warmen Felsen, an sonnigen Wegrändern, entdeckt man die Smaragdeidechse. Unter den Insekten sind viele streng geschützt, so der Alpenbock, Hirschkäfer, Nashornkäfer, Schwalbenschwanz, Totenkopfschwärmer und Trauermantel.

 

Rund 78 % der Fläche Kärntens verteilt sich auf Wälder, Wiesen, Weiden und Almen. In den gemischten Laub-Nadelwäldern ist die Buche vorherrschender Laubbaum. In den Auen sind Weide und Erle vertreten. Überwiegend in der Alpenregion sind jedoch die Nadelwälder (Fichte, Lärche).

Für die Kalkplateaus ist die Legföhre (Latsche) typisch. An die obere Waldgrenze schließen die Almen an (1500 - 2300 m). Hier wächst eine äußerst vielfältige Alpenflora (großteils geschützt), wie Alpenaster, Alpenleinkraut, Arnika, Enzian aller Art, Trollblume, Mehlprimel... Bäume sind hier einzelne Zirbelkiefern, Latschen und Lärchen sowie Bestände von Krummholzkiefern (bis 2400 m). Auch eine alpine Heide ist hier vertreten mit Heidekraut, Heidel- und Preiselbeeren und besonders die Alpenrose (Almrausch), die im Frühsommer den Berghängen rote Farbenpracht verleiht.

In der Felsregion (2300 - 2700 m) gedeihen neben Moosen und Flechten noch einige Blütenpflanzen - wie das Edelweiß und die Aurikel (streng geschützt!). Der Gletscherhahnenfuss wächst noch in einer Höhe von 2000 - 4000 m, und ist damit die höchste Blütenpflanze Europas.
Besonders zu erwähnen ist in Kärnten die blaublühende Wulfenie (wulfenia carinthiaca), die als einzigartiges Relikt am Nassfeld (Gartnerkofel) in den Karnischen Alpen vorkommt und natürlich unter strengem Naturschutz steht.

 

Kärnten ist das südlichste Bundesland Österreichs und liegt als einziges vollständig südlich des Alpenhauptkammes. Es grenzt an Osttirol, an Salzburg, an die Steiermark, an Slowenien und Italien. Kärnten ist das fünftgrößte Bundesland (9.533 km2). Von den rund 550.000 Einwohnern leben ca. 90.000 in der Landeshauptstadt Klagenfurt.

Das Bundesland gliedert sich in die 8 politischen Bezirke, in 2 Städte mit eigenem Statut (Klagenfurt, Villach) sowie 131 Gemeinden, mit 14 Stadt- und 33 Marktgemeinden. Das Gebiet Kärntens ist zerklüftet und von Gebirgen fest umschlossen: im Westen und Norden von den Hohen Tauern und Gurktaler Alpen, im Süden von den Karnischen Alpen und den Karawanken und im Osten von Pack- und Koralpe. Die Drau, der Hauptfluss Kärntens, durchfließt das Land von Westen nach Osten und teilt es in Ober- und Unterkärnten.

Die Gebirgsseen mitgerechnet, zählt man in Kärnten 1270 Seen. Die größten und bedeutendsten Badeseen sind der Wörther See, der Millstätter See und der Ossiacher See, der Weißensee, Faaker See, Keutschacher See und Klopeiner See. Besonders hingewiesen sei auf den Nationalpark Hohe Tauern und den Nationalpark Nockberge sowie auf die zahlreichen Naturschutzgebiete, die zur Erhaltung alter Kulturlandschaften, landschaftlicher Schönheiten und Besonderheiten errichtet wurden.

 
Naturlandschaft - Kaernten

Kärnten wird fast gänzlich von den Ostalpen (Zentralalpen, Südliche Kalkalpen) eingenommen. Das Drautal trennt die eher gerundeten kristallinen Zentralalpen im Norden und die schroffen Gebirgsstöcke der Südlichen Kalkalpen voneinander. Zu den Zentralalpen zählen die Hohen Tauern, die Nockberge und die Lavanttaler Alpen.

Die Südlichen Kalkalpen zwischen dem Drautal und dem Gailtal umfassen die Gailtaler Alpen und weiter östlich die Nordkarawanken. Die mesozoischen Gesteine bestehen vorwiegend aus Karbonatplatten, aufgebaut aus den Skelettresten unzähliger Lebewesen (Algen, Korallen, Schwämme, Mikroorganismen). Südlich der Linie Gailtal-Drautal hat Kärnten Anteil an den Südalpen, zu denen die Karnischen Alpen und die Südkarawanken zählen.

