HINWEISE

Allgemeine Hinweise

Kunst und Kultur haben in Österreich eine lange Tradition und spiegeln immer wieder die Ideen sowie die Gedanken ihrer Zeit und ihrer Generation.

Das älteste Kunstwerk (Jungsteinzeit) ist eine 10 cm große Kultstatuette: Die „Venus von Willendorf“, benannt nach ihrem Fundort in Niederösterreich.

Eine Fülle an Fundstücken zeugt noch heute von der Zeit als der Alpenraum bis zur Donau dem römischen Reich eingegliedert war. Im 12. Und 13. Jahrhundert entstanden stattliche Dome und Klosteranlagen, z.B. Heiligenkreuz, Zwettl oder der Dom zu Gurk . Im Spätmittelalter fand der gotische Baustil seine Vollendung. Zu den eindruckvollsten Monumenten zählt zweifellos der Wiener Stephansdom.

Die Renaissance brachte vor allem beeindruckende Burgen und Festungen wie die Schallaburg im Mostviertel oder in Kärnten die Burg Hochosterwitz. Unter dem Baumeister-Dreigestirn Fischer von Erlach, Hildebrandt und Prandtauer erlebte die Errichtung von Prunkbauten und die Epoche des Barock seine Hochblüte.

Für Aufsehen sorgte in Wien 1898 die Gründung der Wiener Secession. Der Maler Gustav Klimt und der Architekt Josef Olbrich trugen wesentlich dazu bei, dass sich der Jugendstil zu der Kunstrichtung am Ausgang des 19. Jahrhunderts manifestierte. Im Expressionismus sind vor allem die Maler Egon Schiele, Oskar Kokoschka und Alfred Kubin zu nennen.

Die Vielfalt an Kunst und Kultur spiegelt sich heute in den zahlreichen Museen und Galerien in Wien, den Landeshauptstädten aber auch in vielen kleineren Orten und Gemeinden Österreichs wieder.

 

Österreich hat ein kühlgemäßigtes Klima alpiner Prägung, entsprechend seiner Lage am Südostrand Mitteleuropas und gemäß der Gebirgsnatur des Landes. Nach Osten hin nimmt das Klima zunehmend kontinentale Züge an. Folgende Teilräume mit eigener Klimaausprägung lassen sich unterscheiden: der Alpennordrand, die inneren Alpen, das nördliche und östliche Alpenvorland. Den nördlichen Alpenrand (zwischen Bodensee und Salzburg) kennzeichnet ein besonders feuchtes Klima. Die vorherrschenden westlichen und nordwestlichen Winde bringen feuchte atlantische Luftmassen heran, die im Stau des Gebirgsrandes aufsteigen und abkühlen, dabei kommt es zu Wolkenbildung und Niederschlägen. Nach Osten nimmt der jährliche Niederschlag deutlich ab, mit der Höhe dagegen weiter zu. Zum Inneren der Alpen hin gehen die Niederschläge auf durchschnittliche mitteleuropäische Werte zurück. Die Intensität der Sonneneinstrahlung nimmt mit der Höhe zu (Sonnenschutz für Bergwanderer und Skifahrer!). Im Herbst und Winter haben die Berg- und Gipfellagen deutlich mehr Sonnenschein und klare Luft als die Täler, die aus den Alpen herausführen und oft tagelang unter einer Nebeldecke liegen. Eine Besonderheit des alpinen Klimas ist der Föhn, der besonders im Frühjahr und Herbst als warmer, böiger Sturm in die Täler der Alpennordseite stürzt. Im mittleren Donaubereich geht das mitteleuropäische Klima nach Osten in das stärker kontinental geprägte Klima des östlichen Alpenvorlandes (Burgenland) über. Die täglichen und jährlichen Temperaturschwankungen werden größer, die Niederschläge geringer. In Wien sind die Niederschläge nur noch halb so hoch wie in Salzburg. Das östliche Alpenvorland weist schon deutliche Züge eines kontinentalen Steppenklimas auf - kurzer Frühling, heißer Sommer, trockener Herbst und kalter Winter. Hier wurden die höchsten Temperaturen gemessen (Andau/Burgenland im Juli 39,3 ° C).

 

Österreich's Tierwelt - eine der artenreichsten und schönsten Europas

Die österreichische Tierwelt umfasst neben einigen tausend wirbellosen Tieren etwa 20.000 verschiedene Insektenarten und rund 260 Wirbeltierarten.

In den Gewässern - den großen Seen Kärntens und des Salzkammerguts, dem Bodensee sowie den Flüssen - sind über 80 Fischarten heimisch.
Eng an den Lebensraum des Wassers gebunden sind die Sumpf- und Wasservögel. Ein international berühmtes Vogelparadies ist der Schilfgürtel des Neusiedler Sees mit Bart- und Beutelmeise, Bienenfresser, Eisvogel, Löffler, Reiherarten, Rohrdommel, Säbelschnäbler, Stockente, Strandläufer, Tüpfelsumpfhuhn, Wiedehopf, Wildente, Wildgans usw. Auf den Dächern der umliegenden Dörfer nistet der Storch.

