HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Vor mehr als 30.000 Jahren entstand die "Venus von Willendorf", eine 10 cm große Kultstatuette (Fundort in der Wachau). Groß ist die Zahl der Kunstdenkmäler aus der Römerzeit, vor allem aus der Grenzfestung und Stadt Carnuntum. Die Romanik entfaltete sich im 12. Jh. in den Klosteranlagen (Klosterneuburg, Heiligenkreuz, Zwettl), die aber - in der Gotik und im Barock meist verändert - nur noch teilweise romanisch erhalten sind. Erste Höhepunkte erlebte die Buch- und Glasmalerei (Handschriften im Stift Heiligenkreuz). Eine hervorragende Arbeit ist der Email-Altar des Meisters Nikolaus von Verdun im Stift Klosterneuburg. Erst um 1250 begann sich die Gotik durchzusetzen. Beispiele der Spätgotik sind - beeinflußt von der Wiener Bauhütte zu St. Stephan - die Kirchen von Eggenburg, Krems, Göttweig und Wiener Neustadt. In der von Italien einströmenden Renaissance entstanden im 16. Jh. die ersten Adelssitze, am bedeutendsten ist die Schallaburg bei Melk mit ihrem herrlichen Arkadenhof. Bemerkenswert sind auch Bürgerhäuser mit Sgraffito-Fassaden und Arkaden (Krems, Horn, Retz, Weitra, Gmünd, Eggenburg). Im Barock entstanden unter den Baumeistern Jakob Prandtauer, Joseph Munggenast und Lukas von Hildebrandt prunkvolle Schlösser (Atzenbrugg , Eckartsau, Niederweiden, Schloßhof und besonders Riegersburg) und großartige Klöster (Melk, Göttweig, Klosterneuburg, Seitenstetten) sowie Kirchen, die großteils barock umgestaltet wurden. Der bekannteste niederösterreichische Maler jener Zeit war Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt). Der bedeutendste Architekt des Biedermeier, Josef Kornhäusel, schuf u. a. das Stadtensemble von Baden bei Wien. Beispiele des Historismus sind die "Franzensburg" in Laxenburg, aber auch Schloß Grafenegg. Ein frühes Zeugnis der fortschreitenden Technisierung im 19. Jh ist die Semmeringbahn, erbaut von Karl Ritter von Ghega (1848-54).

 

Nördlich der Alpen, im mittleren Donaubereich, geht das mitteleuropäische Klima nach Osten in das stärker kontinental geprägte Klima des östlichen Alpenvorlandes über. Die täglichen und jährlichen Temperaturschwankungen werden größer, die Niederschläge geringer. Während in Zwettl, inmitten des Waldviertels, noch 664 mm Niederschlag im Jahr fallen, mißt man im Regenschatten des Waldviertels - in der geschützten Lage der Wachau - die niedrigsten Niederschläge des Landes (521 mm/Jahr in Krems), derartige Klimaverhältnisse sind auch für das Weinviertel charakteristisch. Das Klima im Waldviertel ist nicht so unwirtlich, wie oft behauptet wird, sondern ein durch die Höhenlage gesundes Reizklima, dessen kühlere Temperatur durch die extrem hohe Sonnenscheindauer ausgeglichen wird. Die höheren Niederschläge am Alpennordrand (Nordstau der Alpen) wirken sich hier im Osten Österreichs kaum mehr aus. Im Raum Wien sind die Niederschläge nur noch halb so hoch wie in Salzburg, insbesondere fehlen die starken sommerlichen Regengüsse.