Eingebettet in diese Gebirgslandschaft ist das Klagenfurter Becken, das größte Einbruchsbecken der Ostalpen. Vor 2 Millionen Jahren senkte sich an Schwächezonen der Erdkruste das Becken ein. Von den sich hebenden Karawanken wurden gewaltige Schuttmengen geliefert, die es auffüllten. Aus den verschütteten Bäumen und Holzansammlungen entstanden durch Luftabschluss und beträchtliche Überlagerung die Braunkohlen der Rosenbacher Kohleschichten. Den Seenreichtum verdankt Kärnten der Eiszeiten.

 

Um 400 v. Chr. wanderten die Kelten ein, die sich mit den hier sesshaften Illyrern vermischten und um 200 v. Chr. das Königreich Noricum gründeten, mit dem Regierungssitz am Magdalensberg. Um 15 v. Chr. kam Noricum zum Römischen Reich und wurde später eine römische Provinz. Die Römer erbauten Virunum als Zentrum.

Im 6. Jh. strömten slawische Stämme ins Land und begründeten das Fürstentum Karantanien. Im 8. Jh. gelangte Kärnten unter bayerische Herrschaft, und 796 wurde Kärnten ein Teil des Reiches Karls des Großen. Arnulf von Kärnten wurde im Jahr 896 Kaiser des Frankenreiches. Unter Heinrich dem Zänker wurde Kärnten 976 von Bayern getrennt und ein selbständiges Reichsherzogtum. 1335 wurde Kärnten mit Österreich vereinigt. Im 15. und 16. Jh. wurde das Land von den Türken heimgesucht und geplündert. 1797-1813 war das Land von französischen Truppen Napoleons besetzt. Das Revolutionsjahr 1848 zog auch in Kärnten eine Krise im Bergbau und in der Eisenindustrie nach sich.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde im Friedensvertrag von St. Germain (1918) das deutsch-slowenisch besiedelte Kanaltal an Italien angeschlossen. Der gemischtsprachige Teil Südostkärntens blieb nach einer Volksabstimmung im Jahr 1920 bei Österreich. Nach dem 2. Weltkrieg garantierte der Staatsvertrag von 1955 neuerlich die Grenzen von 1920.

 

Den Grundstock der Kärntner Bevölkerung bildet der bayerische Stamm, aber auch Slawen und Keltoromanen haben ihre Spuren hinterlassen. Bevor sich die Bayern bis nach Kärnten ausbreiteten, war hier eine slawische Bevölkerung ansässig - viele Orts- und Flurnamen bezeugen dies heute noch.

Besonders in den Gebieten südlich der Drau hat sich eine slowenische Minderheit gehalten. Im Staatsvertrag von 1955 wurde den Slowenen eine Reihe von Rechten eingeräumt, vor allem die Einrichtung zweisprachiger Schulen und Ortstafeln. Die slowenische Sprache ist außerhalb des Familienkreises nur mehr selten zu hören, doch sind andere Lebensäußerungen des slowenischen Volkes wie Trachten, Bräuche und Lieder mancherorts noch sehr lebendig.

Der Gebirgsraum wurde in mehreren Phasen durch Einödhöfe erschlossen. Die alten Zentren entstanden an Verkehrsknotenpunkten und alten Durchgangswegen. Hauptsiedlungsraum ist das Drautal und das Klagenfurter Becken.

 

Praktische Hinweise

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind in offizielle Kategorien eingeteilt; die Skala reicht vom Luxushotel (fünf Sterne) bis zum einfachen Hotel (ein Stern).



***** Luxushotels

**** erstklassige Beherbungsbetriebe

*** gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe

** mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe

* einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

 

Der Flughafen Klagenfurt ist der südlichst gelegene österr. intern. Airport.
Wegen seiner Situierung im Schnittpunkt zwischen Slowenien und der oberital. Provinz Friaul führt er zurecht die Bezeichnung "Alpe Adria Airport". Der "Klagenfurt Airport" ist durch seine direkte Anbindung an die A2-Südautobahn und seine Nähe zur Südbahn ein Musterbeispiel für perfekte Kombination von Boden- u.Luftverkehr.