Das Hochgebirge ist der Lebensraum des Murmeltieres. Mit ein wenig Glück und Ruhe bekommen Sie auch die für die Alpenregion typischen und prachtvollen Steinböcke, Gämsen oder Steinadler zu Gesicht.

Prinzipiell überwiegt jedoch die mitteleuropäische Tierwelt mit Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Fuchs, Dachs, Marder und Rebhuhn. Auch Eichhörnchen bevölkern Österreichs Wälder, die Sie bei einem Spaziergang durch den Wald oft beobachten können.

In den letzten Jahren verbreitet sich das Wildschwein wieder vermehrt und seit einigen Jahren gibt es in Österreich auch wieder eine kleine Bärenpopulation, die sich in hauptsächlich in den waldreichen südlichen und zentralen Bergregionen aufhält.

 

Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas in Österreich bewirkt eine artenreiche und farbenfrohe Pflanzenwelt.

Infolge verschiedener Landschaftsformen, Bodenbedingungen und Klimaeinflüsse weist die österreichische Flora eine größere Mannigfaltigkeit als in benachbarten Ländern auf.

Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas - ein Drittel der Bodenfläche ist von Wald bedeckt. Sein natürliches Besiedlungsgebiet reicht von den Donauauen bis ins Gebirge. Die Waldgrenze liegt in den Zentralalpen bei 2000 m Höhe, in den Kalkalpen bei 1700 m Höhe.
Charakteristisch ist der Laubwald (Eichen, Buchen) bzw. Mischwald (Buchen, Fichten) und in höheren Regionen Fichten, Lärchen und Zirben.
Am Nordrand der Alpen dominiert das Grünland, im pannonischen Raum sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch.

Wo im Mittelalter weite Landstriche zugunsten der Viehwirtschaft gerodet wurden, breiten sich heute fette Mähwiesen aus, wo neben verschiedenen Gräsern die vielfältigsten Wiesenblumen gedeihen.

Die bekanntesten Vertreter der österreichischen Pflanzenwelt stammen aus dem Hochgebirge. Es gibt kaum eine farbenfrohere und artenreichere Alpenflora in Europa. Beim Wandern und Bergsteigen in Österreich wird Ihnen somit ein beeindruckendes Naturerlebnis zuteil. Typische Alpenpflanzen sind die tiefblauen Enziane, Edelweiß, Alpennelke, Almrosen, Almenrausch, Arnika, Hauswurze und Latschen-Kiefern.

 

Österreich liegt im Südosten Mitteleuropas und zählt mit einer Fläche von
83.871 km² zu den kleineren Staaten Europas.

Im Norden grenzt Österreich an Deutschland und Tschechien, im Nordosten an die Slowakei, im Osten an Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien sowie im äußersten Westen an die Schweiz und Liechtenstein.

Die Einwohnerzahl beträgt 8,3 Millionen, die Bevölkerungsdichte 99 Einwohner/km². Etwa 25 % der Bevölkerung leben in der Bundeshauptstadt Wien.

Österreich ist überwiegend ein Mittel- und Hochgebirgsland, rund 60 % des Staatsgebietes haben Anteil an den Ostalpen. Hier befinden sich die höchsten Berge des Landes - mit 3.798 m ist der Großglockner der höchste Berg.
Die großen Ebenen liegen im Osten entlang der Donau, dazu gehören vor allem das Alpenvorland und das Wiener Becken. Nördlich der Donau liegt die Böhmische Masse. Das Burgenland läuft in die Pannonische Tiefebene aus.

Der größte See ist der Neusiedler See im Burgenland, der mit ca. 77 % seiner Gesamtfläche von 315 km² in Österreich liegt (der Rest gehört zu Ungarn). Auch der Bodensee mit seinen 536 km² am Dreiländereck mit Deutschland und der Schweiz liegt zu einem kleinen Anteil auf österreichischem Staatsgebiet. Weitere bekannte Seen sind die Kärntner Seen (Wörthersee, Ossiacher See, Millstätter See,...) sowie die Seen im Salzkammergut (Wolfgangsee, Attersee, Traunsee,...).

Der größte Fluss, der durch Österreich fließt, ist die Donau. Es ist der zweitlängste Strom Europas und mündet in das Schwarzen Meer.