 

Bedeutung hat die sehr leistungsfähige Landwirtschaft außer im Alpenvorland (Mostviertel, Tullnerfeld, Weinviertel) im Wiener Becken, vor allem im Marchfeld, dieser vom pannonischen Klima begünstigten "Kornkammer Österreichs"(Zuckerrüben-, Obst- und Gemüseanbaugebiet). Eine wichtige Rolle spielt der Weinbau. Große Anbauflächen finden sich in der Wachau (um Krems), südlich von Wien und natürlich im Weinviertel. Seit 1930 hat sich das Landschaftsbild im Marchfeld und im östlichen Weinviertel durch die Errichtung zahlreicher Bohrtürme zur Gewinnung von Erdöl und Erdgas erheblich verändert. Heute allerdings läßt die Ergiebigkeit nach; der Erdgasbedarf Österreichs wird überwiegend durch Importe gedeckt und in der Raffinerie in Schwechat verarbeitet. Im südlichen Wiener Becken entstanden dank der verkehrstechnisch günstigen Lage und die Nähe des großen Absatzmarktes Wien vielseitige Industrien. Das größte Gewerbegebiet Österreichs reicht als fast geschlossenes Siedlungsgebiet entlang der Südbahn bis Mödling, über Baden-Traiskirchen, Wiener Neustadt und Ternitz bis Gloggnitz. Viele Industriebranchen sind in den letzten Jahren in eine Krise geraten, sie mußten umstrukturiert werden und Arbeitskräfte entlassen. Seit dem 19. Jh. ist der Tourismus eine bedeutende Einnahmequelle. Die Wachau, der Wienerwald, der Semmering, Schneeberg und Rax sind beliebte Urlaubsziele.

 

Von den über 80 in Österreich heimischen Fischarten kommen 60 auch bzw. nur in der Donau vor. Während in den alpinen Gebieten vor allem Forellen, Saiblinge, Äschen, Schleien und Reinanken gefischt werden, findet man in der Donau Barsche, Welse, Huchen und Aale. Der Großteil der Karpfen stammt aus den Waldviertler Teichen. Aus der Klasse der Lurche oder Amphibien, die in Österreich alle unter Naturschutz stehen, bevölkern Molche und Wasserfrösche die Teiche. Auf einem Waldspaziergang nach einem Regen kann man auf den gelb-schwarz gescheckten Feuersalamander stoßen. Den Laubfrosch hört man in den Bäumen des Alpenvorlandes In den Donauauen (Nationalpark March-Donauauen) kann man noch die fast ausgestorbene europäische Sumpfschildkröte beobachten. Auf warmen Felsen und Mauern halten sich Eidechsen auf. Unter den Säugetieren sind Fledermäuse und Insektenfresser wie Igel, Maulwurf und Spitzmaus gesetzlich unter Schutz gestellt. Im Wald leben Haselmaus, Siebenschläfer und Eichhörnchen, auf den pannonischen Sandböden Hamster und Ziesel. Verbreitete Raubtiere sind Fuchs, Dachs und Marder. Zu den meistgejagten Tieren zählen Hase und Kaninchen. Das Wildschwein, einst nur im Leithagebirge lebend, bewohnt jetzt auch den Ernstbrunner und den Ellender Wald und Teile des Wienerwaldes. Das Wildschaf (Mufflon) und der Damhirsch existieren noch in umzäunten Revieren (Lainzer Tiergarten, Sparbach). Rehrudel bevölkern Feld und Wald, und in den Gebirgswäldern tifft man auf den Rothirsch. Die Gemse, dieser für die Alpenregion so charakteristische Paarhufer, vermehrte sich in letzter Zeit stärker.

 