Tägliche Linienflugverbindungen zu den wichtigen Luftverkehrs- und Wirtschaftszentren Wien, Frankfurt und Zürich.
Destinations-Management GmbH
A - 9020 Flughafen - Klagenfurt

Tel. +43 463 41500-530, Fax. +43 463 41500-533

 



Bergrettung Notrufnummer: 140

 
Paragleiten - Kaernten

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).

Mindestalter:
Segelfliegen: 16 Jahre, Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten: 16 Jahre, Motorfliegen: 17 Jahre, Ballonfahren: 17 Jahre, Fallschirmspringen: 17 Jahre.

Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.

 

Pannenhilfe (0 - 24 h):

ARBÖ 123

ÖAMTC 120

ÖAMTC Ktn.:

Klagenfurt: +43 463 32 5 23-12 od. 13
Feldkirchen: +43 4276 5735
Hermagor: +43 4282 2795
St. Veit: +43 4212 2597
Spittal: +43 4762 4020-0
Villach: +43 4242 34200
Völkermarkt: +43 4232 238
Wolfsberg: +43 4252 52790


ARBÖ Ktn:

Klagenfurt: +43 463 23448
Feldkirchen: +43 4276 7423
Radenthein: Tel. +43 4246 2244
St. Veit: +43 4212 5560
Spittal: +43 4762 3000
Villach: +43 4242 32333
Völkermarkt: +43 4232 8240
Wolfsberg: +43 4352 3110

 

Die Umstellungsphase ist vorbei: Ab 1. März hat der Schilling in Österreich ausgedient. Der feste Umrechnungskurs beträgt ATS 13,7603 pro Euro 1,00.

Euro-Scheck

Der Euro-Scheck wird in Österreich nicht mehr akzeptiert. Reise- oder Travellerschecks können natürlich weiterhin in allen Banken Österreichs getauscht werden.


Geld-Automaten/Bankomat

In allen Geld-Automaten in Österreich können Sie seit dem 1. Januar bis zu Euro 400,00 pro Tag (ATS 5.504,12) beziehen.


Umtausch nach dem 1. März 2002

Sollten Sie aus dem letzten Urlaub noch Schillinge übrig haben, dann können Sie diese unbefristet und kostenlos bei der Nationalbank tauschen. Die Adresse der Nationalbank in Kärnten

Kärnten - Klagenfurt
10.-Oktober-Straße 13, 9010 Klagenfurt, Tel. 0 46 3/576 88-0

 

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und bildet mit den anderen EU-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, den EU-Binnenmarkt.

Die Reisebestimmungen unterliegen dem Schengen-Abkommen.

Grundsätzlich werden keine Zollkontrollen innerhalb der Schengen Staaten mehr durchgeführt, Stichproben sind jedoch jederzeit möglich.

Richtmengen für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern zum Eigenbedarf: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 10l Spirituosen, 90l Wein, 110l Bier


Duty Free-Einkäufe sind bei direkten Reisen innerhalb der EU nicht mehr möglich. Richtmengen für die abgabenfreie Einfuhr nach Österreich aus EU-Ländern zum Eigenbedarf: 200 Zigaretten, 100 Zigarillos, 50 Zigarren, 1l Spirituosen (22 %) oder 2l Spirituosen (weniger), 50 g Parfums und 0,25l Arzneimittel für den persönlichen Bedarf während der Reise, andere Waren als die zuvor Genannten bis zu einem Gesamtwert von 175 Euro pro Reisenden.

Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten ab einem Einkauf von € 75,00 möglich.


Im Geschäft füllt man das TAX-FREE-Formular (Geschäftsstempel) aus, und sobald man den EU-Raum verlässt, fordert man von der Zollbehörde des Ausreiselandes den Zollstempel an. Es wird nicht nur der österreichische, sondern ersatzweise auch ein Zollstempel eines der EU-Länder anerkannt.

Das fertig ausgefüllte Formular sendet man an:
Global Refund Austria AG
A-1030 Wien, Trubelgasse 17-19
Telefon +43 1 / 798 44 000
Fax +43 1 / 798 40 44

 
Kärntner Kasnudel 150 - Kaernten

Die einfache Kärntner Landesküche ist in der Geschichte des Landes begründet: Die leibeigenen Bauern mußten das Fleisch an die Feudalherren abliefern. Zum Verzehr blieben nur Innereien, Milchprodukte und Früchte.