 

Dem Land ist eine reiche natürliche Gliederung eigen. Fast zwei Drittel der Fläche erstrecken sich auf die Ostalpen (Zentralalpen, Nördliche und Südliche Kalkapen), die gleichsam das Rückgrat des Staatsgebietes bilden, von der Höhe des Bodensees im Westen bis zum Neusiedler See im Osten. Etwas mehr als ein Viertel der Gesamtfläche entfällt auf das Flach- und Hügelland, das sich als ein Band wechselnder Breite entlang der Donau, im Bereich des Wiener Beckens und am Alpenostrand entlangzieht. Ein Zehntel der Fläche wird schließlich zum Böhmischen Granitmassiv gerechnet. Der Anteil am Kristallin der Böhmischen Masse erstreckt sich nördlich der Donau auf das Mühl- und Waldviertel. Die höchsten Erhebungen der waldreichen Rumpflandschaft erreichen 1400 m Höhe. Die Böhmische Masse - hier findet man neben den Zentralalpen die ältesten Gesteine Österreichs - versinkt gegen Süden unter der Bedeckung von auflagernden mesozoischen Gesteinen und der tertiären Beckenfüllung des Alpenvorlandes. Eiszeitliche Schmelzwasser- und Gletscherablagerungen haben das Alpenvorland entscheidend geprägt. Die Einheiten des Helvetikums, der Flyschzone und der Nördlichen Kalkalpen liegen dachziegelartig übereinandergeschoben. Anschließend folgen die ausgedehnten Kristallinmassen der Zentralalpen. Bis in die Region des ewigen Eises ragen die westlichen Zentralalpen mit ihren Gebirgsstöcken aus kristallinem Gestein (Silvretta, Ötztaler-, Stubaier Alpen, Hohe und Niedere Tauern, Koralpe, Saualpe und Semmering, Leithagebirge). Gegen Osten werden die Alpen niedriger und von Beckenlandschaften unterbrochen (Grazer Bucht, Klagenfurter und Wiener Becken). Mit dem oststeirischen Hügelland schließt ein niedriges tertiäres Hügelland an den Alpenostrand an. Ebenfalls tertiären Ursprungs ist im Nordosten das hügelige Weinviertel.

 

AEIOU – Austria erit in orbe ultima (Österreich wird im Erdkreis das letzte sein)?

Eigentlich weiß keiner, was die Vokalreihe "AEIOU", die Kaiser Friedrich III (1415-1493) an vielen repräsentativen Bauten anbringen ließ, bedeutet. Doch noch heute zieren diese Insignien das Wappen und die Siegelringe die Absolventen der Militärakademie Wiener Neustadt.

Erstmals erwähnt wurde „Ostarrichi“ 996 in einer Urkunde König Ottos III. Als im 13. Jahrhundert die männliche Linie der Babenberger ausstarb, übernahm 1278 Rudolf I die Herrschaft. Er begann damit die über 600jährige Regierungszeit des Hauses Habsburg.

Kaiser Maximilian I (1459-1519) schuf durch Ehe- und Erbverträge die Voraussetzungen für das Habsburgerreich. Unter Maria Theresia (1740-1780) und ihrem Sohn Joseph II. wurde das Reich durch zahlreiche Reformen gefestigt.

Nach 1850 bestimmte das Nationalitätenproblem den Vielvölkerstaat. Die Ermordung des Thronfolgerpaares in Sarajevo führte zum 1. Weltkrieg, in dem Österreich viele Gebiete augeben musste.

1938 erfolgte der "Anschluß" an das Deutsche Reich, der Name Österreich wurde durch die Bezeichnung „Ostmark“ ersetzt . Nach dem 2. Weltkrieg unterstand Österreich den vier siegreichen alliierten Mächten. Mit dem Staatsvertrag 1955 erlangte es als Republik volle Souveränität und Neutralität.

1995 trat Österreich den Europäischen Gemeinschaften (EG), dem Vorgänger der heutigen Europäischen Union (EU) bei.

 

Österreich ist eine föderale, parlamentarisch-demokratische Republik und besteht aus neun Bundesländern, nämlich Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark, Burgenland und Wien.

Das Politische System der Republik Österreich basiert auf den Grundsätzen der Demokratie, der Republik, des Bundesstaates, des Rechtsstaates und der Gewaltenteilung. Wichtigste Rechtsgrundlage ist die Bundesverfassung.
Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident, der für 6 Jahre direkt vom Volk gewählt wird. Regierungschef ist der Bundeskanzler, der vom Bundespräsidenten ernannt wird. Der Parteiobmann der stärksten Parlamentsfraktion wird üblicherweise mit der Regierungsbildung beauftragt. Die Bundesregierung wird vom Bundespräsidenten auf Vorschlag des Bundeskanzlers ernannt.
Der Nationalrat ist die Abgeordnetenkammer, die erste Kammer des Parlaments. Die zweite Kammer bildet der Bundesrat, der die föderative Vertretung der Bundesländer darstellt. Beide Räte sind als selbstständige Organe eingerichtet; gemeinsam treten sie in besonderen Fällen als Bundesversammlung zusammen.