Infolge der verschiedensten Landschaftsformen ist die Pflanzenwelt in Niederösterreich außerordentlich vielfältig. Im Waldviertel dominieren Fichten-Buchen-Tannen-Wälder, auch Rotföhre und Birke sind nicht selten, im Weinviertel Eichen-Hainbuchen-Wälder und im Wienerwald Eichen-Buchen-Wälder, die auf den Sand- und Felsböden im Marchfeld und in den Hundsheimer Bergen bei Hainburg in eine Waldsteppe übergehen. Die Flüsse Donau, March und Leitha werden von einem üppigen Auenwald mit Weiden, Pappeln, Eschen, Ulmen und Erlen begleitet. Im undurchdringlichen Unterholz herrschen Hartriegel, Holunder, Pfaffenkäppchen und Lianen (Waldrebe) vor. Im westlichen Wienerwald, im Alpenvorland und in den niederösterreichischen Kalkalpen wird der ursprünglich vorhandene Buchen-Tannen-Mischwald - mit Bergulme, Eibe, Ahorn - heute großteils durch geforstete Fichtenwälder ersetzt. In den höheren, alpinen Regionen tritt die Lärche hinzu, an der Waldgrenze (ca. 1700 m Seehöhe) stehen meist Fichten und Lärchen; für die Kalkplateaus (Rax, Schneeberg) ist die Legföhre (Latsche) typisch. Weite Landstriche wurden im Mittelalter zugunsten der Viehwirtschaft gerodet, dort befinden sich heute fette Mähwiesen mit vielfältigen Wiesenblumen; eine Besonderheit sind die Narzissen-Wiesen in der Lunzer Gegend. Im Waldviertel trifft man stellenweise auf Hochmoore, die von Zwergbirke, Wollgras, Heidekraut, Riedgräsern und Sonnentau begleitet werden. Besonders farbenfroh und artenreich ist die Alpenflora. Die Almen oberhalb der Waldgrenze zeigen im Bergfrühling ein buntes Bild mit Soldanellen, Primeln, Enzianarten, Trollblumen und vielen anderen.

 

Das größte der neun österreichischen Bundesländer zählt rund 1,55 Millionen Einwohner und erstreckt sich auf 19.173 km² Fläche.

Es gliedert sich in die Städte mit eigenem Statut Krems, St. Pölten, Waidhofen a. d. Ybbs und Wiener Neustadt sowie 21 Verwaltungsbezirke und 571 Gemeinden.

Landeshauptstadt: St. Pölten

Im Norden grenzt Niederösterreich an Tschechien, im Osten an die Slowakei, im Südosten an das Burgenland, im Süden an die Steiermark und im Westen an Oberösterreich.

Die Donau teilt das Land von Westen nach Osten in zwei nahezu gleich große Gebiete. Nördlich liegen das hügelige Waldviertel und das im Osten anschließende Weinviertel.

Das Waldviertel, benannt nach seinem früheren Waldreichtum.

Der Manhartsberg trennt das Weinviertel vom Waldviertel. Wein wird in den breiten Tälern und auf den Lößhängen angebaut.

Hervorragender Wein gedeiht auch im malerischsten Abschnitt des Donautales zwischen Melk und Krems, in der Wachau.

Östlich von Wien weitet sich zwischen Donau und March das Marchfeld, die größte Ebene Niederösterreichs, wo Getreide und Zuckerrüben angebaut werden ("Kornkammer Österreichs").

Das Gebiet südlich der Donau beginnt im Westen mit dem Mostviertel, das sich mit Ybbs-, Erlauf-, Pielach- und Traisental auf das Alpenvorland und die Voralpen erstreckt. Östlich schließt der Wienerwald an, das Naherholungsgebiet der Bundeshauptstadt Wien.

Im südlichsten Teil Niederösterreichs erheben sich die niederösterreichischen Kalkalpen mit Ötscher, Rax und Schneealpe.

 

Die vielfältigen Landschaftsformen können durch den Aufbau des Untergrundes und seine geologische Geschichte erklärt werden.

Das Waldviertel zählt zum eingeebneten Rumpfgebirge der Böhmischen Masse. Hier findet man kristalline und metamorphe Gesteine wie Granite, Gneise, Glimmerschiefer u. a.

Im Süden grub sich die Donau durch das Kristallin und trennte den Dunkelsteiner Wald vom Rest der Böhmischen Masse ab. Nach diesem Durchbruch, der landschaftlich einzigartigen Wachau, tritt die Donau in das flachhügelige Alpenvorland ein.