Das "Maischl": eine in Darmnetz gewickelte Farce aus Innereien, Hirn und Gerste.

Die "Kärntner Kasnudel": Teigtasche gefüllt mit Kartoffeln, Topfen und Minze.

Das "Ritschert": ein Eintopf aus Rollgerste, Bohnen, Speck und Petersilie.

Die "Frigga" besteht aus Speck, Käse u. Polenta; gegart in einer gußeisernen Pfanne.

Der "Reindling": Hefeteig gefüllt mit zerlassener Butter, Rosinen, Zimt und Nüssen.

 
Hund im Auto - Kaernten


Für Hunde und Katzen ist bei der Einreise nach Österreich ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mit aktuellem Tollwutimpfungsnachweis erforderlich.

Das Impfzeugnis muss bei der Einreise mindestens 30 Tage alt und darf nicht älter als ein Jahr sein.

 


Die Landessprache Kärntens ist Deutsch.

3,1 % Kärntner bekennen sich zum slowenischen Volkstum. Die Slowenen Kärntens haben eine eigene Kultur und eine eigene Sprache.

 


Ärztliche Hilfe:

Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet. Wer keinen international gültigen Urlaubskrankenschein (wird von den Kassenärzten akzeptiert) bei sich hat, muß die Behandlung bezahlen.

Apotheken:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8-12 und 14-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst: bei jeder geschlossenen Apotheke findet man einen Hinweis auf die nächstgelegene geöffnete Apotheke.

Ärztenotruf: 141

 
Verkehrsschild - Kaernten

Höchstgeschwindigkeiten:

Landstraßen 100 km/h
Autobahnen 130 km/h
Stadtgebiet 50 km/h

Alkoholisierung am Steuer: Seit 1. Jänner 1998 beträgt die Blutalkoholgrenze 0,5 Promille

Wichtige Mautstraßen in Kärnten: Nockalmstraße, Großglockner Hochalpenstraße, Malta Hochalmstraße, Goldeck-Panoramastraße, Villacher Alpenstraße-Dobratsch, Tauernautobahn

 
Kärntner Tracht - Kaernten

1. Jan.: Neujahrstag
6. Jan.: Fest der Hl. Drei Könige
März/April: Ostermontag
1. Mai: Staatsfeiertag
Mai/Juni: Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam
15. Aug.: Mariä Himmelfahrt
26. Okt.: Nationalfeiertag
1. Nov.: Allerheiligen
8. Dez.: Mariä Empfängnis
25. Dez.: Christtag
26. Dez.: Stephanitag

Schulferien:Weihnachten (2 Wochen)

Februar (1 Woche Energieferien)

19. März (Josefitag = Landesfeiertag)

Ostern (1 Woche)

Juli, August, Anfang September (9 Wochen Sommerferien)

2. November (Allerseelen)

 

Bergrettung Alpinnotruf: 140

Unfallrettung/Notarzthubschrauber: 144

Feuerwehr: 122

Polizei: 133

ARBÖ: 123

ÖAMTC: 120

 

Die klassischen Souvenirs aus Kärnten sind handwerkliche Erzeugnisse wie Keramik (Griffner oder Hüttenberger Keramik), Schnitzereien oder bemaltes Glas. Auch Trachten und Stickereien sind beliebte Mitbringsel.

Zu den kulinarische Köstlichkeiten zählen Honigprodukte (Honig, Honigschnaps, Propolis aus Kirschentheuer, Edelbrände (Destillerie Jesche - Winklern) oder auch Kräuterprodukte (Badezusätze, Kräutersäckchen, Kornsträuße - Natur- und Kräuterdorf Irschen).

 

Öffnungszeiten der Postämter:
8-12 und 14-18 Uhr
Hauptpostämter in den größeren Städten:
0-24 Uhr



Auslandsporto für Briefe bis 2kg:
Europa: Priority: Euro 0,51 - 18,17; Non-Priority: 0,73 - 10,17
Welt: Priority: 1,09 - 32,70; No-Priority: 1,02 - 18,17

Telefongespräche innerhalb von Österreich sind nach Zonen gestaffelt und zwischen 20 und 6 Uhr sowie am Wochenende verbilligt. Öffentliche Münzfernsprecher: Telefonwertkarten sind zum Verkaufspreis von 3,60 Euro (Nominalwert 3,64 Euro) und zum Verkaufspreis von 6,90 Euro (Nominalwert 7,28 Euro) erhältlich.