Die wichtigsten Parteien sind die SPÖ - Sozialdemokratische Partei Österreichs, die ÖVP - Österreichische Volkspartei, Die Grünen, die FPÖ - Freiheitliche Partei Österreichs und die BZÖ - Bündnis Zukunft Österreich.

Österreich ist seit 1995 Mitglied der Europäischen Union.

 

Die Einwohnerzahl beträgt 8,3 Millionen, die Bevölkerungsdichte 99 Einwohner/km². Etwa 25 % der Bevölkerung leben in der Bundeshauptstadt Wien.

Die Österreicher haben zu 98 % Deutsch als Muttersprache; der Rest entfällt auf kroatische, slowenische, ungarische und tschechische Minderheiten. Rund 75 % aller Österreicher gehören der römisch-katholischen Kirche an, etwa 5 % sind Protestanten.
Mit Ausnahme von Vorarlberg und einem kleinen Teil Tirols, die alemannisch sind, hat der bayerische Stamm den Grundstock der österreichischen Bevölkerung gebildet, was vor allem am Dialekt der Österreicher bemerkbar ist.

In Tirol und Salzburg wie auch in Vorarlberg wurde eine rätoromanische Vorbevölkerung überlagert und verschwand allmählich. In Kärnten und der Steiermark, trafen die Bayern in karolingischer Zeit auf eine slawische Bevölkerung, die ihrerseits keltoromanische Reste vorgefunden hatte.

In den Siedlungsräumen der Karolinger sind Weiler und Haufendörfer mit meist kleingeteilten Block- und Blockstreifenfluren typisch, während sich die Gebiete der hochmittelalterlichen Kolonisation im östlichen Flachland durch planmäßig angelegte Straßen- und Angerdörfer mit großzügigen Gewannfluren auszeichnen. Der Gebirgsraum wurde in mehreren Phasen durch Einödhöfe erschlossen.

Hinsichtlich der Städte zeigt sich nur im Alpenvorland eine gewisse Siedlungskontinuität seit römischer Zeit (Salzburg, Wels, Linz, St. Pölten, Wien, Bregenz), im Inneren der österreichischen Alpen fehlt eine solche.

 

Praktische Hinweise

Die österreichischen Hotel- und Beherbergungsbetriebe werden mit Sternen ausgezeichnet. Die Einteilung reicht von 1 bis 5-Stern Betrieben.

Die Hotel- und Beherbergungsbetriebe sind in 5 Kategorien, von einfachen, über mittlere, gehobene und erstklassige Hotels bis hin zu Luxushotels, eingeteilt.
Diese werden durch einen, zwei, drei, vier oder fünf Sterne symbolisiert. Für Spitzenbetriebe in der Vier-Sterne Kategorie, die sich insbesondere durch ein hohes Maß an Dienstleistung und einer makellosen Hardware auszeichnen, wurde zusätzlich das Qualitätslabel „Superior“ eingeführt.

Die Klassifizierung erfolgt regelmäßig, mindestens einmal in 5 Jahren.

Allgemeine Beurteilungskriterien, wie der Gesamteindruck und der Erhaltungszustand, sowie die Sauberkeit des Betriebes sind Voraussetzung für die Aufnahme in die Österreichische Hotelklassifizierung. Darüber hinaus sind auch die folgenden Punkte für die Einstufung in die jeweilige Kategorie von Bedeutung:
• Die Qualität der Dienstleistung sowie das Auftreten, Kleidung, Freundlichkeit und Kompetenz der Geschäftsführung und der Mitarbeiter
• Das äußere Erscheinungsbild, unter anderem die Beschilderung, Zufahrt, Vorfahrt, Parkplätze, Gartenanlage
• Hoteleigene Freizeit- und Zusatzeinrichtungen (z.B. Hallenbad, Sauna, Tagungsräume, Gartenanlage, Garagenparkplätze)
• Zufriedenheit der Gäste

 


Internationale Anschlüsse haben vor allem der Flughafen Wien-Schwechat, aber auch die Flughäfen Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Wien hat mit 1.420.000 Charterfluggästen und 9.880.000 Linienfluggästen den höchsten Anteil am Flugverkehr in Österreich.

Zu den wichtigsten Fluglinien im österreichischen Flugverkehr zählen die Mitglieder der Austrian Airlines Group, die sich aus der Austrian Airlines, der Lauda Air, der Tyrolean Airways und der Rheintalflug zusammensetzt. Österreich ist durch diese an das Weltflugnetz angeschlossen.

Im innerösterreichischen Flugverkehr werden diese Flughäfen von Tyrolean Airways angeflogen. Vorarlberg ist mit Wien durch "Rheintalflug" verbunden, die vom Flugplatz Altenrhein-St. Gallen aus operiert.