Die Donau durchschneidet im weiteren Verlauf bei Greifenstein-Klosterneuburg die östlichsten Ausläufer der Alpen (Wienerwald) und durchquert das Wiener Becken. Dieses entstand als Einbruchsbecken im Tertiär, das mit Sedimenten aufgefüllt wurde.

Im Wiener Becken liegen die größten Erdöl- und Erdgasvorkommen Österreichs. An den Bruchflächen, der "Thermenlinie", treten warme Quellen auf (Baden, Bad Vöslau). Im Westen wird das Wiener Becken vom Wienerwald und von den Kalkalpen begrenzt.
Im Süden grenzen die Kristallingebiete Semmering, Bucklige Welt, Rosalien- und Leithagebirge das Becken ab.

Während der Eiszeiten war Niederösterreich weitgehend eisfrei. Der im Vorfeld der Gletscher abgelagerte Moränenschutt und die Schotterfluren wurden vom Wind ausgeblasen. Der staubfeine Sand bedeckt heute weite Flächen des Weinviertels und bildet den fruchtbaren Boden für den Weinbau.

 

Niederösterreich, das Kernland Österreichs, war schon in prähistorischer Zeit besiedelt.

Auf die Illyrer und Kelten folgten die Römer, die von Süden bis zur Donau vordrangen. Zur Sicherung dieser natürlichen Grenze wurde unter anderem das Legionslager Carnuntum errichtet. Mit der Völkerwanderung endete die Römerherrschaft.

Die Besiedlung durch die Bajuwaren im 6. Jh. wurde mit dem Eindringen von Awaren und Slawen unterbrochen. Erst die Siege von Kaiser Karl dem Großen und die von ihm gegründete Ostmark festigten die Herrschaft über das Land.

Das Reitervolk der Magyaren wurde 955 durch Otto den Großen in der Schlacht bei Augsburg besiegt. 976 verlieh sein Sohn Otto II. dem Babenberger Grafen Leopold die Ostmark.
Nach dem Aussterben der Babenberger gewann der zum deutschen Kaiser gewählte Rudolf von Habsburg das Herzogtum (1278).

Ende des 15. Jh.s eroberten die Ungarn unter Matthias Corvinus fast ganz Niederösterreich, bis Kaiser Maximilian I. die Herrschaft der Habsburger wieder herstellte.

Zweimal verwüsteten die Türken, die 1529 und 1683 bis Wien vorrückten, das Land.

Das 18. Jh. war eine Zeit wirtschaftlicher und kultureller Blüte, bis in den Jahren 1805 und 1809 die Franzosenkriege auch Niederösterreich in Mitleidenschaft zogen.

Nach dem Zerfall der Donaumonarchie 1918 wurde Niederösterreich ein eigenes Bundesland der Republik Österreich. 1986 wurde St. Pölten zur Landeshauptstadt gewählt.

 

Niederösterreich war durch jahrhundertelange Kämpfe mit den Reitervölkern aus dem Osten, zuletzt den Magyaren, fast völlig verödet und wurde erst seit dem 10. Jh. von deutschen Kolonisten (überwiegend bayerischer Herkunft) dauerhaft besiedelt. Im Alpenvorland besteht eine gewisse Siedlungskontinuität seit römischer Zeit (Cetium = St. Pölten), während sie im Inneren der Alpen fehlt. Die meisten Städte wurden später teils von den Landesfürsten zur Landessicherung, teils als Verkehrsstützpunkte oder Bergbauorte gegründet. Viele liegen am Fuß einer Burg und sind Märkte, die sich an einer Straße entlangziehen.

 

Praktische Hinweise

Die österreichischen Beherbergungsbetriebe sind in offizielle Kategorien eingeteilt - die Skala reicht vom Luxushotel bis zum Gasthof.


Gästezimmer stehen in allen Kategorien zur Verfügung, vom 5-Stern-Hotel bis zum gemütlichen Landgasthof, aber auch Privatzimmer in Bauernhöfen oder Privathäusern.