Vorwahl von Österreich nach
Deutschland: 0049
Italien: 0039
Schweiz: 0041
Frankreich: 0033
Großbritannien:0044

Vorwahl für Österreich von Deutschland, Italien, Schweiz, etc: 0043. Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne "0" gewählt.

Telefonauskunft:
Inland mit Deutschland: 11811
Ausland ohne Deutschland: 11812

 

Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen sind gebührenpflichtig.

Verkauf von Vignetten: ADAC, ARBÖ, ÖAMTC, Tabak Trafiken,Tankstellen
Maut- und Vignetteninformationen

 

Dass sich Formen des Kärntner Brauchtums bis heute erhalten haben, liegt an der Tiefe ihrer Wurzeln. Viele der Mythen und Gebräuche sind vor Jahrtausenden entstanden, noch in heidnischer Zeit, und vieles ist später mit dem Christlichen verschmolzen.

Am augenfälligsten sind die zahlreichen Bildstöcke, die dem Reisenden auf Schritt und Tritt begegnen - angeblich soll es rund 1500 geben.

Einige der bekanntesten traditionellen Bräuche:Das Kufenstechen: in Feistritz an der Gail wird alljährlich am Pfingstmontag ein Fass (Kufe) auf einer mannshohen Stange befestigt. Berittene Burschen müssen es von ungesattelten Pferden aus mit einer Keule zerschlagen.
Beim Kranzlreiten in Weitensfeld reiten drei mutige Burschen am Pfingstmontag unter reger Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Marktplatz um die Wette. Der Siegerlohn ist der Kuß der hölzernen Jungfrau.
Der Reiftanz in Hüttenberg am Dreifaltigkeitssonntag hingegen symbolisiert die 2000 Jahre alte Geschichte des norischen Eisens.
Der Vierbergelauf: Die Wallfahrt über die Vierberge am Dreinagelfeiertag 14 Tage nach Ostern, gehört wohl zu den bedeutendsten Bräuchen in Kärnten. Innerhalb von 17 Stunden werden über 50 km Pilgerweg über die heiligen Berge, den Magdalensberg, den Ulrichsberg, den Veitsberg und den Lorenziberg, zurückgelegt.

 

Die ideale Reisezeit für Badeurlauber ist die Zeit zwischen Ende Mai und Mitte September. Bergwanderer erwartet im September und Oktober die größte Wetterbeständigkeit. Die besten Wintersportbedingungen findet der Skiläufer von Ende Dezember bis Ende März.

Kärnten, das ist das sonnige Herz Europas mit den meisten Sonnentagen Österreichs. Dem rauhen Klima der Hohen Tauern steht das gemäßigte, fast mediterrane des Seengebietes gegenüber. Die Kärntner Seen gehören zu den wärmsten Binnengewässern Österreichs.

 



Es sind keine besonderen Impfungen notwendig. Allerdings wird aufgrund der starken Verbreitung die Zeckenimpfung empfohlen.

 

Motorbootfahren auf Kärnter Seen:
Das allgemein gültige Bundesgesetz (Landesgesetzblatt Nr. 48 aus 95 - Änderungen: 54 aus 96, 101 aus 96, 35 aus 97, 80 aus 97)
wurde in Kärnten noch zusätzlich verschärft:

Alle Motorbootzulassungen auf allen Seen sind bereits vergeben, das heißt eine Neuanmeldung ist nur dann möglich, wenn ein Bootsbesitzer mit Genehmigung diese zurücklegt. Eine Regelung diesbezüglich kann nur intern zwischen Bootsbesitzern stattfinden und ist nicht gesetzlich geregelt - erfolgt unter Ausschluss der Behörde. Für Fragen diesbezüglich steht Herr Kofler, Kärntner Landesregierung,
Tel.+43 463/536-0 zur Verfügung.

5PS Schlauchboote
Zugelassen auf der Drau. Eine Anmeldung erfolgt über die Kärntner Landesregierung - Tel. siehe oben.

Seglen und Surfen
Ist auf allen größeren Kärntner Seen möglich (z.B. Millstätter See, Weissensee, Faaker See, Wörthersee, Ossiacher See etc.)

Rafting und Wildwasserfahren
Möglich auf der Möll, Gail, Lieser, Gurk, Drau