 

Als Österreicher benötigt man zum Fliegen ein polizeiliches Führungszeugnis, eine fliegerärztliche Untersuchung und einen Flugschülerausweis (vom Bundesamt für Zivilluftfahrt, Wien).
Mindestalter: für Segelfliegen 16 Jahre, für Hängegleiten (Drachenfliegen) und Paragleiten 16 Jahre, Motorfliegen 17 Jahre, Ballonfahren 17 Jahre und Fallschirmspringen 17 Jahre.
Bei Gästen aus Deutschland und der Schweiz werden gültige Flugscheine gegenseitig anerkannt, aus anderen Ländern für sportliche und touristische Zwecke befristet anerkannt.

 

Die österreichischen Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ unterhalten von 0-24 Uhr einen Pannendienst, der von jedem Kraftfahrer in Anspruch genommen werden kann (für Nichtmitglieder gegen Bezahlung).

Bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden besteht unverzüglich Meldepflicht bei Polizei oder Gendarmerie; bei Sachschaden nur dann, wenn die gegenseitige Identität nicht nachgewiesen wurde.
Außerdem gilt die Warnwestenpflicht. Das bedeutet, dass Autofahrer eine reflektierende Warnweste stets mit sich führen und diese im Falle eines Unfalls oder einer Panne beim Betreten der Fahrbahn auch anlegen müssen.


Pannendienst-Rufnummern:

ÖAMTC: 120

ARBÖ: 123

 







Übliche Öffnungszeiten der Geschäfte:

Montag bis Freitag 9-18 Uhr
Samstag 9-12 Uhr, teilweise auch bis 17 Uhr

Einige Geschäfte sind während der Mittagspause von
12-14 Uhr oder auch von 12-15 Uhr geschlossen.

Einige Geschäfte öffnen bereits um
8 Uhr und schließen erst um 18.30 Uhr oder um 19:00 Uhr.

In den großen touristischen Zentren halten die Geschäfte auch am Wochenende offen.


Die Banken sind meist von Montag bis Freitag, 8-12.30 und 13.30-15 Uhr (Donnerstag bis 17 Uhr) geöffnet.

 

Als Mitglied der Europäischen Gemeinschaften ist der Euro die offiziele Währung Österreichs.

Folgende Euro-Banknoten und -Münzen sind in Umlauf:
Banknoten zu 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro
Münzen zu 1 und 2 Euro sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent
1 Euro = 100 Cent

Banknoten und Münzen in österr. Schilling können zeitlich unbegrenzt und spesenfrei bei der Österreichischen Nationalbank gegen Euro Münzen umgetauscht werden.

Öffnungszeiten der Banken:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag
08:00 bis 12:30 Uhr und
13:30 bis 15:00 Uhr (Donnerstag bis 17:30 Uhr)


Geldausgabeautomaten (Bankomaten):
Außerhalb der Banken kann in ganz Österreich rund um die Uhr Geld an Bankomaten mit in- und ausländischen Bankomatkarten behoben werden.
Weitere Bargeldbezugskarten sind in- und ausländische MasterCard-, American Express-, Visa- und Diners-Kreditkarten sowie die zu diesen Zahlungssystemen gehörenden Cirrus- und Visa-Plus-Bargeldbezugskarten.

Kreditkarten:
In Städten und Touristenzentren werden die gängigen Karten wie MasterCard und Visa von zahlreichen Hotels, Restaurants und Geschäften angenommen. Auch an fast allen Tankstellen kann man mit Kreditkarten bezahlen.
Man sollte sich auf jeden Fall vor der Anreise informieren, ob im Hotel, welches man gebucht hat, Kreditkarten angenommen werden!

 

Bei Ihrer Einreise nach Österreich unterliegen die von Ihnen mitgeführten Waren keiner Zollkontrolle.

Reisende dürfen die von ihnen in einem anderen EU-Mitgliedstaat versteuert erworbenen Waren einführen, sofern diese dem Eigenbedarf dienen. Für gewisse Waren existieren Richtmengen:

800 St Zigaretten
400 St Zigarillos
200 St Zigarren
1 kg Rauchtabak
10 l Spirituosen
20 l alkohol. Getränke von max. 22 % vol.
90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein)
110 l Bier

ACHTUNG
Für Tabakwaren aus den neuen EU-Mitgliedstaaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn gelten verringerte Freimengen.

Für Waren aus Duty-Free-Shops gilt die Höchstmenge des Warenverkehrs mit Nicht-EU-Ländern.

Die nachstehenden Waren dürfen Sie abgabenfrei aus einem Drittstaat einführen, sofern sie zu Ihrem persönlichen (nicht gewerblichen) Gebrauch oder als Geschenk bestimmt sind:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, ferner 2 l Wein oder andere alkoholische Getränke bis 22 Vol. % und 1 l Spirituosen, 50 g Parfums und 0,25 Liter Toilettewasser.
Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 175 Euro pro Reisendem. Arzneimittel für den persönlichen Bedarf während der Reise.