*****Luxushotels
****erstklassige Beherbungsbetriebe
***gehobene Hotels, Pensionen, Gasthöfe
**mittlere Hotels, Pensionen, Gasthöfe
*einfache Hotels, Pensionen, Gasthöfe

 

Flughafen Wien-Schwechat
19 km östlich von Wien, im Herzen von Niederösterreich gelegen.

60 Linienfluggesellschaften bieten mehr als 1.500 wöchentliche Abflüge zu 130 Destinationen in aller Welt an.

Der Flughafen ist an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Darüber hinaus bieten Leihwagenfirmen sowie Chauffeur- und Mietwagenunternehmen ihre Dienste an.

 

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).
Mindestalter: für Segelfliegen 16 Jahre, für Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten 16 Jahre, Motorfliegen 17 Jahre, Ballonfahren 17 Jahre und Fallschirmspringen 17 Jahre.
Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.

 

Einkaufen
Öffnungszeiten generell Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr (mittags geschlossen), Samstag 8 - 17 Uhr.

Mehrwertsteuerrefundierung:
Rückerstattung der MWSt. ab € 75,- Einkaufswert nur für Touristen mit Wohnsitz außerhalb der EU. Fragen Sie im Geschäft nach einem TAX FREE Vergütungsformular. Die Rückerstattung erfolgt nach Zollkontrolle bei jenem Grenzübertritt, bei dem Sie den EU-Raum verlassen.

 

Seit 1. Januar 2002 ist der Euro die offizielle Währung Österreichs!

Der Umtausch von Schilling-Banknoten und -münzen ist jedoch unbefristet und kostenlos bei der Österreichischen Nationalbank und ihren Zweigstellen möglich. (Kurs: ATS 13,7603 pro Euro 1,00)

Geld-Automaten/Bankomat:
Bei über 300 Bankomatstellen in Niederösterreich mit dem "ec-international"-Kleber rund um die Uhr mit bankomatfähigen Karten und Code (ec-Karten, Kundenkarten) oder mit Kreditkarte und Code (VISA, EUROCARD), Höhe der Bargeldausgabe entsprechend dem Kartenlimit.

In allen Geld-Automaten in Österreich können bis zu Euro 400,00 pro Tag bezogen werden.

Adresse der Zweigstelle der Nationalbank:

Niederösterreich - St. Pölten
Julius-Raab-Promenade 1, 3100 St. Pölten, Tel. 0 27 42/313 483-0

 

Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und bildet mit den anderen EU-Staaten einen gemeinsamen Wirtschaftsraum, den EU-Binnenmarkt.

Der Warenverkehr ist hier für private Zwecke zollfrei, eine obere Grenze ist jedoch vorgegeben, z. B. für Reisende über 17 Jahre 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein.

Für Waren, die in Duty-Free-Shops erworben werden, gilt die Höchstmenge des Warenverkehrs mit Nicht-EU-Ländern.

Reisende (über 17 Jahre) aus Nicht-EU-Ländern dürfen nach Österreich zollfrei einführen: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, ferner 2 l Wein oder andere alkoholische Getränke bis 22 Vol. % und 1 l Spirituosen.

Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten ab einem Einkauf von € 75,00 möglich.

Im Geschäft füllt man das TAX-FREE-Formular (Geschäftsstempel) aus, und sobald man den EU-Raum verlässt, fordert man von der Zollbehörde des Ausreiselandes den Zollstempel an. Es wird nicht nur der österreichische, sondern ersatzweise auch ein Zollstempel eines der EU-Länder anerkannt.

Das fertig ausgefüllte Formular sendet man an:
Global Refund Austria AG
A-1030 Wien, Trubelgasse 17-19
Telefon +43 1 / 798 44 000
Fax +43 1 / 798 40 44

 

Reisepaß oder gültiger Personalausweis genügen für die Einreise und bei einem Aufenthalt, der nicht länger als für drei Monate geplant ist. Für Kinder unter 16 Jahren genügt eine Eintragung in den Paß der Eltern.