Die Mehrwertsteuer-Refundierung ist nur für Gäste aus Nicht-EU-Staaten möglich:

Global Refund Austria AG
A-1230 Wien
Telefon +43 1 / 798 44 000
Fax +43 1 / 798 40 44
www.globalrefund.com

 

Die Vielfalt und Einzigartigkeit Österreichs zeigt sich nicht nur landschaftlich, sie spiegelt sich auch in seinen kulinarischen Köstlichkeiten wider.

Im Burgenland, dem Treffpunkt der Weinliebhaber, werden Ihnen zu exzellenten Weinen pannonische Kreationen gereicht. Österreichische Schmankerln finden Sie in den gemütlichen Buschenschenken.

Niederösterreich ist nicht nur das Land der großen und raffinierten Weine, sondern auch Heimat des Marchfelder Spargel, der Wachauer Marille und des Waldviertler Graumohns. Die Spitzenköche verstehen es bestens, diese regionalen Spezialitäten zu Delikatessen zu veredeln.
Auch der Vielfalt bei Restaurants und Gaststätten in Oberösterreich sind keine Grenzen gesetzt.

Kärnten präsentiert sich mit einer meist leichten und sommerlichen Küche. Aber auch die „Kärntner Kasnudeln“, müssen Sie probieren!

Gaumenfreuden und Hausmannskost der traditionellen und kreativen regionalen Tiroler Küche wie "Kasspatzln", "Apfelkiachl’n" und "Tiroler Gröstl" erwarten Sie in Tirol.

In Salzbug gibt es die leckeren Salzburger Nockerln und die berühmten Mozartkugeln.

Vorarlberg ist vor allem für seine zahlreichen Käsesorten bekannt.

Die Steiermark ist bekannt als der Feinkostladen Österreichs.
Egal ob Haubenrestaurant oder Buschenschank, hier werden aus steirischen Spezialitäten wie Apfel oder Kürbis raffinierte Speisen gezaubert.

Wien, die Stadt der Kaffe-Spezialitäten und der Sachertorte, ist ein Muss bei Ihrer kulinarischen Reise durch Österreich.

 

220 V Wechselstrom

Gerätestecker/Steckdosen entsprechen in der Regel der Euro-Norm

 














Reisedokument:
Für EU-Bürger sowie für Bürger einiger anderer Staaten genügt grundsätzlich ein amtlicher Personalausweis oder ein gültiger Reisepass. In Sonderfällen gilt auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass. Für Kinder unter 16 Jahren reicht eine Eintragung in den Pass der Eltern. In diesem Fall müssen sie jedoch in Begleitung des Reisepassinhabers reisen.

Visum:
Die Staatsangehörigen aller Nachbarstaaten Österreichs, jene der EU-Mitgliedstaaten und zahlreicher weiterer Staaten (z.B. Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Vereinigte Staaten, etc.) benötigen für die Einreise nach Österreich kein Visum. Laut Schengener Übereinkommen können visapflichtige Drittstaatsangehörige mit einem von jedem Schengenstaat ausgestellten Schengen-Visum oder Aufenthaltstitel auch in Österreich einreisen, ohne dafür einen weiteren österreichischen Sichtvermerk zu benötigen, sofern dieses Dokument nicht auf andere Länder eingeschränkt ist.

Passkontrollen:
Aufgrund der Schengener Übereinkommen werden an den Landbinnengrenzen zu den beiden Schengen-Nachbarstaaten Österreichs, Deutschland und Italien, keine Kontrollen mehr durchgeführt. Trotzdem müssen Reisende ihr Reisedokument auch im Schengen-Raum mitführen, um bei stichprobenartigen Kontrollen einen Identitätsnachweis erbringen zu können.

 






In Österreich sind erhältlich:

* bleifreies Normalbenzin (91 Oktan)
* Euro-Super (bleifreies Benzin 95 Oktan)
* Super Plus (bleifreies Benzin 98 Oktan)
* Diesel
* Erdgas
* Flüssiggas


Derzeit ist Erdgas (CNG) in Österreich an über 55 öffentlichen Tankstellen erhältlich, bis 2010 soll es ca. 200 Erdgastankstellen geben.
Der Bestand der Flüssiggastankstellen in Österreich ist jedoch rückläufig und liegt jetzt schon bei weniger als 10 Stück.

Der Verkauf von verbleitem Benzin ist in Österreich verboten, für Fahrzeuge ohne Katalysator ist aber
ein Zusatzstoff (Additiv) an den Tankstellen erhältlich.

 















Für Hunde und Katzen ist bei der Einreise nach Österreich ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mit aktuellem Tollwutimpfungsnachweis in deutscher Sprache oder mit amtlich beglaubigter Übersetzung erforderlich. Das Impfzeugnis muss bei der Einreise mindestens 30 Tage alt und darf nicht älter als ein Jahr sein.
Jedes Tier muss entweder durch eine deutlich erkennbare Tätowierung oder durch einen Mikrochip gekennzeichnet sein. Außerdem ist ein Heimtierausweis (pet pass) nötig.

 

Der Begriff „Österreichischea Deutsch“ bzw. „Österreichisch“ bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Hochsprache.
Diese Besonderheiten haben sich in Österreich geschichtlich entwickelt und stellen zwar keine eigenständige Sprache dar, sind aber seit der II. Republik als Standardvarietät der Deutschen Sprache durch das vom Unterrichtsministerium mitinitiierte Österreichische Wörterbuch staatlich normiert.
Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den verbreiteten Mundarten und Regionaldialekten, die in Österreich verbreitet sind. Zahlreiche andere Wörter wurden den Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.
Ein wichtiger und großer Teil des österreichischen Wortschatzes betrifft den kulinarischen Bereich - einige dieser Ausdrücke sind sogar durch Verträge mit der EU geschützt.
Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, insbesondere bairische und alemannische Dialekte (in Vorarlberg und im Außerfern in Tirol). Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt.

 

Ärztliche Hilfe

Medizinische Versorgung wird in den Praxen der Ärzte und in Krankenhäusern gewährleistet. Wer keinen international gültigen Urlaubskrankenschein (wird von den Kassenärzten akzeptiert) bei sich hat, muß die Behandlung bezahlen.



Apotheken

Öffnungszeiten: Mo bis Fr 8-12 und 14-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr.
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienst: bei jeder geschlossenen Apotheke findet man einen Hinweis auf die nächstgelegene geöffnete Apotheke.

 

Bestimmungen für Kraftfahrzeuge in Österreich

Geschwindigkeitsbegrenzungen für PKW und Motorräder:
Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen: 100 km/h.
Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen: 130 km/h.
Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet: zwischen den Ortstafeln: 50 km/h
Höchstgeschwindigkeit für PKW mit leichten Anhängern (bis 750 kg, Zugfahrzeug bis maximal 3,5 t Gesamtgewicht):
Ortsgebiet 50 km/h, Autobahnen und Freilandstraßen: 100 km/h
Autobusse: Ortsgebiet 50 km/h, Freilandstraßen 80 km/h; Autobahnen 100 km/h (zw. 22.00 und 5.00 Uhr jedoch nur 90 km/h auf den unter "Nachtfahrverbot" angeführten Autobahnen).

Alkohol am Steuer:
Seit 1. Jänner 1998 beträgt die Blutalkoholgrenze 0,5 Promille! Die Geldstrafe bei Überschreitung dieser Grenze liegt zwischen 218 – 3634 € und hat den Führerscheinentzug zur Folge.

Achtung!
In Österreich müssen Autofahrer auch tagsüber das Abblendlicht einschalten. Wer ohne Licht in eine Verkehrskontrolle gerät, muss mit einem Bußgeld von 38 Euro rechnen. Außerdem gilt Warnwestenpflicht. Das bedeutet, dass Autofahrer eine reflektierende Warnweste stets mit sich führen und diese im Falle eines Unfalls oder einer Panne beim Betreten der Fahrbahn auch anlegen müssen.

 

Gesetzliche Feiertage in Österreich:

2010:
01. Jänner: Neujahrstag
06. Jänner: Heilige Drei Könige
05. April: Ostermontag
01. Mai: Staatsfeiertag
13. Mai: Christi Himmelfahrt
24. Mai: Pfingstmontag
03. Juni: Fronleichnam
15. August: Mariä Himmelfahrt
26. Oktober: Nationalfeiertag
01. November: Allerheiligen
02. November: Allerseelen
08. Dezember: Mariä Empfängnis
25. Dezember: Christtag
26. Dezember: Stephanitag

2011:
01. Jänner: Neujahrstag
06. Jänner: Heilige Drei Könige
25. April: Ostermontag
01. Mai: Staatsfeiertag
02. Juni: Christi Himmelfahrt
13. Juni: Pfingstmontag
23. Juni: Fronleichnam
15. August: Mariä Himmelfahrt
26. Oktober: Nationalfeiertag
01. November: Allerheiligen
02. November: Allerseelen
08. Dezember: Mariä Empfängnis
25. Dezember: Christtag
26. Dezember: Stephanitag

 