 

In Österreich sind bleifreies Normalbenzin (91 Oktan), Euro-Super (bleifrei 95 Oktan), Super Plus (98 Oktan, bleifreies Benzin mit Bleiersatz für ältere Kraftfahrzeuge), Diesel und Flüssiggas erhältlich.

 

Für Hunde und Katzen ist bei der Einreise nach Österreich ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mit aktuellem Tollwutimpfungsnachweis erforderlich. Das Impfzeugnis muß bei der Einreise mindestens 30 Tage alt und darf nicht älter als ein Jahr sein.

 

Ärztliche Betreuung, Apotheken



Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet.

Praktische Ärzte gibt es in allen Gemeinden, Krankenhäuser mit Ambulanzen in den größeren Stadten.


Apotheken gibt es in allen größeren Gemeinden.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst: bei jeder geschlossenen Apotheke findet man einen Hinweis auf die nächstgelegene geöffnete Apotheke.

 

* Parken: in einigen Städten gebührenpflichtige Kurzparkzonen ("Blaue Zonen"), Parkscheine sind in Trafiken, Banken oder Automaten erhältlich.

* Vignettenpflicht auf österreichischen Autobahnen.

* Gurtenpflicht für alle Autoinsassen. Helmpflicht für motorisierte Zweiradfahrer.

* Blutalkoholgrenze: 0,5 Promille

* Tempolimits für PKW und Motorräder:
Autobahn: 130 km/h, Freilandstraße 100 km/h, Ortsgebiet 50 km/h



Die Alpenstraßen sind vor allem auf Nebenstrecken teilweise einbahnig, reich an Kehren und erfordern oft überdurchschnittliches fahrerisches Können. Die Paßstraßen sind im Winter häufig gesperrt.

Ganzjährig geöffnete Alpenübergänge: Brennerpaß, Fernpaß, Reschenpaß, Arlbergpaß.

 

1. Januar: Neujahrstag

6. Januar: Fest der Hl. Drei Könige

Ostermontag

1. Mai: Staatsfeiertag

Christi Himmelfahrt

Pfingstmontag

Fronleichnam

15. August: Maria Himmelfahrt

26. Oktober: Nationalfeiertag

1. November: Allerheiligen

8. Dezember: Maria Empfängnis

25. Dezember: Christtag

26. Dezember: Stephanietag


Landesfeiertag in Niederösterreich:
15. November: Hl. Leopold






 

Viele internationale Bahnlinien verbinden Niederösterreich direkt mit den europäischen Stadten.



Schnelle und bequeme EuroCity- und InterCity-Züge bieten perfekte und günstige Verbindungen. Internationale Züge halten in St. Valentin, Amstetten, St. Pölten, Wien, Wr. Neustadt, Bruck/Leitha und Hohenau.

Regionale Anschlusszüge und Busliniennetz ins ganze Land. Fahrplanauskünfte erhalten Sie bei Ihrem Bahnhof und in Ihrem Reisebüro.

 

Notruf-Telefon:
Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144


Pannendienst:
ÖAMTC 120, ARBÖ 123

 

Öffnungszeiten der Postämter generell Montag bis Freitag 8-12 und 14-17 (18) Uhr.


Telefon-Vorwahl von Österreich nach
Deutschland 0049
Italien 0039
Schweiz 0041
Frankreich 0033
Großbritannien 0044


Telefon-Vorwahl nach Österreich 0043

Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne 0 gewählt.


Notruf-Telefon:
Feuerwehr 122, Polizei 133, Rettung 144



 

Vignettenpflicht auf österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen

Für Urlaubsreisende mit PKW wird eine 10-Tages-Vignette oder 2-Monatsvignette empfohlen.

Weitere Informationen:
ÖSAG Telefon: 0662 62 05 11 - 0, www.vignette.at