Das Netz der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) umfaßt rund 5.800 km Eisenbahnstrecken und ist direkt an das gesamte europäische Eisenbahnnetz angeschlossen. Für Fernziele bieten die ÖBB nationale und internationale Verbindungen zwischen allen wichtigen Reisezielen an. Beim Fernverkehr wird besonderer Wert auf Pünktlichkeit, Qualität, Komfort und vor allem auf ein angenehmes Reiseerlebnis gelegt. Bei Benützung von Regional- oder Schnellzügen ist ein einheitlicher, von der Entfernung abhängiger Fahrpreis zu entrichten. Auf allen wichtigen österreichischen Hauptstrecken ermöglicht ein vernetzter Taktfahrplan, mit ein- oder zweistündigen Intervallen konzipiert, rasche Umsteigeverbindungen. Autoreisezüge verkehren zwischen Wien und Salzburg, Wien und Bischofshofen, Wien und Villach, Wien und Innsbruck, Wien und Lienz, Wien und Feldkirch, Graz und Feldkirch, Feldkirch und Villach sowie Linz und Feldkirch. Es ist ratsam, sich rechtzeitig über Abfahrtszeiten und Streckenführung zu informieren, da sich diese saisonbedingt ändern. Genaue Auskünfte - auch über Beförderungspreise - geben die Fahrkartenschalter der Österreichischen Bundesbahnen, Reisebüros und Automobilclubs sowie die Zentrale Zugauskunft in Wien, Tel.: (1) 1717 (bei Anruf innerhalb Österreichs ist der Vorwahlnummer eine 0 voranzusetzen).

 

Notrufnummern können von jeder Telefonzelle kostenlos gewählt werden.












Die Notrufnummern gelten österreichweit und lauten:

Feuerwehr: 122

Polizei: 133

Rettung: 144

Bergrettung: 140


Pannenhilfe:

ÖAMTC: 120

ARBÖ: 123



Zudem gibt es noch weitere Notrufnummern, die ebenfalls kostenlos gewählt werden können, wie beispielsweise der Euronotruf „112“.

 

Öffnungszeiten der Postämter:
MO-FR 8 - 12 und 14 - 17:30 Uhr in kleineren Orstschaften
MO-FR 7:30 - 18:30 und SA Vormittag in etwas größeren Ortschaften
Hauptpostämter in den größeren Städten: 0-24 Uhr

Tarife für Standardbriefe und Postkarten ins Ausland:

Priority (schnellstmögliche Beförderung):
bis 20 g: 0,55 € für Europa, 1,25 € für Welt
bis 50 g: 1,10 € für Europa, 1,75 € für Welt

Economy (längere Zustellzeit als Priority):
bis 50 g: 1,00 € für Europa, 1,25 € für Welt

Tarif Inland:
Standardbrief bis 20 g und Postkarten 0,55 €

Briefmarken sind in allen Postfilialen erhältlich.
Die Briefkästen sind gelb, rote Streifen weisen auf eine zusätzliche Leerung an Sonn- und Feiertagen hin.

Telefon

Die Telekom austria bietet verschiedene Tarifmodelle an, die Gesprächsgebühren sind nach Tageszeit und Entfernung gestaffelt.
Bei Münz- und Wertkartentelefonen gibt es im Inlandsverkehr nur eine Zone und keine zeitliche Staffelung. Telefonwertkarten sind in allen Postämtern und Tabaktrafiken erhältlich.

Vorwahl von Österreich nach
Deutschland: 0049
Italien: 0039
Schweiz: 0041
Frankreich: 0033
Großbritannien:0044

Vorwahl nach Österreich von Deutschland, Italien, Schweiz, etc: 0043. Nach der jeweiligen Länderkennzahl wird die Ortskennzahl ohne "0" gewählt.

 

Für die Benutzung der Autobahnen besteht Vignettenpflicht.
Es gibt Jahres-, 2-Monats- und 10-Tages-Vignetten.

In Österreich ist die Vignette bei den Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen erhältlich. In den Nachbarländern bekommt man sie bei den jeweiligen Autofahrerclubs sowie bei grenznahen Tankstellen.

Preise für Pkw (bis 3,5 t):
Jahresvignette: 76,20 €
2-Monats-Vignette: 22,90 €
10-Tages-Vignette: 7,90 €

Preise für Motorräder:
Jahresvignette: 30,40 €
2-Monats-Vignette: 11,50 €
10-Tages-Vignette: 4,50 €

Die Vignette ist innen auf der Windschutzscheibe, am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel anzubringen. Bei Motorrädern muss sie auf einem schwer entfernbaren und gut sichtbaren Bestandteil platziert werden.

Bei Verstößen gegen die Mautregelung wird eine Geldstrafe von 400 Euro bis 4.000 € verhängt.


Maut- und Aussichtsstrassen

Die hierfür anfallenden zusätzlichen Mautgebühren werden als Einzel-, Wert- oder 10-Fahrtenkarte beglichen.

Hier die wichtigsten mautpflichtigen Straßen
(Preise für eine Fahrt mit PKW, Stand 2010):

Arlberg-Straßentunnel: 8,50 €
Brenner-Autobahn: 8 €
Felbertauernstraße: 10 €
Großglockner-Hochalpenstraße: 28 €
Pyhrn-Autobahn – Gleinalmtunnel: 7,50 €
Pyhrn-Autobahn – Bosrucktunnel: 4,50 €
Tauern-Autobahn: 9,50 €
Tauernschleuse: 17 €
Karawankentunnel: 6,50 €